Zeichen gegen naturzerstörende Bauprojekte setzen

Geschlossen ein „Zeichen gegen naturzerstörende, infrastrukturelle Bauprojekte setzen“!
Kreisgrüne sprechen sich gegen den Aubergtunnel aus – Gemeinsames Treffen beim Umweltschutzverband Alztal

Trostberg. Klare Worte gab es zum abgelaufenen Spatenstich des Aubergtunnels bei der Mitgliederversammlung des Umweltschutzverbandes Alztal und Umgebung e.V. (UVA), zu denen zahlreiche Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen, Bund Naturschutz sowie lokale und regionale Bürgerinitiativen gekommen waren. Die Kreisgrünen monierten den Flächenverbrauch und sprachen sich deutlich gegen den Tunnel aus. Der Bund Naturschutz kritisierte die Missachtung des Artenschutzrechtes gefährdeter Tiere und als äußerst bedenklich stufte der UVA den Tunnelbau in Altenmarkt als Einstieg zur Schwerlast-und Transitregion für Südostbayern ein –  ausgerechnet in einer der schönsten touristischen Ecken Deutschlands.

Anlässlich des Spatenstichs in Altenmarkt setzen Kreistagsfraktion der Grünen, Umweltschutzverband Alztal (UVA), Bund Naturschutz, BI`s und Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen geschlossen ein Zeichen für mehr Natur-und Klima-
schutz. Sie alle sind sich zur Verkehrspolitik einig: Kein weiterso wie bisher!

1. Reihe von links: Gisela Sengl Landtagsabgeordnete, Gisa Pauli, UVA-Vorsitzende, Helga Mandl, Kreistagsvorsitzende
2. Reihe von links: Ilse Englmaier, Korbinian Stettwieser und Cornela Leupold (BI: Obinger Weg), Sepp Hohlweger, Willi Geistanger, Andreas Herden, Bundestagskandidat der Grünen

Quelle: UVA

Philosophische Gedanken von Max F.

Geistiger Umweltschutz
Philosophische Gedanken von Max F., unserem geistigen Vordenker:

Was ist Umwelt?

Das Wort und der Inhalt des Wortes bekommen geistige Form „Gedanken“ durch Denken. Im Kopf wird dann der Gedanke (Begriff) sozusagen erst begreifbar gemacht. Im Horizont meiner geistigen Erkenntnis, Erfahrung und Vorstellung, die ich durch meine Sinne erfassen kann, kann ich meine Umwelt erkennen, oder aber auch nicht, durch Selbsttäuschung und Irrtum.

Nach meinem Wissen gibt es eine geistig reale Umwelt:

Gesellschaft, Gesetz, Ordnung
Eine geistliche Umwelt: Glaube, Ewigkeit, Seele
Grenze der menschlichen Erkenntnis.
Wo, was und wie ist diese Grenze??
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Geistiger Umweltschutz

Umweltschutz fängt im Kopf an.

Leben wir Enkeltauglich?

Leben wir nachhaltig, oder nutzen nur wir all unsere Möglichkeiten, zur Ausbeutung natürlicher Ressourcen?

Mit diesen und vielen weiteren Fragen, bis hin zur Schöpfung, haben wir uns eingehend in Diskussionsrunden beschäftigt, um die Thematik „Geistiger Umweltschutz“ zu definieren.

Vermutlich hat jede, auf der Erde lebende Menschliche Generation, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, die Erde soweit ausgebeutet wie es deren Möglichkeiten zuließ
Blickt man nur 500…1000 Jahre zurück, als die Flotten der Griechen und später der Spanier / Italiener, aus den Eichenwäldern des Mittelmeeraumes gezimmert wurden – erkennen wir heute die unübersehbaren Folgen.
Im kompletten Mittelmeerraum ist von den einst üppigen Wäldern beinahe nichts mehr übrig geblieben.
Abholzung, Abschwemmung und zuletzt Steinwüste mit Buschwuchs.  So sehen wir die Folgen dieses Handelns.

Aber: Sind wir heute klüger?
Wenn wir die fossilen Rohstoffe der Erde verbrennen;
Den nächsten Generationen 1.000.000 Jahre radioaktiv strahlenden Müll hinterlassen?
Die Polkappen abschmelzen und den Klimawandel nicht wirklich angehen?
Unsere Meere leer fischen?
Die Umwelt mit Kunststoffmüll verschmutzen?
Unsere Tiere als Ware ohne geistigen Wert behandeln?
Unser Land, urbar gemacht durch den Schweiß unzähliger Generationen, zubetonieren, als wäre es in unbegrenztem Umfang verfügbar?

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UVA stellt Antrag in der Bürgerversammlung 2017

Wir wollen uns bei der Verbesserung der Lebensqualität in Trostberg aktiv beteiligen – so die Prämisse des UVA – 

Wir haben eine der schönsten Städte mit historischem Kern, im Chiemgau.
Seit langem verödet auch Trostberg im Stadtkern.
Geschäfte werden abgezogen; Ärzte ausgelagert; Leerstand in den Häusern ist unübersehbar.
„…damit müssen wir uns abfinden…“ so die Aussage unseres Bürgermeisters in der Bürgerversammlung 2017.

Wir sind hier anderer Meinung.
Wenn die Stadt wieder lebendig werden soll, müssen die Bürger aktiv an der Gestaltung beteiligt werden.
Ein Verkauf der stadteigenen Immobilien hinter verschlossenen Türen ist hier kontraproduktiv.
Die Trostberger haben das Recht, ihre Stadt selbst zu gestalten!
Es kann und darf nicht sein, dass sich die Trostberger hinter Investoren anstellen und zusehen müssen, was für sie noch übrig bleibt.

Folgende 4 Punkte beinhaltet unser Antrag zur Bürgerversammlung:

  1. Stadteigene Naturareale (Rosengarten) und Immobilien (Häuser an der TS-Straße, Schloss Schedling) zu be- und erhalten.
  1.   Zum Nutzen der Trostberger Bürger zu verwenden.
  2. Verkaufsabsichten oder Eintragungen von Rechten am städtischen Eigentum öffentlich zu behandeln.
  1. Einheimischen ein Vorkaufsrecht einzuräumen.

Hier können Sie unseren Antrag zur Bürgerversammlung herunter laden:

BV 2017 – UVA-Antrag

Umgang der Stadt Trostberg mit öffentlichem Eigentum

Eigentum verpflichtet!

Das gilt für jeden, der Eigentum besitzt.
Aber wie sieht es mit der öffentlichen Hand aus?
Wird mit dem Eigentum, welches mit unseren Steuergeldern erworben wurde, verantwortungsbewusst umgegangen?

Ein Artikel im Trostberger Tagblatt, vom 27.01.2017 lässt manche Zweifel aufkommen.
Stein des Anstoßes: Die Wohnhäuser in der Traunsteiner Straße 4 bis 10.
Vor Jahren von der Stadt Trostberg erworben – sollen diese schon seit längerem abgerissen werden – so der Wunsch der Stadtoberen.
Betrachtet man die Bilder in der Zeitung (Kopie anbei), ist unschwer zu erkennen, dass die Gebäude scheinbar von der Stadtverwaltung dem Verfall preis gegeben werden.

Dem Verfall preis gegeben: Stadteigene Immobilien an der Traunsteiner Straße Quelle: Trostberger Tagblatt

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Abwässer dem Grundwasser zuführen wird im Chiemgau anscheinend Standard-Entsorgungsmethode

Was wir dem Boden zufügen, bekommen wir irgend wann wieder zurück.
Dieser Spruch ist anscheinend im Chiemgau noch nicht bekannt.

Quelle: Trostberger Tagblatt

Haben wir so viel unbelasteten Boden und Grund- bzw. Trinkwasser, dass wir dieses absichtlich verschmutzen und damit für die künftigen Generationen unbrauchbar machen dürfen?

Wir sind der Meinung: Auf keinen Fall!

In Burgkirchen muss die Bevölkerung mit Chemikalien belastetes Trinkwasser trinken – selbst auf fossiles Wasser wird bereits zurück gegriffen -so war in der Presse zu lesen.
Für das neue Baugebiet Dieding wird das Oberflächenwasser durch einen Tiefenschacht dem Grundwasser zugeleitet.

Im Trostberger Tagblatt am 30.12.2016 zu lesen:
„Abwasserproblematik durch Tiefenbohrung gelöst“
Gemeinderat Nußdorf stimmte nachträglicher Auftragsvergabe zu.

Heißt im Klartext: „Abwasser wird entsorgt, indem es direkt dem Grundwasser zugeführt wird.

Die künftigen Generationen werden sich fragen, ob die Verantwortlichen im Landratsamt Traunstein und Altötting noch bei Sinnen waren, so etwas im 20. Jahrhundert zu genehmigen!

Aus unserer Sicht sind solche Maßnahmen unverantwortlich!

In neuen Baugebieten sollte man darauf achten, das anfallende Regenwasser zu nutzen und damit den Trinkwasserverbrauch zu reduzieren.
Ganz nebenbei würden hier einfachste Maßnahmen dazu beitragen die Hochwassergefahren zu reduzieren!

 

Trostberger Rosengarten soll verkauft werden

Trostberger Rosengarten vor ungewisser Zukunft!

So die Schlagzeile im Trostberger Tagblatt am 14.12.2016.
Trotz Dementis aus dem Trostberger Rathaus brodelte das Thema schon seit einiger Zeit.

Artikel aus dem TT Quelle: Trostberger Tagblatt

Nun scheint doch etwas an der Sache dran zu sein.
Der Rosengarten-Verein berichtet in der Jahresversammlung über den anstehenden Verkauf. Überdies musste lt. diesem Bericht scheinbar schon das letzte Rosenfest bezüglich Ambiente den Vorstellungen des Investors untergeordnet werden.

Scheinbar ist es schon beschlossene Sache, dass Trostberg das Schloss Schedling, mitsamt dem Rosengarten, an den Investor des Turms verkaufen will.

Laut Bericht des TT dürfen die ehrenamtlich für die Pflege des Rosengartens engagierten Trostberger gerne den künftigen Privatgarten weiter hegen und pflegen. Kann man sich doch dann vermutlich den Gärtner sparen.
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Umweltinfotag, Werk Gendorf

Ernstes Thema; Sachliche Diskussion im freundlichen Ton.
So können wir unseren Eindruck der ersten Teilnahme beim Umweltinfotag im Werk Gendorf auf den Punkt bringen.

Wir bedanken uns dafür sehr Herzlich.

Grundwasserentnahme in großem Umfang und die Thematik PFOA – darüber wollten und konnten wir mit den Verantwortlichen diskutieren.

UVA-Vertreter Andreas Herden, Gisa Pauli, Reinhold Schopf, Robert Hesse; Quelle: Eigenes Bild

UVA-Vertreter
Andreas Herden, Gisa Pauli, Reinhold Schopf, Robert Hesse beim Umweltinfotag im Werk Gendorf

Beide Themen wurden von Fa. Infraserv unter Leitung von Hr. Dr. Langhammer in nachvollziehbarer Art erläutert.
Aus unserer Sicht, als Außenstehende, interessant:
Fa. Infraserv ist verantwortlich für die Versorgung der diversen Firmen des Chemieparks Gendorf.
Die Firmen laufen unter folgenden Flaggen:
USA: Achroma; Dyneon; Gore; Klöckner; Celanese; Vinnolit
CH:   Clairant
D:      Linde

Vorträge zu Umweltthemen wurden von Fa. Infraserv und Fa. Clairant gehalten.
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UVA beteiligt sich am Anhörungsverfahren, Grundwasserentnahme in großem Umfang

Der Umweltschutzverband beteiligt sich am Anhörungsverfahren zur geplanten Grundwasserentnahme der Fa. Infraserv Gendorf.

Teilnehmer des Anhörungsverfahrens:
6 Vertreter der Fa. Infraserv; Diverse Vertreter des Landratsamtes; Wasserzweckverband Emmerting; UVA-Trostberg

Hintergrund:

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Gisa Pauli und Reinhold Schopf beim Anhörungstermin; Quelle: Eigenes Bild

Es existiert bisher bereits eine Genehmigung für das Werk Gendorf, Alz- und Grundwasser bis zu einer Menge von 55 Mio. m3/Jahr zu entnehmen.
Dieses Recht soll nun für die Fa. Infraserv für 30 Jahre vergeben werden.
Laut Auskunft der Fa. Infraserv wurden in den Jahren 2012 bis 2014 durchschnittlich 41…43 Mio. m3/a Wasser entnommen. In Zukunft soll diese Menge auf 54 Mio m3/a gesteigert werden.
Die Entnahme des Wassers soll, wie bisher, völlig kostenlos von öffentlicher Hand erlaubt werden.
Der UVA hat mit seiner, bereits schriftlich eingereichten Stellungnahme, darauf hingewiesen, dass aus ökologischer Sicht der Vergabezeitraum als zu lange betrachtet wird. Außerdem soll das Wasser nicht kostenlos, sondern von der öffentlichen Hand für einen geringen Obolus abgegeben werden, um für die Firmen Anreize zum Sparen zu schaffen. Denn wenn das Wasser nichts kostet, wird damit nicht sparsam umgegangen. So die allgemeine Lebenserfahrung.

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Gerichtsverhandlung Aubergtunnel

Von den Befürwortern des Aubergtunnels, lange ersehnt und nun endlich Realität:
Die Gerichtsverhandlung zum Aubergtunnel, am 21.09.2016, 10.00 Uhr.

Mehrmals wurde im Trostberger Tagblatt im Vorfeld für die Gerichtsverhandlung geworben.
Ein Bus wurde von den Altenmarkter Befürwortern, Fr. Namberger, organisiert.

Als Ergebnis war es dem UVA möglich, im Rahmen eines Vergleichs, am Nordportal einen bestmöglichen Fledermausschutz zu erreichen. Einhergehend damit, dass dieser Schutz als Nebeneffekt die Tunnelzufahrt mit Baumbewuchs kaschiert, sodass auch für das optische E

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Anwesende im Gerichtssaal; Quelle: Eigenes Bild

rscheinungsbild in Altenmarkt etwas getan wird.
Beim Westportal, an der B304, wurden uns leider keine weiteren Schutzmaßnahmen zugestanden.
Hier wird man in Zukunft damit leben müssen, einen kahlen Berghang zu sehen.
Natürlich auch schade für die Anwohner der Siedlung an der Wasserburger Straße. Für sie konnten wir zu unserem Bedauern, nichts erreichen. Wir hoffen, dass hier im Nachhinein vielleicht noch vom Altenmarkter Gemeiderat auf eigene Kosten kleine Verbesserungen geschaffen werden.
Mit etwas Engagement und ein bisschen Hilfe durch die Altenmarkter Bürgervertreter wäre hier sicher einiges für die Anwohner zu erreichen gewesen. Weiterlesen