Tunnel für Trostberg West und Ost!

Fröschl beantragt Tunnel für Trostberg (West).
Danke für diesen Vorschlag!
Wir sind der Meinung, dass ein Tunnel allemal besser ist, als unsere Heimat mit immer mehr Fernstraßen zu zupflastern!
Der Foderung der Grünen, einen Baustopp für Bundesfernstraßen und Autobahnen zu erlassen, können wir uns ebenso anschließen und noch mehr anfreunden!

Quelle: Trostberger Tagblatt, 02.10.2020

Aber wenn Trostberg glaubt, dass man noch mehr LKW-Fernverkehr vor den Toren der Stadt braucht, dann kann man auch zwei Tunnels bauen.
Geld gibt es genug – hier hat Hr. Fröschl sicher recht.

Grund lässt sich, im Gegensatz zu Geld, nicht vermehren und wird ein immer wertvolleres Gut.

Abgesehen davon, ist nahe liegend, dass durch die Abgase des Verkehrs zur Überwindung der Steigungsstrecken an den Alzhängen die Produktionskapazitäten der örtlichen Industrie beschränkt werden müssen.
Wollen wir das?


Abgesehen von der Verlärmung des kompletten südlichen Stadtgebiets.
Was Lärm an neu gebauten Trassen bewirkt, davon können die Anwohner der A94 ein Lied singen!
Wollen wir das auch erleben?

Cyanamid – in der EU verboten; bei Alzchem Verkaufsschlager

Die ARD „Monitor“ hat es scheinbar aufgedeckt. Cyanamid ein Verkaufsschlager der Alzchem – in der EU verboten.
Glaubt man dem Artikel, so ist das Mittel ein Segen für all die Länder, in denen es bisher noch nicht verboten ist!
Man könnte sich allerdings fragen, ob hier die Moral beim Geld aufhört.

Wer den Artikel des TT vom 03.10.2020 lesen möchte, bitte einfach darauf klicken.

Cyanamid – hat das vielleicht etwas mit dem giftigen Stoff der Cyanide zu tun?
Das haben wir uns schon länger gefragt, denn die Deponie Benetsham (Alzchem) ist eine der wenigen gelisteten Deponien mit gefährlichen Stoffen.
Die Listung findet man bei https://www.thru.de.
Im Jahr 2018 wurden in der Deponie mit dem Abwasser 63,7Kg Canide verbracht. So zu in der Quelle zu lesen.

Was sind Cyanide?
Laut Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Cyanide

Alle Cyanide der Alkali- und Erdalkalimetalle sind hochgiftig und in Wasser leicht löslich, wie zum Beispiel Kaliumcyanid (Zyankali) und Natriumcyanid. Die Giftigkeit dieser Salze liegt an der Freisetzung der Blausäure bei der Reaktion mit der Salzsäure des Magens:

Wieso beschäftigt uns die Deponie Benetsham?
Seit dem PFOA-Skandal in Burgkirchen sind wir misstrauisch.
Ließen die Verantwortlichen des Landratsamt Burghausen die Bevölkerung über Jahre hinweg im Unklaren, dass ihr Trinkwasser nachweislich mit PFOA hoch belastet ist!

Woher kommt unser Wasser der Palling-Ottinger Gruppe?
Vielleicht aus dem Bereich der Deponie? Vielleicht sogar mit Cyaniden versetzt – und die verantwortlichen Behörden verschweigen dies?
ENTWARNUNG: Das Wassergebiet der Palling-Ottinger Gruppe befindet sich im Bereich Brünning.

Aber ob die Anwohner im Bereich der Deponie über ihren zweifelhaften Nachbarn im Klaren sind, darüber könnte man spekulieren.

Baugrundstücke – Nachverdichtung: Wo sind die Grenzen?

Hedwigstraße, Trostberg:
Ein Beispiel, wie es nicht laufen sollte.
Hier wurde abermals über die Köpfe der Anwohner, Umweltverbände und Landratsamt eine Baumaßnahme genehmigt, welche sicher nicht zur Steigerung des Wohnwertes in Trostberg beiträgt.

Artikel, TT, 22.09.2020; Wenn Sie den Artikel lesen möchten, bitte auf das Bild klicken

Nachverdichtung um jeden Preis: Kein Einzelfall in Trostberg.
Wir fragen uns, woran liegt es?
Wieso werden Villen durch Bauklötze; historische Bauten durch Phantasieburgen im chinesischen Stil; gewachsene, naturnahe Grundstücke mit Maximalbebauung zubetoniert?
Wieso verkauft die Stadt ihre besten Immobilien an Investoren zur Immobilienbevorratung – und den Schrott behält man, um in diese anschließend Millionenbeträge unserer Steuergelder zu pumpen?

 

Windräder im Siebeneichenforst oder besser im Industriegebiet?

Windrad in Baumham, Foto UVA
 

Windräder sind ohne Zweifel ein wichtiges Standbein unserer künftigen Energieversorgung.
Aber wo sollen sie aufgebaut werden?

Derzeit sind fast sämtliche Standorte im Wald geplant.

Hintergrund: Angst vor Bürgerprotesten.

Betrachtet man die Situation im geplanten Siebeneichenforst, stellt sich die Frage, ob die Windräder nicht besser in den Gewerbegebieten Traunreut (Hochreit) und Trostberg (Waltersham) aufgehoben wären.

Am Lärm kann es nicht liegen, dass diese mitten in unseren Wäldern gebaut werden sollen, denn in kaum 50m Abstand sind diese nicht mehr zu hören.

Die notwendige Infrastruktur (Straßen, Stromanbindung und Abnehmer für den Strom) ist in jedem Industriegebiet vorhanden.

Aus unserer Sicht spricht also nichts dagegen, die noch intakten Wälder zu schonen und Windräder in Industriegebieten zu errichten.

Der Windertrag, lt. Windatlas Bayern, spricht jedenfalls nicht gegen diesen Vorschlag.
Denn im Vergleich zu Baumham (4,9m/s) liegt der 7-Eichen-Forst bei 4,7m/s, gleichauf mit dem Gewerbegebiet Hochreit (4,7m/s);
Im Industriegebiet Waltersham, Trostberg, wäre die Situation für ein Windrad sogar noch günstiger, mit 4,8m/s.

Freifläche in Baumham für Wartungsarbeiten am Windrad
Waldschäden in Baumham Foto UVA

Lesen Sie auch unsere Pressemitteilung vom 24.08.2020:

Weiterlesen

Kiesgrube am Bannsee / Seeon: Auswirkungen auf die Natur

Eine weitere Kiesgrube, nun direkt am Bannsee und FFH-Gebiet sehen wir mehr als kritisch!
Bezugnehmend auf die, vom Landratsamt Traunstein zugrunde gelegten Untersuchungen sind nach unserer Meinung diverse Punkte nicht ausreichend berücksichtigt:

Zwei Videos zu diesem Artikel finden Sie hier:
Muschelaufnahmen aus dem Banseeüberlauf.
https://www.youtube.com/watch?v=Jhm8pThgYVs

Naturoase neben der geplanten Kiesgrube
https://youtu.be/K9OU3nY_1-k

Naturidyll, Überschwemmungsflächen, Foto UVA Nur ca. 35m entfernt entsteht die neue Kiesgrube – Siehe nächste Foto!

Arbeiten an der vom Landratsamt Traunstein genehmigten NEUNTEN Kiesgrube, in Seeon, am Bannsee; Foto UVA; Stand 31.07.2020

Zum speziellen Artenschutz:

Es ist unverkennbar, dass es sich vor allem im direkten Umfeld der Abbaufläche um ein derart ökologisch wertvolles Gebiet handelt, dass dessen Wert unmöglich von den Verantwortlichen in einem Gutachten über einen kurzen Zeitraum (maximal 1-2 Jahre) beurteilt werden kann, wie dies in den Genehmigungsunterlagen suggeriert wird.
Die Abschätzung, ob für die einzelnen Tierarten ein Schädigungs-, Störungs-, Verletzungs- und Tötungsverbot in Frage kommt, ist in dieser Zeit unmöglich. Im direkten Umfeld gibt es 52 Vogelarten, Amphibien, Reptilien, Libellen, Käfer, Schmetterlinge und im aquatischen Bereich seltene Muscheln und Schnecken.
Es wäre ein großes wissenschaftliches Projekt, Auswirkungen von Kiesgruben auf solche wertvollen Biozönosen zu untersuchen. Auf keinen Fall darf man es dem Zufall überlassen.

Konkrete Kritikpunkte an den Unterlagen des Amtes:
Baubedingte Wirkfaktoren wie Lärm, Licht-, Staub- und Abgasemissionen werden einfach als nicht relevant abgehakt.
Weder wird die Menge und Höhe der Emissionen genannt, noch die Wirkung auf einzelne Arten.
Vielmehr wird die Zauneidechse, die einzige rote Liste Art, die tatsächlich im Bereich des Abbaugebietes anzutreffen war, in den Fokus gerückt.
Aufgrund weniger Beobachtungstage die zudem sehr spät im Jahr (im Mai, nach der Amphibienlaichzeit!) durchgeführt wurden und einigen überfahrenen Tieren lässt sich kaum auf das Verhalten aller vorkommenden Amphibien schließen.
Immerhin wurden Laubfrösche (saP-Art) in der direkten Umgebung erwähnt.
Springfrösche werden in den Unterlagen als „Worst-Case-Art“ abgehandelt, da deren Vorkommen zwar wahrscheinlich ist, diese aber vom Gutachter nicht angefunden wurden.
In der „Natura 2000 Gebietsbezogene Konkretisierung der Einhaltungsziele“ für das Moorgebiet von Eggstätt / Hemhof bis Seeon steht folgende Forderung: „
Erhalt ausreichender Störungsfreiheit, v. a. während der jeweiligen Fortpflanzungs- und Mauserzeit, der Zugzeit von Wat- und Großvögeln sowie im Winter; als Mausergewässer dienen insbesondere der Schlosssee und die nährstoffreichen Seen zwischen Eggstätt und Seeon.

Hierzu wird i. d. Unterlagen nur erwähnt, dass die Arten nicht gestört werden, weil sie pauschal lärmunempfindlich sein sollen.
Dass dies aber keinesfalls sicher ist, steht sogar in den Unterlagen des Amtes. Hier wird argumentiert, dass genug Ausweichflächen am Bansee und am Klostersee zur Verfügung stehen, die „im Falle einer bau- und anlagebedingten Störung der Art aufgesucht werden können“:

Dies würde bedeuten, dass die Maßnahme den Lebensraum einschränkt, verkleinert und verschlechtert was doch per Gesetz auf keinen Fall passieren darf.
Fledermäuse können nach den Unterlagen „lichtbedingten Irritationen kleinräumig ausweichen“, d.h. auch diese werden in einem nicht spezifizierten Umfang gestört.
Der Eisvogel wird zwar angetroffen, das Gebiet aber „nur“ als Jagdrevier eingestuft. Seine Brutstätte wird nicht gefunden. Dem Eisvogel ist Punkt 4 in der „Natura 200 Gebiets…“ gewidmet. Daraus folgt, dass der Brutbestand einschließlich seiner Lebensräume geschützt werden muss.
In den vorgelegten Unterlagen wird nicht weiter darauf eingegangen.
Auf die seit 2006 neu entstandenen Überschwemmungsflächen wird  überhaupt nicht eingegangen.
Dort hat sich das Erhoffte ereignet und sie sind zum Lebensraum einer Fülle aquatischer Organismen geworden. Wohl wegen der Ungestörtheit hat sich eine Muschelpopulation bestehend aus Maler- (Unio pictorum) und Teichmuscheln (Anantina anatina) angesiedelt. Es handelt sich um tausende von Individuen. Wahrscheinlich sind auch Bachmuscheln (Unio crassus) darunter, die im nahen Schwellgraben (= Ausfluss des Bansees) vorkommen. Die „Natura 2000 gebiets…..“ schreibt unter Punkt 18 den Erhalt des Lebensraumes der Bachmuschel in der Ischler Achen vor. Dazu gehört natürlich auch deren Einzugsgebiet, da die Muscheln aus den Banseeüberläufen über den Bansee, den Schwellgraben in die Ischler Ache kommen.
Was aus den Muschelpopulationen geschieht, wenn die Staubemissionen zunehmen weiß niemand.
Link zu einigen Muschelaufnahmen aus dem Banseeüberlauf.
In den Unterlagen des Landratsamtes wird auf die saP-relevanten Arten im Datenblatt 189 Traunstein und in der Artenkartierung des LfU (Landesamt für Umwelt) zwar hingewiesen.
Ganze Tierstämme, wie z.B. Gliedertiere (Libellen, Schmetterlinge, Käfer) und Weichtiere (Muscheln und Schnecken), werden aber mit der Begründung,, dass sie nicht auf dem Abbaugebiet vorkommen in der Beurteilung vernachlässigt.
Alles in allem ist das Gutachten aus meiner Sicht ungeeignet die ökologischen Auswirkungen eines Kiesabbaus so nahe an ökologisch wertvollsten Gebieten zu beschreiben.

Zur FFH-Verträglichkeitsstudie 

Warum sich die Studie nur auf den Teichrohrsänger (Acrocephalus scirpaceus) beschränkt, können wir nicht nachvollziehen. Eine Begründung hierfür ist nicht ersichtlich.
Es wird mit Lärmdistanzen argumentiert, die sich auf Straßenlärm beziehen. Es handelt sich aber bei der Maßnahme um Lärm, der – wie selbst beschrieben – unregelmäßig auftritt. Es ist der Lärm einer Kiesgrube, von startenden und anfahrenden Zwanzig- und Vierzigtonnern und Baumaschinen.
Diesen mit dem relativ gleichmäßigen Straßenlärm zu vergleichen ist ein Novum.
Störungen durch menschlichen Betrieb nahe des bisherigen Lebensraumes, durch Abgasemission und Lichtverschmutzung werden wegen der Erdwälle und der „geringen Intensität“ ohne weitere Begründung einfach ausgeschlossen.
Die empfindliche Reaktion auf Zivilisation von Vogelarten und speziell des Teichrohrsängers wird komplett ignoriert.
D.h. für den Teichrohrsänger stellt die Maßnahme sehr wohl eine Beeinträchtigung seines Lebensraumes dar und der Nachweis, dass sich die Situation für den Teichrohrsänger nicht verschlechtert ist nicht erbracht und die Ausnahmevoraussetzungen des § 45 Abs. 7 BNatSchG sind nicht erfüllt.
Nicht umsonst leben in diesem beruhigten Raum so viele Arten, die vor der Zivilisation und deren Begleiterscheinungen flüchten.

Resume

Aus ökologischer Sicht ist eine Kiesgrube an dieser Stelle ein unnötiges Risiko. Niemand weiß, wie groß die Störung auf die komplexen Zusammenhänge wirklich ist. Die Tatsache, dass sich dort unter und über Wasser eine Fülle von Arten angesiedelt haben, die sonst bedroht oder sogar am Aussterben sind und oft nur noch in solchen beruhigten Lebensräumen zu finden sind, gebietet es, diese zu schützen. Man muss alles unterlassen, was hier stören könnte.
Eine Kiesgrube, die nur für zwei Parteien von wirtschaftlichem Interesse ist, gehört hier nicht hin.

Anmerkungen:

Bachmuschel (Unio crassus): strenger Schutz nach FFH AnhIV; auf der roten Liste vom Aussterben bedroht
Malermuschel (Unio pictorum): in der roten Liste als gefährdet eingestuft
Kleine Teichmuschel (Anatina anatina): in der roten Liste als stark gefährdet eingestuft.

Schon wieder eine Kiesgrube in Seeon genehmigt!

 Wie viel von unserer einzigartigen Natur soll noch zerstört werden, um unsere Ressourcen möglichst schnell auszubeuten und unseren Kindern geschundenes Land zu hinterlassen?

Es sind derzeit 8 Kiesgruben, alleine um Seeon herum verteilt, entweder im Betrieb oder genehmigt.
Dies ist nun die NEUNTE KIESGRUBE!

Mitten im Verbund der Naturschutzgebiete!
Trotz ablehnender Haltung der Gemeinde Seeon/Seebruck, nun vom Landratsamt Traunstein genehmigt!
Das macht uns Fassungslos! Was soll man dazu noch sagen?

Dass man im Landkreis Traunstein für Gewerbe und Verkehr keine Rücksicht auf die Natur nimmt, ist hinlänglich bekannt.
Aber diese Genehmigung toppt alles!

Wir lehnen dieses Vorgehen, rücksichtslos unsere Ressourcen und die Natur auszubeuten, entschieden ab und werden mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen vorgehen!

Artikel, Trostberger Tagblatt, 14.07.2020 Wenn Sie ihn lesen möchten, bitte darauf klicken

Artikel, Trostberger Tagblatt, 12.07.2020 Wenn Sie ihn lesen möchten, bitte darauf klicken

Vorstandswechsel im Umweltschutzverband

Der Vorstand im Umweltschutzverband wurde am 06. Juli 2020 neu gewählt.

Die bisherige Vorsitzende, Fr. Gisa Pauli wechselt in den Beirat.
Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender Hr. Reinhold Schopf
2. Vorsitzender Hr. Gerd Raepple
Schriftführer: Hr. Arnulf Erler
Kassier: Hr. Robert Hesse
Revisoren: Hr. Helmut Uber und Hr. Helmut Gattinger

Der Umweltschutzverband wünscht dem neuen Vorstand weiterhin so viel Erfolg und Zusammenhalt im Verein, wie bisher.

Vorstand UVA: Von links nach rechts: Gerd Raepple; Reinhold Schopf; Robert Hesse; Arnulf Erler; Helmut Gattinger; Helmut Uber

 

 

 

 

Fr. Gisa Pauli, die bisherige Vorsitzende, reich beschenkt.

 

 

 

Hr. Gerd Raepple

Hr. Reinhold Schopf

Fr. Stella Erler, beim Zaubern

Gelungene Frosch-Schutzaktion 2020

Mehr als wir uns erträumt hätten:
1527 Erdkröten konnten dieses Jahr in Engertsham eingesammelt und sicher über die Straße gebracht werden.

Umso erfreulicher, dass die Zahl der Kröten jährlich mehr wird.
Ob wir nächstes Jahr dieses Ergebnis noch einmal toppen können, werden wir sehen.
Eine unterhaltsame und verbindende Aktion im Team wird es allemal wieder werden.

Wer uns im kommenden Jahr beim Aufstellen des Zauns, sowie Krötensammeln unterstützen möchte, ist jederzeit herzlich Willkommen.
Wir freuen uns darauf!

Kontaktaufnahme: HIER KLICKEN

Das Helferkreis-Team Foto: Schönberger

 

Nach Abschluss der Aktion Foto: Schönberger

Artikel vom 23.05.2020 im Trostberger Tagblatt zum Thema.  Zum Lesen: Darauf klicken

 

 

 

 

Bürger stellen sich gegen Neutrassierung der B304

Ortsumfahrung Altenmarkt und Trostberg 
Bürger wehren sich gegen diesen Wahnsinn!

In der aktuellen Bürger-Information durch Anwohner aus Nock wurde deutlicher denn je, dass die Stadt Trostberg durch die geplanten Neubautrassen „Ortsumfahrung Altenmarkt“ und „Ortsumfahrung Trostberg“ mehr denn je belastet wird.

Auf den neuen Trassen werden täglich 30.000 Fahrzeugbewegungen statt finden.
Durch die Überwindung der Talhänge werden zusätzlich 1,5Mio. Liter Treibstoff im Tal verbrannt!
* Der innerstädtische Verkehr bleibt auf heutigem Niveau.
* Die südlichen städtischen Wohngebiete werden der Verlärmung preis gegeben.
* Die wichtigste Frischluftschneise der Stadt Trostberg wird mit einem Damm zugebaut.
* Alle südlich-, westlich- und östlichen Stadtnahen Erholungsgebiete, Biotope, Naturoasen werden zerstört oder massiv beeinträchtigt.
* Die Verbrennung dieser extremen Menge an Treibstoff erzeugt 4.000 Tonnen co2 und viele weitere Schadstoffe, was die Luft in Trostberg deutlich verschlechtern wird.

Wir haben in der Bürgerversammlung 2020 unseren Bürgermeister und die Stadträte aufgefordert, ihre Entscheidung zu dieser Trassenlösung aufgrund der aktuell vorliegenden Informationen zu überdenken und diese Lösung nicht weiter zu unterstützen.
Diese Trasse bringt keinen einzigen Vorteil für die Stadt Trostberg!

Artikel, Trostberger Tagblatt, 01.02.2020