Steine wegräumen für neue Salzachbrücke. Was kommt auf uns zu?

Droht uns eine neue Schwemme an Transit- und Schwerverkehr?

Wir gehen davon aus, dass dies so kommen wird!

Artikel, Trostberger Tagblatt, 30.11.2020
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Ein vor ca. 10 Jahren, vom Landkreis Traunstein beauftragtes Verkehrsgutachten über die verkehrlichen Auswirkungen bei Errichtung einer Salzachbrücke bei Fridolfing bestätigt die weiträumige, flächendeckende Verkehrserhöhung, zwischen Altenmarkt und Fridolfing!

Gutachten zur Salzachbrücke, Landkreis Traunstein
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Im Gutachten geht man davon aus, dass der Transitweg von Traunreut nach Linz mehr Verkehr erfährt.
Die Verkehrsbeziehungen zeigen deutlich, dass Trostberg und Altenmarkt zur Fernverkehrs-Drehscheibe ausgebaut wird.

Verkehrsbeziehungen, laut Gutachten
Im Knotenpunkt liegt Trostberg / Altenmarkt


Betrachtet man die Karten des Gutachtens aus größerer Entfernung, ist nicht zu übersehen, dass über mehrere Streckenvarianten verteilt, ein Gutteil des Verkehrs der neu geplanten Salzachbrücke nach Altenmarkt, zur B304 läuft.

Verkehrserhöhungen laut Gutachten
Palling wird mit 400 Fahrzeugbewegungen pro Tag belastet

Leidtragende dieses Szenarios werden die kleinen Orte an den Kreisstraßen mit Ost-West-Ausrichtung sein.

Vorne mit dabei Palling, mit einer prognostizierten Zunahme von 400 KFZ/Tag.

Aber auch Trostberg mit je 100 KFZ/Tag (Pallinger Straße und Tittmoninger Straße), sowie Traunreut und natürlich Altenmarkt.

Ob die prognostizierten Verkehrszunahmen noch ausreichen, oder übertroffen werden?
Wir gehen davon aus, dass bei weitem mehr Fahrzeugbewegungen entstehen werden, da ein Gutteil des Verkehrs aus den Gewerbegebieten nördlich Salzburg kommen wird.
Dass sich hier eines der größten Ligistikunternehmen befindet – die DB Schenker, ist bekannt.

Wir hoffen, dass unsere Kommunalpolitiker das Thema Salzachbrücke kritisch verfolgen und nicht wieder tatenlos zusehen oder sogar Applaus spenden, wenn mit einer neuen Salzachbrücke die nächste Verkehrsschwemme über uns hereinbricht!

Fa. Swietelsky beantragt die nächste Kiesgrube in Seeon!

Die beantragte, 4,6 ha große Kiesabbaufläche und die daran anschließend geplante, 4,5 ha
große Erweiterungsfläche liegen im etwa 18 ha großen Niereiter Feld, nördlich des Weilers
Eglhart, nordöstlich von Seeon in der Gemeinde Seeon-Seebruck.

Quelle: Bayern-Atlas mit eigenen Ergänzungen
Lage der geplanten Kiesgrube

Der Umweltschutzverband hat dazu eine ausführliche Stellungnahme abgegeben.
Das Vorhaben betrifft nicht nur die Gemeinde Seeon durch Zerstörung der Natur und erhöhtem Kieslaster-Verkehr, sondern könnte möglicherweise weitreichende Folgen für die Trinkwasserversorgung der Stadt Trostberg haben.

Mit folgendem Schreiben, vom 13.12.2020 wendet sich der UVA an die Stadt Trostberg:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, 
der Umweltschutzverband Alztal und Umgebung e.V. (UVA) hat eine Information und Stellungnahme zum Kiesabbauantrag der Fa. Swietelsky in Seeon-Eglhart abgegeben. Hierin ist auch eine nicht auszuschließende Gefährdung des Brunnen Hannslau der Stadt Trostberg angesprochen. Das geplante Kiesabbaugebiet liegt in einer, am Ende der letzten Eiszeit entstandenen Gletscher-Schmelzwasserrinne, die zur Hannslau hin ausgerichtet ist. Ob der Kiesabbau-Standort zum Grundwassereinzugsbereich des Brunnens gehört, ist nach unserer Kenntnis bisher nicht untersucht. In der dem Abbauantrag beiliegenden hydrogeologischen Untersuchung (Crystal Geotechnik, 29.11.2018) wurde aber festgestellt, dass der bis auf 2 m an das Grundwasser heranreichende Kiesabbau in einem Bereich liegt, der wegen der geringen Schutzfunktion des Gesteins als sehr empfindlich eingestuft wird. Deshalb ist zum Grundwasserschutz eine 1,25 bis 1,5 m dicke Sorbtionsschicht einzubauen. Woraus diese Sorbtionsschicht besteht und was sie bewirken soll, ist nicht näher dargelegt. Dass eine solche Sorbtionsschicht nötig ist, ist nach unserer Kenntnis bisher kaum üblich und gibt deshalb zu besonderer Vorsicht Anlass. Wir sind uns nicht sicher, ob unsere Hinweise von den zuständigen Behörden aufgegriffen und zu einer konkreteren Untersuchung führen werden. Deshalb möchten wir der Stadt Trostberg als Betreiberin der Trinkwasserversorgung Hannslau emfehlen, dieser Sache nachzugehen.

Quelle: Bayern-Atlas mit eigenen Ergänzungen
Lage der geplanten Kiesgrube

Augenschädigung bei Waldrapp durch GPS-Sender

Die Diskussion über Gefahren von Mobilfunk gibt es schon seit über 20 Jahren.
Verschiedenste Studien weisen auf mögliche Gefahren der Technik hin.
Von Politik und Mobilfunkbetreibern wird bestritten, dass von der Nutzung eine Gefahr ausgeht.

Dass der Frequenzbereich im GHz Bereich nicht ungefährlich ist, zeigen diverse Unfälle mit Radar. Ein ähnlicher Frequenzbereich.
Bei geringer Strahlungsleistung besteht keine Gefahr – so wird von Befürwortern der Technologie behauptet.

Aktuell wurden Vögel (Waldrapp) durch GPS-Sender in Burghausen und Spanien an den Augen geschädigt.
Siehe Bericht des Trostberger Tagblatt.
Von einer hohen Strahlungsleistung der Sender ist nicht auszugehen, da diese für einen extrem energiesparenden Betrieb ausgelegt sind.
Von einer Trübung der Hornhaut bis hin zur Erblindung wird berichtet.

Artikel „Tückische Sender“, Trostberger Tagblatt, 24.10.2020
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Die aktuelle Campagne zur Einführung der 5G-Technologie und damit verbundener massiver zusätzlicher Strahlungsbelastung sehen wir von Haus aus kritisch.
Unbedarfte Nutzer sollten sich überlegen, ob sie sich wirklich einer möglichen Gesundheitsgefährdung aussetzen möchten.
Die Anwohner von Mobilfunk-Basisstationen werden sowieso nicht gefragt, ob sie mit der Bestrahlung einverstanden sind.

Frei nach der längst gängigen Praxis:
Geschäft vor Gesundheit.

Lärmschutz für Anwohner der neuen A94 im Isental?

Seit der Freigabe der A94 durch das Isental hat die Lärmbelastung der Anwohner gravierende Formen angenommen.
Die Zusicherung von Hr. Markus Söder, mit einer vorläufigen Geschwindigkeitsbeschränkung auf 120Km/h die Belastung der Anwohner erträglicher zu machen, wurde vom Verwaltungsgericht scheinbar nun endgültig gekippt.

Wie im Trostberger Tagblatt zu lesen, sind anscheinend die Lärmwerte im „Grünen Bereich“. Erste Messungen haben bestätigt, dass die Grenzwerte bei Weitem eingehalten werden.

Was ist jetzt Sache? Werden sich manche fragen.
Tatsache ist, dass die gesetzlichen Lärm-Grenzwerte so hoch angesetzt sind, dass die Betroffenen niemals glauben würden, wie laut das wird.

Tatsache ist, dass die Anwohner der A94 im Isental heute mit ähnlichen Lärmwerten leben müssen, wie diese in Trostberg noch kommen werden, wenn die Umfahrung Altenmarkt, Bauabschnitt 2, direkt vor der Schwarzau gebaut wird.
Die Isentaler sind uns quasi einen Schritt voraus.
Ist es unser Wunsch, denselben Weg zu gehen?

Artikel, Trostberger Tagblatt, 31.10.2020
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Tunnel für Trostberg West und Ost!

Fröschl beantragt Tunnel für Trostberg (West).
Danke für diesen Vorschlag!
Wir sind der Meinung, dass ein Tunnel allemal besser ist, als unsere Heimat mit immer mehr Fernstraßen zu zupflastern!
Der Foderung der Grünen, einen Baustopp für Bundesfernstraßen und Autobahnen zu erlassen, können wir uns ebenso anschließen und noch mehr anfreunden!

Quelle: Trostberger Tagblatt, 02.10.2020

Aber wenn Trostberg glaubt, dass man noch mehr LKW-Fernverkehr vor den Toren der Stadt braucht, dann kann man auch zwei Tunnels bauen.
Geld gibt es genug – hier hat Hr. Fröschl sicher recht.

Grund lässt sich, im Gegensatz zu Geld, nicht vermehren und wird ein immer wertvolleres Gut.

Abgesehen davon, ist nahe liegend, dass durch die Abgase des Verkehrs zur Überwindung der Steigungsstrecken an den Alzhängen die Produktionskapazitäten der örtlichen Industrie beschränkt werden müssen.
Wollen wir das?


Abgesehen von der Verlärmung des kompletten südlichen Stadtgebiets.
Was Lärm an neu gebauten Trassen bewirkt, davon können die Anwohner der A94 ein Lied singen!
Wollen wir das auch erleben?

Cyanamid – in der EU verboten; bei Alzchem Verkaufsschlager

Die ARD „Monitor“ hat es scheinbar aufgedeckt. Cyanamid ein Verkaufsschlager der Alzchem – in der EU verboten.
Glaubt man dem Artikel, so ist das Mittel ein Segen für all die Länder, in denen es bisher noch nicht verboten ist!
Man könnte sich allerdings fragen, ob hier die Moral beim Geld aufhört.

Wer den Artikel des TT vom 03.10.2020 lesen möchte, bitte einfach darauf klicken.

Cyanamid – hat das vielleicht etwas mit dem giftigen Stoff der Cyanide zu tun?
Das haben wir uns schon länger gefragt, denn die Deponie Benetsham (Alzchem) ist eine der wenigen gelisteten Deponien mit gefährlichen Stoffen.
Die Listung findet man bei https://www.thru.de.
Im Jahr 2018 wurden in der Deponie mit dem Abwasser 63,7Kg Canide verbracht. So zu in der Quelle zu lesen.

Was sind Cyanide?
Laut Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Cyanide

Alle Cyanide der Alkali- und Erdalkalimetalle sind hochgiftig und in Wasser leicht löslich, wie zum Beispiel Kaliumcyanid (Zyankali) und Natriumcyanid. Die Giftigkeit dieser Salze liegt an der Freisetzung der Blausäure bei der Reaktion mit der Salzsäure des Magens:

Wieso beschäftigt uns die Deponie Benetsham?
Seit dem PFOA-Skandal in Burgkirchen sind wir misstrauisch.
Ließen die Verantwortlichen des Landratsamt Burghausen die Bevölkerung über Jahre hinweg im Unklaren, dass ihr Trinkwasser nachweislich mit PFOA hoch belastet ist!

Woher kommt unser Wasser der Palling-Ottinger Gruppe?
Vielleicht aus dem Bereich der Deponie? Vielleicht sogar mit Cyaniden versetzt – und die verantwortlichen Behörden verschweigen dies?
ENTWARNUNG: Das Wassergebiet der Palling-Ottinger Gruppe befindet sich im Bereich Brünning.

Aber ob die Anwohner im Bereich der Deponie über ihren zweifelhaften Nachbarn im Klaren sind, darüber könnte man spekulieren.

Baugrundstücke – Nachverdichtung: Wo sind die Grenzen?

Hedwigstraße, Trostberg:
Ein Beispiel, wie es nicht laufen sollte.
Hier wurde abermals über die Köpfe der Anwohner, Umweltverbände und Landratsamt eine Baumaßnahme genehmigt, welche sicher nicht zur Steigerung des Wohnwertes in Trostberg beiträgt.

Artikel, TT, 22.09.2020; Wenn Sie den Artikel lesen möchten, bitte auf das Bild klicken

Nachverdichtung um jeden Preis: Kein Einzelfall in Trostberg.
Wir fragen uns, woran liegt es?
Wieso werden Villen durch Bauklötze; historische Bauten durch Phantasieburgen im chinesischen Stil; gewachsene, naturnahe Grundstücke mit Maximalbebauung zubetoniert?
Wieso verkauft die Stadt ihre besten Immobilien an Investoren zur Immobilienbevorratung – und den Schrott behält man, um in diese anschließend Millionenbeträge unserer Steuergelder zu pumpen?

 

Windräder im Siebeneichenforst oder besser im Industriegebiet?

Windrad in Baumham, Foto UVA
 

Windräder sind ohne Zweifel ein wichtiges Standbein unserer künftigen Energieversorgung.
Aber wo sollen sie aufgebaut werden?

Derzeit sind fast sämtliche Standorte im Wald geplant.

Hintergrund: Angst vor Bürgerprotesten.

Betrachtet man die Situation im geplanten Siebeneichenforst, stellt sich die Frage, ob die Windräder nicht besser in den Gewerbegebieten Traunreut (Hochreit) und Trostberg (Waltersham) aufgehoben wären.

Am Lärm kann es nicht liegen, dass diese mitten in unseren Wäldern gebaut werden sollen, denn in kaum 50m Abstand sind diese nicht mehr zu hören.

Die notwendige Infrastruktur (Straßen, Stromanbindung und Abnehmer für den Strom) ist in jedem Industriegebiet vorhanden.

Aus unserer Sicht spricht also nichts dagegen, die noch intakten Wälder zu schonen und Windräder in Industriegebieten zu errichten.

Der Windertrag, lt. Windatlas Bayern, spricht jedenfalls nicht gegen diesen Vorschlag.
Denn im Vergleich zu Baumham (4,9m/s) liegt der 7-Eichen-Forst bei 4,7m/s, gleichauf mit dem Gewerbegebiet Hochreit (4,7m/s);
Im Industriegebiet Waltersham, Trostberg, wäre die Situation für ein Windrad sogar noch günstiger, mit 4,8m/s.

Freifläche in Baumham für Wartungsarbeiten am Windrad
Waldschäden in Baumham Foto UVA

Lesen Sie auch unsere Pressemitteilung vom 24.08.2020:

Weiterlesen

Schon wieder eine Kiesgrube in Seeon genehmigt!

 Wie viel von unserer einzigartigen Natur soll noch zerstört werden, um unsere Ressourcen möglichst schnell auszubeuten und unseren Kindern geschundenes Land zu hinterlassen?

Es sind derzeit 8 Kiesgruben, alleine um Seeon herum verteilt, entweder im Betrieb oder genehmigt.
Dies ist nun die NEUNTE KIESGRUBE!

Mitten im Verbund der Naturschutzgebiete!
Trotz ablehnender Haltung der Gemeinde Seeon/Seebruck, nun vom Landratsamt Traunstein genehmigt!
Das macht uns Fassungslos! Was soll man dazu noch sagen?

Dass man im Landkreis Traunstein für Gewerbe und Verkehr keine Rücksicht auf die Natur nimmt, ist hinlänglich bekannt.
Aber diese Genehmigung toppt alles!

Wir lehnen dieses Vorgehen, rücksichtslos unsere Ressourcen und die Natur auszubeuten, entschieden ab und werden mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen vorgehen!

Artikel, Trostberger Tagblatt, 14.07.2020 Wenn Sie ihn lesen möchten, bitte darauf klicken

Artikel, Trostberger Tagblatt, 12.07.2020 Wenn Sie ihn lesen möchten, bitte darauf klicken

Vorstandswechsel im Umweltschutzverband

Der Vorstand im Umweltschutzverband wurde am 06. Juli 2020 neu gewählt.

Die bisherige Vorsitzende, Fr. Gisa Pauli wechselt in den Beirat.
Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender Hr. Reinhold Schopf
2. Vorsitzender Hr. Gerd Raepple
Schriftführer: Hr. Arnulf Erler
Kassier: Hr. Robert Hesse
Revisoren: Hr. Helmut Uber und Hr. Helmut Gattinger

Der Umweltschutzverband wünscht dem neuen Vorstand weiterhin so viel Erfolg und Zusammenhalt im Verein, wie bisher.

Vorstand UVA: Von links nach rechts: Gerd Raepple; Reinhold Schopf; Robert Hesse; Arnulf Erler; Helmut Gattinger; Helmut Uber

 

 

 

 

Fr. Gisa Pauli, die bisherige Vorsitzende, reich beschenkt.

 

 

 

Hr. Gerd Raepple

Hr. Reinhold Schopf

Fr. Stella Erler, beim Zaubern