Windräder im Siebeneichenforst oder besser im Industriegebiet?

Windrad in Baumham, Foto UVA
 

Windräder sind ohne Zweifel ein wichtiges Standbein unserer künftigen Energieversorgung.
Aber wo sollen sie aufgebaut werden?

Derzeit sind fast sämtliche Standorte im Wald geplant.

Hintergrund: Angst vor Bürgerprotesten.

Betrachtet man die Situation im geplanten Siebeneichenforst, stellt sich die Frage, ob die Windräder nicht besser in den Gewerbegebieten Traunreut (Hochreit) und Trostberg (Waltersham) aufgehoben wären.

Am Lärm kann es nicht liegen, dass diese mitten in unseren Wäldern gebaut werden sollen, denn in kaum 50m Abstand sind diese nicht mehr zu hören.

Die notwendige Infrastruktur (Straßen, Stromanbindung und Abnehmer für den Strom) ist in jedem Industriegebiet vorhanden.

Aus unserer Sicht spricht also nichts dagegen, die noch intakten Wälder zu schonen und Windräder in Industriegebieten zu errichten.

Der Windertrag, lt. Windatlas Bayern, spricht jedenfalls nicht gegen diesen Vorschlag.
Denn im Vergleich zu Baumham (4,9m/s) liegt der 7-Eichen-Forst bei 4,7m/s, gleichauf mit dem Gewerbegebiet Hochreit (4,7m/s);
Im Industriegebiet Waltersham, Trostberg, wäre die Situation für ein Windrad sogar noch günstiger, mit 4,8m/s.

Freifläche in Baumham für Wartungsarbeiten am Windrad
Waldschäden in Baumham Foto UVA

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