Windräder im Siebeneichenforst oder besser im Industriegebiet?

Windrad in Baumham, Foto UVA
 

Windräder sind ohne Zweifel ein wichtiges Standbein unserer künftigen Energieversorgung.
Aber wo sollen sie aufgebaut werden?



Derzeit sind fast sämtliche Standorte im Wald geplant.

Hintergrund: Angst vor Bürgerprotesten.

Betrachtet man die Situation im geplanten Siebeneichenforst, stellt sich die Frage, ob die Windräder nicht besser in den Gewerbegebieten Traunreut (Hochreit) und Trostberg (Waltersham) aufgehoben wären.

Am Lärm kann es nicht liegen, dass diese mitten in unseren Wäldern gebaut werden sollen, denn in kaum 50m Abstand sind diese nicht mehr zu hören.

Die notwendige Infrastruktur (Straßen, Stromanbindung und Abnehmer für den Strom) ist in jedem Industriegebiet vorhanden.

Aus unserer Sicht spricht also nichts dagegen, die noch intakten Wälder zu schonen und Windräder in Industriegebieten zu errichten.
 
Der Windertrag, lt. Windatlas Bayern, spricht jedenfalls nicht gegen diesen Vorschlag.
Denn im Vergleich zu Baumham (4,9m/s) liegt der 7-Eichen-Forst bei 4,7m/s, gleichauf mit dem Gewerbegebiet Hochreit (4,7m/s);
Im Industriegebiet Waltersham, Trostberg, wäre die Situation für ein Windrad sogar noch günstiger, mit 4,8m/s.
Freifläche in Baumham für Wartungsarbeiten am Windrad
Waldschäden in Baumham Foto UVA

Lesen Sie auch unsere Pressemitteilung vom 24.08.2020:

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Kiesgrube am Bannsee / Seeon: Auswirkungen auf die Natur

Eine weitere Kiesgrube, nun direkt am Bannsee und FFH-Gebiet sehen wir mehr als kritisch!
Bezugnehmend auf die, vom Landratsamt Traunstein zugrunde gelegten Untersuchungen sind nach unserer Meinung diverse Punkte nicht ausreichend berücksichtigt:

Zwei Videos zu diesem Artikel finden Sie hier:
Muschelaufnahmen aus dem Banseeüberlauf.
https://www.youtube.com/watch?v=Jhm8pThgYVs

Naturoase neben der geplanten Kiesgrube
https://youtu.be/K9OU3nY_1-k

Naturidyll, Überschwemmungsflächen, Foto UVA Nur ca. 35m entfernt entsteht die neue Kiesgrube – Siehe nächste Foto!

Arbeiten an der vom Landratsamt Traunstein genehmigten NEUNTEN Kiesgrube, in Seeon, am Bannsee; Foto UVA; Stand 31.07.2020

Zum speziellen Artenschutz:

Es ist unverkennbar, dass es sich vor allem im direkten Umfeld der Abbaufläche um ein derart ökologisch wertvolles Gebiet handelt, dass dessen Wert unmöglich von den Verantwortlichen in einem Gutachten über einen kurzen Zeitraum (maximal 1-2 Jahre) beurteilt werden kann, wie dies in den Genehmigungsunterlagen suggeriert wird.
Die Abschätzung, ob für die einzelnen Tierarten ein Schädigungs-, Störungs-, Verletzungs- und Tötungsverbot in Frage kommt, ist in dieser Zeit unmöglich. Im direkten Umfeld gibt es 52 Vogelarten, Amphibien, Reptilien, Libellen, Käfer, Schmetterlinge und im aquatischen Bereich seltene Muscheln und Schnecken.
Es wäre ein großes wissenschaftliches Projekt, Auswirkungen von Kiesgruben auf solche wertvollen Biozönosen zu untersuchen. Auf keinen Fall darf man es dem Zufall überlassen.

Konkrete Kritikpunkte an den Unterlagen des Amtes:
Baubedingte Wirkfaktoren wie Lärm, Licht-, Staub- und Abgasemissionen werden einfach als nicht relevant abgehakt.
Weder wird die Menge und Höhe der Emissionen genannt, noch die Wirkung auf einzelne Arten.
Vielmehr wird die Zauneidechse, die einzige rote Liste Art, die tatsächlich im Bereich des Abbaugebietes anzutreffen war, in den Fokus gerückt.
Aufgrund weniger Beobachtungstage die zudem sehr spät im Jahr (im Mai, nach der Amphibienlaichzeit!) durchgeführt wurden und einigen überfahrenen Tieren lässt sich kaum auf das Verhalten aller vorkommenden Amphibien schließen.
Immerhin wurden Laubfrösche (saP-Art) in der direkten Umgebung erwähnt.
Springfrösche werden in den Unterlagen als „Worst-Case-Art“ abgehandelt, da deren Vorkommen zwar wahrscheinlich ist, diese aber vom Gutachter nicht angefunden wurden.
In der „Natura 2000 Gebietsbezogene Konkretisierung der Einhaltungsziele“ für das Moorgebiet von Eggstätt / Hemhof bis Seeon steht folgende Forderung: „
Erhalt ausreichender Störungsfreiheit, v. a. während der jeweiligen Fortpflanzungs- und Mauserzeit, der Zugzeit von Wat- und Großvögeln sowie im Winter; als Mausergewässer dienen insbesondere der Schlosssee und die nährstoffreichen Seen zwischen Eggstätt und Seeon.

Hierzu wird i. d. Unterlagen nur erwähnt, dass die Arten nicht gestört werden, weil sie pauschal lärmunempfindlich sein sollen.
Dass dies aber keinesfalls sicher ist, steht sogar in den Unterlagen des Amtes. Hier wird argumentiert, dass genug Ausweichflächen am Bansee und am Klostersee zur Verfügung stehen, die „im Falle einer bau- und anlagebedingten Störung der Art aufgesucht werden können“:

Dies würde bedeuten, dass die Maßnahme den Lebensraum einschränkt, verkleinert und verschlechtert was doch per Gesetz auf keinen Fall passieren darf.
Fledermäuse können nach den Unterlagen „lichtbedingten Irritationen kleinräumig ausweichen“, d.h. auch diese werden in einem nicht spezifizierten Umfang gestört.
Der Eisvogel wird zwar angetroffen, das Gebiet aber „nur“ als Jagdrevier eingestuft. Seine Brutstätte wird nicht gefunden. Dem Eisvogel ist Punkt 4 in der „Natura 200 Gebiets…“ gewidmet. Daraus folgt, dass der Brutbestand einschließlich seiner Lebensräume geschützt werden muss.
In den vorgelegten Unterlagen wird nicht weiter darauf eingegangen.
Auf die seit 2006 neu entstandenen Überschwemmungsflächen wird  überhaupt nicht eingegangen.
Dort hat sich das Erhoffte ereignet und sie sind zum Lebensraum einer Fülle aquatischer Organismen geworden. Wohl wegen der Ungestörtheit hat sich eine Muschelpopulation bestehend aus Maler- (Unio pictorum) und Teichmuscheln (Anantina anatina) angesiedelt. Es handelt sich um tausende von Individuen. Wahrscheinlich sind auch Bachmuscheln (Unio crassus) darunter, die im nahen Schwellgraben (= Ausfluss des Bansees) vorkommen. Die „Natura 2000 gebiets…..“ schreibt unter Punkt 18 den Erhalt des Lebensraumes der Bachmuschel in der Ischler Achen vor. Dazu gehört natürlich auch deren Einzugsgebiet, da die Muscheln aus den Banseeüberläufen über den Bansee, den Schwellgraben in die Ischler Ache kommen.
Was aus den Muschelpopulationen geschieht, wenn die Staubemissionen zunehmen weiß niemand.
Link zu einigen Muschelaufnahmen aus dem Banseeüberlauf.
In den Unterlagen des Landratsamtes wird auf die saP-relevanten Arten im Datenblatt 189 Traunstein und in der Artenkartierung des LfU (Landesamt für Umwelt) zwar hingewiesen.
Ganze Tierstämme, wie z.B. Gliedertiere (Libellen, Schmetterlinge, Käfer) und Weichtiere (Muscheln und Schnecken), werden aber mit der Begründung,, dass sie nicht auf dem Abbaugebiet vorkommen in der Beurteilung vernachlässigt.
Alles in allem ist das Gutachten aus meiner Sicht ungeeignet die ökologischen Auswirkungen eines Kiesabbaus so nahe an ökologisch wertvollsten Gebieten zu beschreiben.

Zur FFH-Verträglichkeitsstudie 

Warum sich die Studie nur auf den Teichrohrsänger (Acrocephalus scirpaceus) beschränkt, können wir nicht nachvollziehen. Eine Begründung hierfür ist nicht ersichtlich.
Es wird mit Lärmdistanzen argumentiert, die sich auf Straßenlärm beziehen. Es handelt sich aber bei der Maßnahme um Lärm, der – wie selbst beschrieben – unregelmäßig auftritt. Es ist der Lärm einer Kiesgrube, von startenden und anfahrenden Zwanzig- und Vierzigtonnern und Baumaschinen.
Diesen mit dem relativ gleichmäßigen Straßenlärm zu vergleichen ist ein Novum.
Störungen durch menschlichen Betrieb nahe des bisherigen Lebensraumes, durch Abgasemission und Lichtverschmutzung werden wegen der Erdwälle und der „geringen Intensität“ ohne weitere Begründung einfach ausgeschlossen.
Die empfindliche Reaktion auf Zivilisation von Vogelarten und speziell des Teichrohrsängers wird komplett ignoriert.
D.h. für den Teichrohrsänger stellt die Maßnahme sehr wohl eine Beeinträchtigung seines Lebensraumes dar und der Nachweis, dass sich die Situation für den Teichrohrsänger nicht verschlechtert ist nicht erbracht und die Ausnahmevoraussetzungen des § 45 Abs. 7 BNatSchG sind nicht erfüllt.
Nicht umsonst leben in diesem beruhigten Raum so viele Arten, die vor der Zivilisation und deren Begleiterscheinungen flüchten.

Resume

Aus ökologischer Sicht ist eine Kiesgrube an dieser Stelle ein unnötiges Risiko. Niemand weiß, wie groß die Störung auf die komplexen Zusammenhänge wirklich ist. Die Tatsache, dass sich dort unter und über Wasser eine Fülle von Arten angesiedelt haben, die sonst bedroht oder sogar am Aussterben sind und oft nur noch in solchen beruhigten Lebensräumen zu finden sind, gebietet es, diese zu schützen. Man muss alles unterlassen, was hier stören könnte.
Eine Kiesgrube, die nur für zwei Parteien von wirtschaftlichem Interesse ist, gehört hier nicht hin.

Anmerkungen:

Bachmuschel (Unio crassus): strenger Schutz nach FFH AnhIV; auf der roten Liste vom Aussterben bedroht
Malermuschel (Unio pictorum): in der roten Liste als gefährdet eingestuft
Kleine Teichmuschel (Anatina anatina): in der roten Liste als stark gefährdet eingestuft.

Schon wieder eine Kiesgrube in Seeon genehmigt!

 Wie viel von unserer einzigartigen Natur soll noch zerstört werden, um unsere Ressourcen möglichst schnell auszubeuten und unseren Kindern geschundenes Land zu hinterlassen?

Es sind derzeit 8 Kiesgruben, alleine um Seeon herum verteilt, entweder im Betrieb oder genehmigt.
Dies ist nun die NEUNTE KIESGRUBE!

Mitten im Verbund der Naturschutzgebiete!
Trotz ablehnender Haltung der Gemeinde Seeon/Seebruck, nun vom Landratsamt Traunstein genehmigt!
Das macht uns Fassungslos! Was soll man dazu noch sagen?

Dass man im Landkreis Traunstein für Gewerbe und Verkehr keine Rücksicht auf die Natur nimmt, ist hinlänglich bekannt.
Aber diese Genehmigung toppt alles!

Wir lehnen dieses Vorgehen, rücksichtslos unsere Ressourcen und die Natur auszubeuten, entschieden ab und werden mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen vorgehen!

Artikel, Trostberger Tagblatt, 14.07.2020 Wenn Sie ihn lesen möchten, bitte darauf klicken

Artikel, Trostberger Tagblatt, 12.07.2020 Wenn Sie ihn lesen möchten, bitte darauf klicken

Gelungene Frosch-Schutzaktion 2020

Mehr als wir uns erträumt hätten:
1527 Erdkröten konnten dieses Jahr in Engertsham eingesammelt und sicher über die Straße gebracht werden.

Umso erfreulicher, dass die Zahl der Kröten jährlich mehr wird.
Ob wir nächstes Jahr dieses Ergebnis noch einmal toppen können, werden wir sehen.
Eine unterhaltsame und verbindende Aktion im Team wird es allemal wieder werden.

Wer uns im kommenden Jahr beim Aufstellen des Zauns, sowie Krötensammeln unterstützen möchte, ist jederzeit herzlich Willkommen.
Wir freuen uns darauf!

Kontaktaufnahme: HIER KLICKEN

Das Helferkreis-Team Foto: Schönberger

 

Nach Abschluss der Aktion Foto: Schönberger

Artikel vom 23.05.2020 im Trostberger Tagblatt zum Thema.  Zum Lesen: Darauf klicken

 

 

 

 

Frosch-Aktion Ausstellung im Trostberger Fenster

Bitte beachten:
Im Trostberger Fenster findet aktuell eine Ausstellung der Amphibiengruppe statt.

In den Details nicht mehr zu überbieten hat sich die UVA-Gruppe zur Aufgabe gemacht, über deren Aktivitäten im Rahmen der jährlichen Krötensammlung in Engertsham zu berichten.

Federführend sei hier Hr. Karl Schönberger erwähnt.

Ein Herzliches Dankeschön für sein Engagement.

Trostberger Fenster bei Nacht. Foto UVA

Bitte den Amphibienzaun beachten Foto UVA

Zerstörerischer Eingriff, statt Entlastung für Seebruck

„Entlastungsspange Seebruck“ entpuppt sich als Zerstörerischer Eingriff

Wenn der ehemalige Bürgermeister der Stadt München die von der Kommunalpolitik hochgelobte Entlastungsspange für Seebruck als zerstörerischen Eingriff bezeichnet, sollte man sicher noch einmal darüber nachdenken, ob man hier wirklich auf dem richtigen Weg ist.

Lastwagen und Verkehr vor Natur – das gilt bei einigen unserer Volksvertreter auf dem flachen Lande leider immer noch als „en vouge“.
In München scheint man hier schon weiter zu sein.

Der Artikel aus dem Trostberger Tagblatt erhält von uns den Titel „lesenswert“.

Artikel, Trostberger Tagblatt, 03.01.2020

Hähnchenmast – Neuer Trend aus Norddeutschland?

Hähnchenmastbetrieb = Landwirt  – oder Unternehmer mit dem Blick auf Gewinnmaximierung?

38000 Hähnchen in kürzester Zeit für die großen Geflügekonzerne mästen.
Kann das die Zukunft unserer heimischen „Landwirtschaft“ sein?
Bei diesen Zahlen braucht sich niemand über fehlendes Verständnis für die Agrarwirtschaft wundern.

Dem beigefügter Leserbrief zu diesem Thema ist nichts hinzuzufügen.
„…in Norddeutschland ist der Boden bereits mit Nitrat, Antibiotika und weiteren Giftstoffen so hoch belastet…“, dass sich die großen Hähnchenverarbeitungs-Konzerne nun neue Gebiete suchen müssen. Unsere heimischen „Landwirte“ sind scheinbar hier gerne bereit, in diese Lücke zu springen.

Wie unsere Norddeutschen Landsleute nun mit ihrem belasteten Böden und Grundwasser zurecht kommen – ist nicht Sache der Hähnchenkonzerne oder deren Handlanger.
Das ist nun Sache der Verbraucher selbst.
Aber die Sache kennen wir ja schon aus Burgkirchen (PFOA).

Wenn Sie die Artikel lesen möchten, bitte darauf klicken.

Artikel, Trostberger Tagblatt, 06.11.2019

Leserbrief Trostberger Tagblatt, 09.11.2019

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PFOA-Vorsorgewert für Kinder

Der Umweltschutzverband unterstützt das Ansinnen, für Kinder einen PFOA-Vorsorgewert einzuführen.
Auch wenn dadurch vielleicht die Aktivkohlefilter in den Wasserwerken öfters als bisher gewechselt werden müssen.
Dies spielt nach unserer Meinung keine Rolle der Gesundheit unserer Kinder zuliebe.

Man sollte folgendes bedenken:
Natürlich trinkt ein Kind nicht 1Liter Wasser pro Tag, wie im beigefügten Artikel argumentiert wird.
Denn es ist nicht nur das Wasser mit PFOA belastet, sondern anscheinend auch die Lebensmittel, wie die Untersuchungen des Amt für Lebensmittelsicherheit belegen.

Beispielsweise sei hier angeführt:
Eier; Fisch; Innereien; Rindfleisch; Honig usw….
Wir empfehlen jedem Interessieren, im Internet, in den Veröffentlichungen des Amt für Lebensmittelsicherheit, zu stöbern!

Außerdem zu empfehlen:
Eine Veröffentlichung beim Landesamt für Umwelt:
„Übergang von PFT von Böden in Pflanzen“.

Hier wird festgestellt, dass Weidelgras – das beliebteste Gras für Viehfutter, im Jahresverlauf massiv PFOA aufnehmen kann.
Die PFOA-aufnahme von Mais und Weizen ist, lt. dieser Studie, ebenfalls möglich.
So ist in dem Bericht zu lesen.

Im Interesse der Gesundheit sollte man die PFOA-Aufnahme und dazu gehört auch Adona – so weit wie nur irgend möglich, aus jeder Quelle, vermeiden.

Die Einführung eines PFOA-Vorsorgewertes für Trinkwasser und damit Verringerung von Gesundheitlichen Risiken kann und darf nach unserer Meinung nicht am Geld scheitern!

Quellen für die oben genannten Informationen:

www.lgl.bayern.de

https://www.lfu.bayern.de/analytik_stoffe/per_polyfluorierte_chemikalien/fachtagungen/doc/07_boden_pflanzen.pdf

 

Artikel, Trostberger Tagblatt, 05.10.2019

 

Umfahrung Seebruck durch streng geschütztes Naturschutzgebiet!

Geht es nach dem Wunsch des Gemeinderates, soll nördlich der bisherigen Brücke eine zweite Brücke für 40-Tonnen Fahrzeuge entstehen.
Damit verbunden eine Neutrassierung hinter den aktuellen Wohnhäusern.

Quer durch streng geschütztes Naturschutzgebiet und Moor.

Das Straßenbauamt will inzwischen die bisherige Brücke sanieren und ebenfalls für 40-Tonnen Fahrzeuge ertüchtigen. Dieses „Provisorium“ soll die nächsten 15 Jahre halten.

Für Fußgänger und Radfahrer wird nichts vorgesehen.

Der Gemeinderat konnte sich scheinbar mit diesem Vorgehen anfreunden.

Wir, der Umweltschutzverband, sind uns mit dem Bund Naturschutz einig:
Die Umfahrung lehnen wir kategorisch ab.

Es kann nicht sein, dass streng geschützte Naturoasen willkürlich zubetoniert werden!

Abgesehen davon muss man sich fragen, wieso die bisherige Brücke, welche eine Gewichtsbeschränkung von 12 Tonnen hat, nun für 40-Tonner ertüchtigt werden soll.

Die Ertüchtigung hätte ganz klar die Folge, dass selbst schwerste LKW, von München kommend, über Seebruck, Richtung Traunstein fahren werden.

Würde also zu einer massiven Verkehrsbelastung für den Ort führen.

Und ob dann vielleicht später das „Luftschloss“ der geplanten Neubautrasse gebaut wird, ist aus unserer Sicht mehr als unwahrscheinlich.

Sicher wird man in Seebruck dann auf dem Verkehrschaos sitzen bleiben!

Wir können den Gemeinderat Seebruck und die Anwohner in Seebruck nur eindringlich davon warnen, die Brücke auf 40 Tonnen ertüchtigen zu lassen!!!

Artikel aus dem Trostberger Tagblatt, 23.05.2019 Wenn Sie den Artikel lesen möchten, bitte darauf klicken.