Bauverdichtung zum Nachteil der Natur und Lebensqualität!

Bauverdichtung zum Nachteil der Natur und Lebensqalität in Trostberg!

Offener Brief an den Bürgermeister und die Stadträte:

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An die Redaktionen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Trostberg. Der Umweltschutzverband Alztal und Umgebung e.V. (UVA) sieht am Beispiel einer in der Hedwigstraße beschlossenen Bebauungsplanänderungen sorgenvoll

auf den kommunalen Umgang mit Natur- und Artenschutz in der Stadt. Der UVA hat dazu nun ein Schreiben an Bürgermeister und Stadträte weitergeleitet (Siehe Datei).

In einer „Nacht- und Nebelaktion“, so die Nachbarn habe der Investor den biotopartigen Baumbestand platt gemacht. Bauamt und Unteren Naturschutzbehörde verwiesen

darauf, dass ihnen vielfach die Hände gebunden seien. Die Verantwortungshoheit für Natur und Artenschutz trägt die Stadt.  “ Das Artensterben zu verlangsamen“ liege

in der kommunalen Pflicht. Was aber tun, wenn dem nicht Folge geleistet wird? Und Artenschutz zur Nebensache wird?

 

Vor Jahren hat der UVA in Trostberg einen Antrag zur „Baumschutzverordnung in privaten Gärten“ gestellt. Dieser wurde abgelehnt. Zur Hedwigstraße hatte der UVA eine

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Jahreshauptversammlung Umweltschutzverband

Zum Schutz für Land und Leute im steten Einsatz.

UVA: Kein Aushebeln der Naturgesetze – Anwalt: Seeon verstößt gegen Naturschutz – 544 Mitglieder.

 

Trostberg. Ein arbeitsintensives und herausragendes Vereinsjahr konnte der Umweltschutzverband Alztal und Umgebung e.V. (UVA) rückblickend in seiner Hauptversammlung vermelden. Mit über hundert neuen Mitgliedern hat der UVA seine Jahres-Neuzugänge getoppt. Verantwortlich sah Gisa Pauli ein wachsendes Klima- und Umweltbewußtsein, das Bürger zunehmend einfordern. Zum Schutz für Land und Leute zeigte sich der UVA auf vielfältige Weise präsent und unterstützte die Initiative„5 G Total Fatal“ zur äußerst umstrittenen 5 G-Technologie.

Der UVA-Beirat hat sich mit den neuen Projekte erweitert. Auf dem Foto sind auch Vertreter der Initiative„5 G Total Fatal“. Erste Reihe von lks: Toni Mayer, Sprecher des Bürgerforums Seebruck, Gisa Pauli, UVA-Vorsitzende, Gerd Raepple, Sprecher Seeon, Reinhold Schopf, UVA-Stellvertreter. Zweite Reihe: Hans Heistracher, Sprecher des Bürgerforums Seebruck, Bärbel Weidmann, „5 G Total Fatal“, Elli Thalhammer, UVA-Delegierte, Dr. Willi Stein, „5 G Total Fatal“, Regina Manzinger, Sprecherin Seeon.

 

Nicht weniger sei die Arbeit des Umweltschutzverbandes im Laufe der Jahre geworden, versicherte Gisa Pauli zu Beginn ihrer Jahresbilanz. Seit Jahren beteilige man sich an Bebauungspläne und ISEK, setzte sich für die Rettung von Bienen sowie schützenswerte Areale ein. Zum gigantischen Flächenabbau für Weiterlesen

Hähnchenmast – Neuer Trend aus Norddeutschland?

Hähnchenmastbetrieb = Landwirt  – oder Unternehmer mit dem Blick auf Gewinnmaximierung?

38000 Hähnchen in kürzester Zeit für die großen Geflügekonzerne mästen.
Kann das die Zukunft unserer heimischen „Landwirtschaft“ sein?
Bei diesen Zahlen braucht sich niemand über fehlendes Verständnis für die Agrarwirtschaft wundern.

Dem beigefügter Leserbrief zu diesem Thema ist nichts hinzuzufügen.
„…in Norddeutschland ist der Boden bereits mit Nitrat, Antibiotika und weiteren Giftstoffen so hoch belastet…“, dass sich die großen Hähnchenverarbeitungs-Konzerne nun neue Gebiete suchen müssen. Unsere heimischen „Landwirte“ sind scheinbar hier gerne bereit, in diese Lücke zu springen.

Wie unsere Norddeutschen Landsleute nun mit ihrem belasteten Böden und Grundwasser zurecht kommen – ist nicht Sache der Hähnchenkonzerne oder deren Handlanger.
Das ist nun Sache der Verbraucher selbst.
Aber die Sache kennen wir ja schon aus Burgkirchen (PFOA).

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Artikel, Trostberger Tagblatt, 06.11.2019

Leserbrief Trostberger Tagblatt, 09.11.2019

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Bürgerforum Seebruck tritt dem Umweltschutzverband bei

HERZLICH WILLKOMMEN!

Wir freuen uns sehr über den Beitritt des Bürgerforums zu unserem Verein.
Gemeinsame Einstellungen und Auffassungen werden uns sicher bei der Umsetzung unserer Ziele gravierende Vorteile bringen.

Auch der Umweltschutzverband ist der Meinung, dass der geplante Brückenneubau in Seebruck eine fatale Fehlentscheidung mit gravierenden Auswirkungen, sowohl für die Ortsentwicklung, als auch für die Seebrucker selbst zur Folge hat.

Durch die neu geplante Brücke wird massiver Schwer- und Transitverkehr, Verschandelung des Ortsbilds, Verlärmung des östlichen Ortsbereichs, sowie Zerstörung der nördlich gelegenen FFH-Gebiete bewirkt.

Wir werden das Bürgerforum unterstützen, soweit es nur geht, um diese „Belastungsspange“ zu vereiteln.

Auch die Renovierung der bisherigen Brücke mit Ertüchtigung auf 40 Tonnen Traglast wird das Tor für den Schwerverkehr öffnen.
Wir empfehlen dringend, auch bei einer Brückenrenovierung, die bisherige Tonnagebeschränkung beizubehalten, um den Anwohnern den LKW-Transit zu ersparen.

Bitte lesen Sie hierzu den Artikel des Trostberger Tagblatts:

Artikel, Trostberger Tagblatt, 25.07.2019 Zum Lesen, bitte darauf klicken

Abgase statt Frischluft, in der Schwarzau, von der Umfahrung Altenmarkt

Welche Zusatzbelastung bringt der Bauabschnitt 2, Ortsumfahrung Altenmarkt?
Luftschadstoffmessungen vor der Schwarzau wurden nun veranlasst.

 

Noch vor 2 Jahren hieß es, dass der Aubergtunnel die große Entlastung für Altenmarkt bringt.

Nun wird der Tunnel gebaut und die Altenmarkter reiben sich die Augen, welche Bauwerke man ihnen vor die Nase betoniert.

Von einer Entlastung durch den Tunnel ist keine Rede mehr.

Die Entlastung soll nun durch den Bauabschnitt 2 kommen.

Auf dem Rücken der Trostberger.

Ganz nebenbei eröffnet man in Altenmarkt, eine Kiesgrube, welche 400.000 LKW-Fahrten verursachen wird.
Von Verkehrsproblemen keine Rede mehr.

Aktuelle Messungen der Luftqualität und Windrichtung durch das Straßenbauamt regen nun doch vielleicht an, auch in Trostberg einmal darüber nachzudenken, welchen Smog und Lärm man sich durch die Altenmarkter Trasse in die Stadt holt.

Auch hier redet man nicht mehr von Entlastung, sondern von „geringer Mehrbelastung“.

Nach unserer Meinung ist es längst überfällig, in Trostberg aufzuwachen und die NOTBREMSE zu ziehen!

Artikel, TT, 07.06.2019 Beitrag lesen: Bitte auf den Artikel klicken

 

 

 

War man im Jahr 1991, Bürgerversammlung Altenmarkt schlauer?
Hr. Altbürgermeister Meier hatte bereits damals auf die Zusatzbelastung einer möglichen Talquerung hingewiesen.
Besonders die Inversionswetterlagen werden die Emissionen im Tal stauen und die Trostberger sowie Altenmarkter belasten und gesundheitlich beeinträchtigen.

Hier der damalige Artikel:

Artikel, TT, 24.04.1991

 

 

 

Leserbrief 20.07.2019 zu diesem Thema:

Leserbrief, Trostberger Tagblatt, 20.07.2019

 

 

 

 

Kiesgrube in Altenmarkt potenzielle Gefahr für das Trinkwasser!

Kiesgrube direkt am Wasserschutzgebiet!
Selbst der Zeitungsschreiber konnte nicht glauben, dass dies vom Wasserwirtschaftsamt Traunstein genehmigt wurde! 
Aber tatsächlich – Dies hatte das Amt wirklich genehmigt!
Flussrichtung des Grundwasserstroms von der Kiesgrube direkt in das Wasserschutzgebiet!

UNGLAUBLICH!

Artikel, Trostberger Tagblatt, 08.06.2015 Wenn Sie den Artikel lesen möchten, bitte darauf klicken.

 

 

Gefährdung des Wasserschutzgebietes mit bestem, nitratarmen Trinkwasser, so ist im Artikel des Trostberger Tagblatts zu lesen!
Altbürgermeister Maier hätte diesem Vorhaben nie zugestimmt!

Ein Gut, das heute Seltenheitswert besitzt, wird hier von der Gemeinde Altenmarkt absichtlich gefährdet.

Wenn man den Zeitungsartikel richtig versteht, liegt eine der besten Wasserquellen Altenmarkts in der Grundwasser-Flussrichtung der aktuell zu genehmigenden Kiesgrube, in Offling.

Jeder weiß, dass technische Störungen an Baggern, Ladern oder LKW irgendwann passieren. Ein Schlauch ist schnell geplatzt und das Öl verschwindet sofort im Kiesboden.

Es ist dann nur noch eine Frage der Zeit, bis das Öl in der Trinkwasserversorgung Altenmarkts angelangt ist.

Abgesehen davon wird durch die Kiesgrube selbst das Eindringen von Umweltschadstoffen in das Grundwasser ermöglicht.

Auch beim späteren Verfüllen der Grube mit diversem Material kann nie ausgeschlossen werden, dass plötzlich das Wasser belastet ist.

In diesem Zuge sollten sich die verantwortlichen Kommunalpolitiker in Altenmarkt vielleicht einmal mit Ihren Kollegen aus Marktl unterhalten. Denn dort gibt es das Problem bereits, dass sie seit über 10 Jahren belastetes Trinkwasser haben.

Die Bürger sind bereits mit Chemikalen hoch belastet, weil man sie trotz nachweislicher Kenntnis der Trinkwasserbelastung nicht warnte.

Möchte man in Altenmarkt dasselbe riskieren?

Wir sind der Meinung: Die Kiesgrube im Zuflussstrom des Wasserschutzgebietes zu errichten, ist grob fahrlässig!

Man kann nur hoffen, dass sich die Gesetzeslage in Deutschland im Zuge der EU-Harmonisierung ändert und die Verantwortlichen für ihre Handlungen endlich zur Rechenschaft gezogen werden können!

Kiesabbau: UVA sendet Brief an Hr. Aiwanger

UVA bittet Hr. Staatsminister Aiwanger, dem zügellosen Flächenfraß im Chiemgau Einhalt zu gebieten und damit der Flächensparoffensive der Bayerischen Staatsregierung Glaubwürdigkeit zu verschaffen.

Wir hoffen auf eine positive Antwort und werden hier weiter informieren.

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Antwort von Hr. Aiwanger:

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