Trostberg will mit seinem Stadtgrün punkten!

Bundespreis Stadtgrün 2022 – Klimaanpassung und Lebensqualität

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen lobt den Bundespreis Stadtgrün aus, der 2022 zum zweiten Mal durchgeführt wird.

Der Preis würdigt vorbildliche Praxisbeispiele, die zeigen, wie Kommunen ihr Stadtgrün nutzen können, um das Stadtklima positiv zu beeinflussen und die negativen Auswirkungen extremer Wetterlagen zu verringern. Ausgezeichnet werden zudem bereits erprobte, innovative Konzepte für ein klimaangepasstes und vitales Stadtgrün.

Über die Bewerbung der Stadt berichtete kürzlich das Trostberger Tagblatt.
Wobei das Grundstück im Zeitungsartikel ein Privatgrundstück ist.
Also nicht im Eigentum der Stadt Trostberg.

Aber kein Problem, denn Trostberg ist kreativ.
Estreme Wetterlagen? Hochwasser? Frischluftzufuhr?
Wir bauen einen Straßendamm quer durch das Alztal. Der wird das Hochwasser dann schon aufhalten. Frischluftzufuhr? Jeder weiß doch, dass bei einem Dieselfahrzeug die sauberste Luft aus dem Auspuff kommt…und das direkt auf dem Damm, in der Frischluftquelle für die Stadt!
Das sind doch zweifellos erprobte und innovative Konzepte!!
Die Medaille haben wir quasi schon in der Tasche!

Artikel, Trostberger Tagblatt, 28.02.2022; Artikel lesen? Einfach darauf klicken

Zur Klimaanpassung werden die Bäume in der Stadt gefällt, wo es nur geht.
Warum? Bäume behindern doch nur den kühlenden Wind!
Hr. Bürgermeister Schleid geht mit gutem Beispiel voran.
Natürlich mit Genehmigung des Landratsamtes….

Die Rodung der insgesamt ca. 25 Pappeln, welche zu 90% gesund waren und den schweren Stürmen der letzten Jahre standgehalten hatten, wurde am 24. und 25. Februar 2022, also innerhalb nur 2 Tagen, vollstreckt.
Diese Baumreihe war absolut landschaftsprägend und hätte in meinen Augen niemals gefällt werden dürfen.

Nicht enkeltauglich, Herr Schleid.
…so die Mitteilung eines Anwohners…

Rechtliche Situation:
Gilt aber nur für „Otto-Normalbürger“!

Bei den Pappeln handelte es sich um eine Allee, die nach Art. 16 Satz 1 Nr. 5 BayNatSchG geschützt ist.
Art. 16 BayNatSchG lautet:

Art. 16

Schutz bestimmter Landschaftsbestandteile

(1) 1Es ist verboten, in der freien Natur

1. Hecken, lebende Zäune, Feldgehölze oder -gebüsche einschließlich Ufergehölze oder -gebüsche zu roden, abzuschneiden, zu fällen oder auf sonstige Weise erheblich zu beeinträchtigen,
2. Höhlen, ökologisch oder geomorphologisch bedeutsame Dolinen, Toteislöcher, aufgelassene künstliche unterirdische Hohlräume, Trockenmauern, Lesesteinwälle sowie Tümpel und Kleingewässer zu beseitigen oder erheblich zu beeinträchtigen,
3. entlang natürlicher oder naturnaher Bereiche fließender oder stehender Gewässer, ausgenommen künstliche Gewässer im Sinne von § 3 Nr. 4 des Wasserhaushaltsgesetzes und Be- und Entwässerungsgräben im Sinne von Art. 1 des Bayerischen Wassergesetzes, in einer Breite von mindestens 5 m von der Uferlinie diese garten- oder ackerbaulich zu nutzen (Gewässerrandstreifen),
4. Bodensenken im Außenbereich im Sinne des § 35 des Baugesetzbuches zu verfüllen,
5. Alleen an öffentlichen oder privaten Verkehrsflächen und Wirtschaftswegen zu beseitigen, beschädigen oder auf sonstige Weise erheblich zu beeinträchtigen.

Das Verbot nach Satz 1 Nr. 1 gilt nicht für
1. die ordnungsgemäße Nutzung und Pflege im Zeitraum vom 1. Oktober bis 28. Februar, die den Bestand erhält,
2. schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses,
3. Maßnahmen, die zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit öffentlicher Verkehrswege oder der öffentlich-rechtlichen Verpflichtung zur Unterhaltung der Gewässer erforderlich sind.

Bild: Nunbichl, UVA
Bild: Nunbichl, UVA: Diese Baumallee wurde rücksichtslos gefällt
Bild: Nunbichl, UVA
Bild: Nunbichl, UVA
Bild: Nunbichl, UVA

Bild: Nunbichl, UVA — endlich freie Sicht und die Bäume sind weg.
Dafür gibt es eine Ausgleichsfläche um das Regen-Überlaufbecken herum.
Auch ein paar neue Bäume werden geplanzt.

Klimaschutz und Eigenversorgung

Klimawandel; steigende Energiepreise:
Was kann ich tun?
Die Politik hat es die letzten Jahrzehnte verhindert, der Energiewende eine Chande zu geben.
Die Speicherung der Sonnenenergie durch Spaltung in Wasserstoff und dessen Speicherung wurde bis heute nicht umgesetzt.
Obwohl Deutschland im Bereich der U-Boote diese Technik (Brennstoffzelle) als führende Nation seit Jahrzehnten verwendet.
Auch die Erzeugung von Wasserstoff durch Aufspaltung von Wasser habe ich in Form von Lötgeräten für die Feinmechanik bereits vor 40 Jahren in der Lehrzeit verwendet. Wieso also wurde diese Technik bis heute nicht in der Breite umgesetzt?
Man kann nur empfehlen, selbst zu tun, was möglich ist.
Eigene Solaranlage auf das Dach und den Strom selbst verwenden.
Kein Verkauf des Stroms – sonst schaltet sich die Bürokratie mit ein – dann lässt man es lieber!
Die Anlage auf dieser Hütte erzeugt im Jahr 1500 Kwh – also fast der Bedarf eines Haushalts.
Die Module und der Wechselrichter sind gebraucht und werden noch jahrzehnte halten.
Damit kann man ein Stück weit Unabhängigkeit erreichen und Gutes für unsere Umwelt tun.

Artikel, Trostberger Tagblatt, 01.03.2022

Hochzeitsreise der Kröten kann beginnen

Die Hochzeitsreise der Kröten kann beginnen….

Mit dieser trefflichen und ansprechenden Überschrift hat das Trostberger Tagblatt über unsere jährliche Errichtung des Krötenzauns in Engertsham berichtet.
Anstrengend; erfolgreich und ein gemeinsames Erlebnis im Freundeskreis – so beginnt das Frühjahr und die erhoffte Ankunft der Kröten.
250m Zaun für die Hinreisenden und 150m Zaun für die Rückreisenden, welche in ca. 4 Wochen erwartet werden, wenn die Kröten mit dem Ablaichen fertig sind.
Jährlich können wir mit unseren Mühne damit über 1000 Kröten sicher über die Straße bringen und die Population der Amphibien in Engertsam sichern.
Wobei wir hier eigentlich ein Symptom unserer Verkehrspolitik kaschieren.
Wenn die Straßen so gebaut werden, dass Tiere geschädigt werden, sollten diese gesperrt werden.

Das heißt: Sperrung dieses Straßenabschnitts für den Verkehr in den Monaten März bis Mai, täglich von 20.00 Uhr bis 06.00 Uhr.
Das würde die Sammler vor der Gefahr, beim Sammeln angefahren zu werden schützen und langfristig der Kröten-Population eine Überlsbenschance einräumen.
Hier müssen wir uns um eine Lösung in diesem Sinne bemühen.
Der aktuelle Weg ist vermutlich nur eine Lösung auf Zeit und nicht auf Dauer.

Artikel, Trostberger Tagblatt, 26.02.2022
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Das Märchen vom unersetzlichen Atomstrom

Anbei ein überaus guter Leserbrief aus dem Trostberger Tagblatt, 04.02.2022.
Wenn die Abschaltung der französichen Atomkraftwerke, Ende 2021, für den Strompreisanstieg zum Jahresende die Ursache war und kurzfristig Deutschland mit 2,1 TWh Strom aushelfen konnte, stellt sich die Frage, ob bei uns wirklich die Lichter ausgehen, wenn das letzte Atomkraftwerk abgeschaltet wird.
Überdies finanzieren wir Deutsche anscheinend über EU-Atomkraftwerk-Subventionen den französichen Atomstrom!

Diesen Leserbrief muss man gelesen haben!
Original lesen? Einfach auf das Bild klicken.

Leserbrief, Trostberger Tagblatt, 04.02.2022

Klima-Schutz-Entscheid Traunstein

Bürgerbegehren für die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels

Wir unterstützen gerne das Vorhaben und hoffen, dass die Initiative
„Klimaaufbruch Traunstein – jetzt“ mit Ihrem Vorhaben Erfolg hat und auch für uns in Trostberg und Umgebung einen positven Impuls darstellt.
http://traunstein-klimaneutral-2030.de/

Bild: Klimaschutzentscheid Traunstein

Ziele der Initiative:
1. Wir Traunsteiner Bürger möchten unseren Teil zur Erreichung des 1,5-Grad-Zieles des Pariser Klimaschutzabkommens beitragen.
Dieses muss eingehalten werden, um kommenden Generationen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen

2. Wir befürchten, dass ohne eine verbindliche Zielsetzung (2030) die Umsetzung des von der Stadt Traunstein in Auftrag gegebenen Klimaschutzkonzeptes nicht schnell genug erfolgt.
Wir alle müssen jetzt handeln, um die drohende Überschreitung der Klima-Kipppunkte noch zu verhindern

3. Außerdem wollen wir durch unser Tun andere Kommunen animieren, unserem Vorbild zu folgen.

Das vom Traunsteiner Stadtrat verabschiedete Klimaschutzkonzept reicht bei Weitem nicht aus.
Hier gehts direkt zu unserer Unterschriftenliste.
Bitte ausdrucken, unterschreiben und per Post an uns zurücksenden oder persönlich bei uns abgeben.

A94 – Lobbyarbeit notwendig

Höchste Regierungsbeamte fahren mit Baufirmen und Frauen seit vielen Jahren völlig ungeniert in Urlaubssafaris.

Beilage im Trostberger Tagblatt, 20.11.2021
Man kann sich nur noch wundern, wie heutzutage noch für den Bau von Autobahnen geworben wird.
In derselben Ausgabe des TT der beigefügte Artikel, in welchem man die Abholzung des Amazonas-Regenwalds moniert.
Wer es selbst schon gesehen hat, welche riesigen Flächen wertvollster Landwirtschaftlicher Nutzgrund aktuell im Rottal zerstört werden, der kann eigentlich nicht für so etwas sein.

Wir hoffen inständig, dass unter der neuen Bundesregierung der Straßenbaufilz trocken gelegt wird!
Wir hoffen inständig, dass endlich schluss damit ist, dass Ministerialräte offen mit Straßenbaufirmen posieren und sogar mit ihnen gemeinsame Ausflüge unternehmen.

Jedem Sozialhilfeempfänger klopft man auf die Finger, wenn er zusätzlich etwas verdient, ohne es zu melden.
Aber unsere höchstdotierten Politiker sehen es als Selbstverständlichkeit an, sich mit privatfirmen in’s selbe Bett zu legen!

Wer es nicht glaubt, dass bei uns in der Staatsregierung der Filz mit der Privatwirtschaft inzwischen als selbstverständlich angesehen wird, sollte sich den Verein VSVI einmal genauer ansehen:

https://www.vsvi-bayern.de/veranstaltungen/fachexkursionen

Quelle: Zeitungsbeilage, Wir Regional 18
Quelle: Trostberger Tagblatt, 20.11.2021

PFOA Bluttests Anfang 2022 geplant

Wir begrüßen es, dass nun endlich die wiederholten Bluttests im Landkreis Altötting durchgeführt werden sollen.

Gut, dass die Bürgerinitiative BINT hier druck macht.

Auf die Ergebnisse sind wir mehr als neugierig!
Denn PFOA wird nicht nur über’s Wasser, sondern auch über die Nahrungsmittel und tierische Produkte, welche in belasteten Gebieten wachsen, bzw. erzeugt werden, aufgenommen.

Quelle: Artikel WirRegional, Nr. 5; November 2021
Wenn Sie den Artikel lesen möchte, bitte darauf klicken.

Gemeinsamer Appell von Anliegern militärischer Liegenschaften,
Bürgerinitiativen und Interessengruppen

zur Kontamination von Wasser und Boden mit Per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen
(PFAS) und Vorläuferverbindungen im Umfeld von Militärstützpunkten;
früher Per- und Polyfluorierte Chemikalien (PFC) und Perfluorierte Tenside (PFT)
Wasser, Böden und Gesundheit der Anwohner schützen – Kommunen entlasten – das sind
unsere gemeinsamen Ziele und diese sollten auch im Interesse unserer Volksvertreter
sein! Die fortlaufende Kontamination von Wasser und Böden durch die gefährlichen
ewigen Chemikalien muss gestoppt werden! Nach vielen Jahren der Untätigkeit seitens
der Verursacher und Behörden duldet die Sanierung keinen weiteren Aufschub mehr. Das
Gift sickert ungehindert Tag weiter in unser Grundwasser mit fatalen Folgen, wie
unsere Beispiele belegen:

Wenn Sie den Aufruf lesen möchten, bitte auf das Bild unten klicken.

Quelle: BINT;
Wenn Sie den Aufruf lesen möchten, bitte auf das Bild klicken

Das wahre Gesicht des Bauabschnitt 2, Altenmarkt

Spätestens nach der 3D-Vorstellung des Bauamts ist dem letzten bewusst, um was es hier geht.
Keine Entlastung von Altenmarkt; keine Entlastung von Trostberg oder Traunreut.

Sondern um eine autobahnähnliche Fernstraßenverbindung!

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Artikel über Veranstaltung Traunreut, Trostberger Tagblatt, 06.10.2021

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Artikel über Versanstaltung Trostberg, Trostberger Tagblatt, 21.10.2021

Verkehrsknoten Ziegelstadl mit autobahnähnlichem Charakter.
Verkehrsleitung zur B20; Palling!

Quelle, Artikel TT, 06.10.21
Leserbrief, Trostberger Tagblatt, 06.11.21

Leserbrief, 15.10.2021, Trostberger Tagblatt

Straßen kruez und quer durch die Landschaft!
Wohnen auf der Verkehrsinsel!

Quelle; Artikel, TT, 06.10.21
Quelle: Fotomontage UVA

Leserbriefe zum Thema:

Leserbrief, Quelle, Trostberger Tagblatt, 03.11.21
Leserbrief,, Quelle: Trostberger Tagblatt, November 2021
Leserbrief,, Quelle: Trostberger Tagblatt, November 2021
Leserbrief,, Quelle: Trostberger Tagblatt, November 2021
Quelle: Artikel, Trostberger Tagblatt, Oktober 2021