Gelungene Frosch-Schutzaktion 2020

Mehr als wir uns erträumt hätten:
1527 Erdkröten konnten dieses Jahr in Engertsham eingesammelt und sicher über die Straße gebracht werden.

Umso erfreulicher, dass die Zahl der Kröten jährlich mehr wird.
Ob wir nächstes Jahr dieses Ergebnis noch einmal toppen können, werden wir sehen.
Eine unterhaltsame und verbindende Aktion im Team wird es allemal wieder werden.

Wer uns im kommenden Jahr beim Aufstellen des Zauns, sowie Krötensammeln unterstützen möchte, ist jederzeit herzlich Willkommen.
Wir freuen uns darauf!

Kontaktaufnahme: HIER KLICKEN

Das Helferkreis-Team Foto: Schönberger

 

Nach Abschluss der Aktion Foto: Schönberger

Artikel vom 23.05.2020 im Trostberger Tagblatt zum Thema.  Zum Lesen: Darauf klicken

 

 

 

 

Frosch-Aktion Ausstellung im Trostberger Fenster

Bitte beachten:
Im Trostberger Fenster findet aktuell eine Ausstellung der Amphibiengruppe statt.

In den Details nicht mehr zu überbieten hat sich die UVA-Gruppe zur Aufgabe gemacht, über deren Aktivitäten im Rahmen der jährlichen Krötensammlung in Engertsham zu berichten.

Federführend sei hier Hr. Karl Schönberger erwähnt.

Ein Herzliches Dankeschön für sein Engagement.

Trostberger Fenster bei Nacht. Foto UVA

Bitte den Amphibienzaun beachten Foto UVA

Zerstörerischer Eingriff, statt Entlastung für Seebruck

„Entlastungsspange Seebruck“ entpuppt sich als Zerstörerischer Eingriff

Wenn der ehemalige Bürgermeister der Stadt München die von der Kommunalpolitik hochgelobte Entlastungsspange für Seebruck als zerstörerischen Eingriff bezeichnet, sollte man sicher noch einmal darüber nachdenken, ob man hier wirklich auf dem richtigen Weg ist.

Lastwagen und Verkehr vor Natur – das gilt bei einigen unserer Volksvertreter auf dem flachen Lande leider immer noch als „en vouge“.
In München scheint man hier schon weiter zu sein.

Der Artikel aus dem Trostberger Tagblatt erhält von uns den Titel „lesenswert“.

Artikel, Trostberger Tagblatt, 03.01.2020

Hähnchenmast – Neuer Trend aus Norddeutschland?

Hähnchenmastbetrieb = Landwirt  – oder Unternehmer mit dem Blick auf Gewinnmaximierung?

38000 Hähnchen in kürzester Zeit für die großen Geflügekonzerne mästen.
Kann das die Zukunft unserer heimischen „Landwirtschaft“ sein?
Bei diesen Zahlen braucht sich niemand über fehlendes Verständnis für die Agrarwirtschaft wundern.

Dem beigefügter Leserbrief zu diesem Thema ist nichts hinzuzufügen.
„…in Norddeutschland ist der Boden bereits mit Nitrat, Antibiotika und weiteren Giftstoffen so hoch belastet…“, dass sich die großen Hähnchenverarbeitungs-Konzerne nun neue Gebiete suchen müssen. Unsere heimischen „Landwirte“ sind scheinbar hier gerne bereit, in diese Lücke zu springen.

Wie unsere Norddeutschen Landsleute nun mit ihrem belasteten Böden und Grundwasser zurecht kommen – ist nicht Sache der Hähnchenkonzerne oder deren Handlanger.
Das ist nun Sache der Verbraucher selbst.
Aber die Sache kennen wir ja schon aus Burgkirchen (PFOA).

Wenn Sie die Artikel lesen möchten, bitte darauf klicken.

Artikel, Trostberger Tagblatt, 06.11.2019

Leserbrief Trostberger Tagblatt, 09.11.2019

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PFOA-Vorsorgewert für Kinder

Der Umweltschutzverband unterstützt das Ansinnen, für Kinder einen PFOA-Vorsorgewert einzuführen.
Auch wenn dadurch vielleicht die Aktivkohlefilter in den Wasserwerken öfters als bisher gewechselt werden müssen.
Dies spielt nach unserer Meinung keine Rolle der Gesundheit unserer Kinder zuliebe.

Man sollte folgendes bedenken:
Natürlich trinkt ein Kind nicht 1Liter Wasser pro Tag, wie im beigefügten Artikel argumentiert wird.
Denn es ist nicht nur das Wasser mit PFOA belastet, sondern anscheinend auch die Lebensmittel, wie die Untersuchungen des Amt für Lebensmittelsicherheit belegen.

Beispielsweise sei hier angeführt:
Eier; Fisch; Innereien; Rindfleisch; Honig usw….
Wir empfehlen jedem Interessieren, im Internet, in den Veröffentlichungen des Amt für Lebensmittelsicherheit, zu stöbern!

Außerdem zu empfehlen:
Eine Veröffentlichung beim Landesamt für Umwelt:
„Übergang von PFT von Böden in Pflanzen“.

Hier wird festgestellt, dass Weidelgras – das beliebteste Gras für Viehfutter, im Jahresverlauf massiv PFOA aufnehmen kann.
Die PFOA-aufnahme von Mais und Weizen ist, lt. dieser Studie, ebenfalls möglich.
So ist in dem Bericht zu lesen.

Im Interesse der Gesundheit sollte man die PFOA-Aufnahme und dazu gehört auch Adona – so weit wie nur irgend möglich, aus jeder Quelle, vermeiden.

Die Einführung eines PFOA-Vorsorgewertes für Trinkwasser und damit Verringerung von Gesundheitlichen Risiken kann und darf nach unserer Meinung nicht am Geld scheitern!

Quellen für die oben genannten Informationen:

www.lgl.bayern.de

https://www.lfu.bayern.de/analytik_stoffe/per_polyfluorierte_chemikalien/fachtagungen/doc/07_boden_pflanzen.pdf

 

Artikel, Trostberger Tagblatt, 05.10.2019

 

Umfahrung Seebruck durch streng geschütztes Naturschutzgebiet!

Geht es nach dem Wunsch des Gemeinderates, soll nördlich der bisherigen Brücke eine zweite Brücke für 40-Tonnen Fahrzeuge entstehen.
Damit verbunden eine Neutrassierung hinter den aktuellen Wohnhäusern.

Quer durch streng geschütztes Naturschutzgebiet und Moor.

Das Straßenbauamt will inzwischen die bisherige Brücke sanieren und ebenfalls für 40-Tonnen Fahrzeuge ertüchtigen. Dieses „Provisorium“ soll die nächsten 15 Jahre halten.

Für Fußgänger und Radfahrer wird nichts vorgesehen.

Der Gemeinderat konnte sich scheinbar mit diesem Vorgehen anfreunden.

Wir, der Umweltschutzverband, sind uns mit dem Bund Naturschutz einig:
Die Umfahrung lehnen wir kategorisch ab.

Es kann nicht sein, dass streng geschützte Naturoasen willkürlich zubetoniert werden!

Abgesehen davon muss man sich fragen, wieso die bisherige Brücke, welche eine Gewichtsbeschränkung von 12 Tonnen hat, nun für 40-Tonner ertüchtigt werden soll.

Die Ertüchtigung hätte ganz klar die Folge, dass selbst schwerste LKW, von München kommend, über Seebruck, Richtung Traunstein fahren werden.

Würde also zu einer massiven Verkehrsbelastung für den Ort führen.

Und ob dann vielleicht später das „Luftschloss“ der geplanten Neubautrasse gebaut wird, ist aus unserer Sicht mehr als unwahrscheinlich.

Sicher wird man in Seebruck dann auf dem Verkehrschaos sitzen bleiben!

Wir können den Gemeinderat Seebruck und die Anwohner in Seebruck nur eindringlich davon warnen, die Brücke auf 40 Tonnen ertüchtigen zu lassen!!!

Artikel aus dem Trostberger Tagblatt, 23.05.2019 Wenn Sie den Artikel lesen möchten, bitte darauf klicken.

 

 

Bürgerinitiative für sauberes Trinkwasser beim UVA

Bürgerinitiative „BINT“ im Gespräch mit dem UVA

Im Februar 2019 war die Bürgerinitiative „BINT“ zu Gast beim UVA.

BINT; Bild Umweltschutzverband

Die Initiative setzt sich seit einem Jahr in Altötting und in Burgkirchen für „sauberes Grund- und Trinkwasser“ ein.

Die Vertreter der Gruppe kamen zu Besuch nach Trostberg, um sich mit dem Umweltschutzverband Alztal und Umgebung (UVA), in einem Gespräch über dringliche, regionale Probleme der „PFOA“-belasteten Wasser- und Bodenqualität auszutauschen.

Wohnungsverdichtung Trostberg

Wohnungsverdichtung – oder doch Gewinnmaximierung?
Gibt es in Trostberg einen Stadt- und Zukunftsplan?

Die Alten sterben, die Nachkommen haben Trostberg längst hinter sich gelassen. Die Goldgräberstimmung hat scheinbar Vorrang vor Lebensqualität und Naturoasen in der Stadt – so scheint es.

Wird ein Objekt frei, folgt der Abriss und ein Wohnklotz mit maximal möglichen Abmessungen, ersetzt das einstige Idyll.
An Beispielen mangelt es in Trostberg nicht.
Wie ist das möglich? In München wird doch auch nicht jede Villa mit Garten, in Schwabing, durch einen Wohnklotz ersetzt!

Wieso in Trostberg? Wieso wird hier der Charme unserer Stadt rücksichtslos dem Kommerz geopfert?
War der Verkauf des Schloss Schedling der Anfang vom Ende?

Folgende Bilder zeigen, welches Naturidyll durch einen neuen Betonklotz zerstört werden soll:

Folgenden Brief hat der UVA an Hr. Bürgermeister Schleid geschrieben:

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