Kiesgrube in Altenmarkt potenzielle Gefahr für das Trinkwasser!

Kiesgrube direkt am Wasserschutzgebiet!
Selbst der Zeitungsschreiber konnte nicht glauben, dass dies vom Wasserwirtschaftsamt Traunstein genehmigt wurde! 
Aber tatsächlich – Dies hatte das Amt wirklich genehmigt!
Flussrichtung des Grundwasserstroms von der Kiesgrube direkt in das Wasserschutzgebiet!

UNGLAUBLICH!

Artikel, Trostberger Tagblatt, 08.06.2015 Wenn Sie den Artikel lesen möchten, bitte darauf klicken.

 

 

Gefährdung des Wasserschutzgebietes mit bestem, nitratarmen Trinkwasser, so ist im Artikel des Trostberger Tagblatts zu lesen!
Altbürgermeister Maier hätte diesem Vorhaben nie zugestimmt!

Ein Gut, das heute Seltenheitswert besitzt, wird hier von der Gemeinde Altenmarkt absichtlich gefährdet.

Wenn man den Zeitungsartikel richtig versteht, liegt eine der besten Wasserquellen Altenmarkts in der Grundwasser-Flussrichtung der aktuell zu genehmigenden Kiesgrube, in Offling.

Jeder weiß, dass technische Störungen an Baggern, Ladern oder LKW irgendwann passieren. Ein Schlauch ist schnell geplatzt und das Öl verschwindet sofort im Kiesboden.

Es ist dann nur noch eine Frage der Zeit, bis das Öl in der Trinkwasserversorgung Altenmarkts angelangt ist.

Abgesehen davon wird durch die Kiesgrube selbst das Eindringen von Umweltschadstoffen in das Grundwasser ermöglicht.

Auch beim späteren Verfüllen der Grube mit diversem Material kann nie ausgeschlossen werden, dass plötzlich das Wasser belastet ist.

In diesem Zuge sollten sich die verantwortlichen Kommunalpolitiker in Altenmarkt vielleicht einmal mit Ihren Kollegen aus Marktl unterhalten. Denn dort gibt es das Problem bereits, dass sie seit über 10 Jahren belastetes Trinkwasser haben.

Die Bürger sind bereits mit Chemikalen hoch belastet, weil man sie trotz nachweislicher Kenntnis der Trinkwasserbelastung nicht warnte.

Möchte man in Altenmarkt dasselbe riskieren?

Wir sind der Meinung: Die Kiesgrube im Zuflussstrom des Wasserschutzgebietes zu errichten, ist grob fahrlässig!

Man kann nur hoffen, dass sich die Gesetzeslage in Deutschland im Zuge der EU-Harmonisierung ändert und die Verantwortlichen für ihre Handlungen endlich zur Rechenschaft gezogen werden können!

Kiesabbau: UVA sendet Brief an Hr. Aiwanger

UVA bittet Hr. Staatsminister Aiwanger, dem zügellosen Flächenfraß im Chiemgau Einhalt zu gebieten und damit der Flächensparoffensive der Bayerischen Staatsregierung Glaubwürdigkeit zu verschaffen.

Wir hoffen auf eine positive Antwort und werden hier weiter informieren.

Wenn Sie den Brief lesen möchten, einfach darauf klicken

Antwort von Hr. Aiwanger:

Wenn Sie den Brief lesen möchten, einfach darauf klicken

 

Bürgerinitiative für sauberes Trinkwasser beim UVA

Bürgerinitiative „BINT“ im Gespräch mit dem UVA

Im Februar 2019 war die Bürgerinitiative „BINT“ zu Gast beim UVA.

BINT; Bild Umweltschutzverband

Die Initiative setzt sich seit einem Jahr in Altötting und in Burgkirchen für „sauberes Grund- und Trinkwasser“ ein.

Die Vertreter der Gruppe kamen zu Besuch nach Trostberg, um sich mit dem Umweltschutzverband Alztal und Umgebung (UVA), in einem Gespräch über dringliche, regionale Probleme der „PFOA“-belasteten Wasser- und Bodenqualität auszutauschen.

Wohnungsverdichtung Trostberg

Wohnungsverdichtung – oder doch Gewinnmaximierung?
Gibt es in Trostberg einen Stadt- und Zukunftsplan?

Die Alten sterben, die Nachkommen haben Trostberg längst hinter sich gelassen. Die Goldgräberstimmung hat scheinbar Vorrang vor Lebensqualität und Naturoasen in der Stadt – so scheint es.

Wird ein Objekt frei, folgt der Abriss und ein Wohnklotz mit maximal möglichen Abmessungen, ersetzt das einstige Idyll.
An Beispielen mangelt es in Trostberg nicht.
Wie ist das möglich? In München wird doch auch nicht jede Villa mit Garten, in Schwabing, durch einen Wohnklotz ersetzt!

Wieso in Trostberg? Wieso wird hier der Charme unserer Stadt rücksichtslos dem Kommerz geopfert?
War der Verkauf des Schloss Schedling der Anfang vom Ende?

Folgende Bilder zeigen, welches Naturidyll durch einen neuen Betonklotz zerstört werden soll:

Folgenden Brief hat der UVA an Hr. Bürgermeister Schleid geschrieben:

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Danke für ein Großes Lob zur Gartenaktion!

Wir freuen und riesig und bedanken uns auf diesem Wege für ein Großes Lob zur Gartenaktion 2018!

Sehr geehrte Frau Pauli,
 
ich wollte mich bei Ihnen schon lange melden und für die Organisation
des Gartenwettbewerbs Naturnahe Gärten bedanken.

Quelle: Bild UVA


Zu meinem großen

Bedauern konnte ich an der Abschlußveranstaltung nicht teilnehmen und
habe das Er
gebnis aus der Zeitung erfahren. 
Vielen Dank für Ihre
Bewertung unseres Gartens, ich war ziemlich überrascht, dass diese so
positiv ausgefallen ist.

Quelle: Bild UVA

Der Wettbewerb hat mich zum Nachdenken angeregt, wie wichtig es ist,
unsere Gärten, egal wie groß oder klein diese sind, im Einklang mit der

Natur zu gestalten. Ich blicke mich aufmerksamer um und achte mehr auf

die Vielzahl Insekten und überlege dabei, wie ich eine größere Anzahl an
Vögeln, Insekten, Schmetterlingen, usw. in den Garten locken kann,
welche Pflanzen sinnvoll sind, welche das ganze Jahr Nahrung bieten. Was
ich eben verbessern kann.

Quelle: Bild UVA

 
Im Winter z.B. hat es mich sehr gefreut, zu beobachten, dass wir mehr Vögel am Futterhaus hatten, als die letzten Jahre. 
Seit Dezember haben wir einen Igel zur Pflege. Er war zu klein und zusätzlich verletzt, um den Winter draussen zu überleben. Es ist ein spannendes Projekt und
macht uns deutlich, dass wir etwas tun müssen und können. Den Kindern
versuche ich, dieses zu vermitteln  und der Igel ist eine gute
Gelegenheit, ihnen die Natur näher zu bringen. Ich freue mich, wenn wir
ihn freilassen können und werde ihm einen Unterschlupf anbieten und
hoffe, er fühlt sich wohl in unserem Garten.
 
Danke für diesen Denkanstoß. Ich wünsche Ihnen ein gute Zeit.
 
Freundliche Grüße

Quelle: Bild UVA

Kiesabbau in Offling, Gemeinde Altenmarkt

Verkehrsinfarkt in Altenmarkt a. d. Alz.
So, oder so ähnlich, wird es von den Gemeindevertretern unermüdlich gepredigt.
Aber was unternimmt man vor Ort in Wirklichkeit gegen das Verkehrsaufkommen?

Erst kürzlich wurde in Offling eine Kiesgrube mit folgenden Ausmaßen genehmigt:
.“.. Der beantragte Abbau umfasst eine Fläche von rund 47000 Quadratmetern bei einer Abbautiefe von maximal 30 Metern. Das Abbauvolumen wird auf rund 975.000 Kubikmeter geschätzt, und es wird von einem Zeitraum von maximal 20 Jahren ausgegangen….“

Vielleicht sollte der Altenmarkter Gemeinderat einmal über folgendes nachdenken:
Die 975.000 Kubikmeter Kies wiegen etwa 1.950.000to und verursachen 97500 Fuhren Kies mit je 20 to. Beladung.
Da die Laster in der Regel leer in die Grube zurück fahren, sind es zur Ausbeutung 195.000 LKW-Fahrten.
Die Wiederverfüllung verursacht nochmals etwa dieselbe Anzahl Fahrten.
Also in Summe 390.000 LKW-Fahrten.
Nur für diese eine Kiesgrube!

Mit diesen 390.000 LKW-Fahrten beglückt Altenmarkt nicht nur sich selbst, sondern auch viele Anwohner der Nachbargemeinden!

Danke für dieses großzügige Geschenk!

Hier nachzulesen:

https://www.chiemgau24.de/chiemgau/trostberg/altenmarkt-an-der-alz-ort458413/altenmarkt-genehmigungsverfahren-kiesgrube-offling-laeuft-kritik-anonymen-buerger-11791217.html

UVA Hauptversammlung 2018

UVA:  Artensterben und Ausbeute machen Einmischung notwendig!

Zum Flächenfraß: Seeon plant 70 Hektar Kiesabbau – Zum Lärmschutz: Grenzwert wird eingehalten!

Beim UVA hat sich das Kernteam zu aktuellen Themen vergrößert: jeweils von links: 1. Reihe: Cornelia Leupold, Reinhold Schopf 2. Reihe: Gerd Raepple, Gisa Pauli, Andreas Herden 3. Reihe: Eike Bunk, Helmut Uber 4. Reihe: Arnulf Erler, Stella Erler, Miachael Kießling. Alfred Huber ist nicht auf dem Bild. Foto UVA

 

 

 

Trostberg. Ein aktives und einsatzreiches Jahr liegt hinter dem Umweltschutzverband Altzal und Umgebung e.V. (UVA). In seinem Rückblick zur Jahreshauptversammlung stand der lokale und regionale Schutz von Natur und Heimat im Vordergrund. Mit dem Artenschwund seien die Umweltverbände gefordert, so Gisa Pauli. Bei Verkehr und Lärm habe man sich mit Lärmschutz und Planung beschäftigt und müsse sich ab nächstes Jahr intensiv mit dem Trassenverlauf des zweiten Bauabschnittes auseinandersetzen. Beachtliche Anerkennung fand der Gartenwettbewerb „Naturnahe Ecken und Gärten“. Und: Ab 2019 wird sich das Kernteam  zu aktuellen Themen erweitern.

Die Erkenntnisse zu Glyphosat, Pestizide und Artensterben habe den Verein aufgerüttelt. Man unterstützte Petitionen und forderte ein sofortiges Verbot. Alles dem Verbraucher zu überlassen, erschien zuwenig, erklärte die Vorsitzende. So kam es zur Idee, für Artenschutz in heimischen Gärten zu werben und Modelle naturnaher Gestaltung mitzuliefern. Und das kam gut an! Für eine grüne und lebenswerte Wohnstadt beteiligte sich die Vorstandsspitze bei ISEK. Das Bekenntnis der Stadt auf Pestizide zu verzichten erfreut. Jedoch könnte mit Umgestaltung ökologischer Nischen auf städtischem Grund und einer Baumschutzverordnung für Gartenbesitzer mehr gegen das Artensterben getan werden. Umweltzerstörung und Verlust der Lebensqualität seien deutlich spürbar, was die Leute in den Verband hineintreibt. So beklagten Trostberger zu innerstädtischen Verdichtungen, die Abstandsflächen gingen auf Kosten von Qualität und Grünzonen.Zu den Verkehrs- und Lärmproblemen fühlen sich die Bewohner seit langem von der Stadt ausgegrenzt. Zu den PFOA-Werten im Trinkwasser formierte sich geballter Widerstand. Hier befürchte auch der Verein noch unabsehbare Probleme auf den 55 Hektar belasteten Gebiet. Der UVA regte an, Quellen zu erschließen und forderte eine wissenschaftliche Untersuchung zum umstrittenen Ersatzstoff ADONA. Aber auch der Ausverkauf der Natur und rücksichtslose Ausbeute machen die Einmischung regional und bundesweit notwendig, erklärte Pauli. So sei man  an Natura 2000, Plastikmüll, Freihandel, Klimaschutz und Umweltprozessen beteiligt.

Stella Erler ging auf CETA  und JEFTA  sowie deren Machtspiele ein. Das alles müsse man öffentlich machen! Als „unglaublich“ empfand sie JEFTA`s Aussage, der Klimaschutz dürfe nicht zu Lasten von Wirtschaft und Handel gehen.

 Kein Lärmschutz für Anwohner

Die BI-Sprecher der Interessengemeinschaft gegen West (IGgW) ,Reinhold Schopf und der Arbeitsgemeinschaft (Arge B304) Arnulf Erler informierten sich zum zweiten Bauabschnitt der Westtrasse beim Straßenbauamtsleite Rehm. Demnach liege der Trassenvorentwurf zur Prüfung und Akzeptanz der Kosten beim Verkehrsministerium. Eine Wiederaufnahme der Radunterführung sei beantragt. 2019 erwarte man eine Antwort. Zum Lärmschutz, Weiterlesen

Waldumbau in vollem Gange

Klimawandel und die Trockenheit des Jahres 2018 sind der Fichte tot – so scheint es.

100 jährige Baumriesen haben keine Chance, sich gegen den winzigen Borkenkäfer zur Wehr zu setzen, wenn das Wasser fehlt.
Die Fichte, seit dem 18. Jahrhundert als Brotbaum der Landwirtschaft hoch gelobt, scheint Opfer des Klimawandels zu werden.

Die hier geschlagenen Bäume, im Bayerischen Wald, sind erst der Anfang der diesjährigen Käfer-Durchforstung in einem Waldstück.

Andererseits wird damit wohl zwangsweise eine naturnahere Waldnutzung und mehr Artenreichtum in unseren Wäldern Einzug halten.
Finanziell allerdings ein immenser Schaden für die Bauern.
Holz in diesem Umfang kann kaum noch einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden.

kürzlich gefällte Fichtenstämme, Foto UVA