Bericht vom Acker

Alles wächst und gedeiht.

So kann man es am einfachsten beschreiben – die Situation auf unserem Acker.
Die Kartoffeln haben sich gut entwickelt und stehen teils in voller Blüte.
Das Gras zwischen den Zeilen stört nicht. Hauptsache, wir haben im Herbst eine ungespritzte Ernte.
Und die allgemeinen Gärtner-Problemchen mit Kartoffelkäfer, Kohlweißling und Co. zu lösen, macht richtig Spaß.
Nicht nur uns, denn die Maden der Kartoffelkäfer und eingesammelte Schnecken verspeisen die Piracher Dorfenten mit Genuss.

Kolonie Kohlweißling-Raupen

Sieht schon aus, wie richtiges Kraut

Kartoffeln in voller Blüte

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Naturschonender Kartoffelanbau: Wissen erhalten und verbreiten!

Naturschonender Kartoffelanbau: Wissen erhalten und verbreiten!

UVA-Besuch bei Landwirt Posch – Reinhold Schopf ruft Anpflanzungsprojekt ins Leben

Trostberg. Abermals betreibt der Umweltschutzverband Alztal und Umgebung e.V. (UVA) auf eigenen Grund einen Kartoffel- und Gemüseanbau.

Ziel des UVA ist es, die Bevölkerung über die Möglichkeiten der Eigenversorgung mit Nahrungsmitteln aufzuklären und zu schulen.
Leider ist im Zeitalter der „Supermarkt-Verköstigung“  das Wissen und die Erfahrung, wie man Grundnahrungsmittel selbst erzeugt und vermehrt, großteils verloren gegangen. Dieses Wissen ist, schon im Hinblick auf künftige Versorgungslagen, verstärkt zu verbreiten. Das UVA-Grundstück ist dazu ein Geschenk Gottes – denn sonst wären diese Schulungs-Aktionen überhaupt nicht möglich.
Diese Dinge lernt man nicht aus einem Buch, sondern nur mit eigener Erfahrung!

Deshalb schloss sich eine Interessensgemeinschaft zusammen, die sich vorab bei einem Hof- und Ladenbesuch beim Biolandwirt Hans Posch informierte. UVA-Gründervater Max Fröschl, stellte zur Erleichterung der Feldarbeit einen Einachser mit Ackerfräse und Anhäufelpflug zur Verfügung. Auf dem Restgrund wurde Gemüse angepflanzt. Nun sprießt und wächst es prächtig.

UVA-Gruppe beim Kartoffelsetzen

Ins Leben gerufen hat das Projekt Reinhold Schopf. Der stellvertretende Vorsitzender sieht es als notwendig an, Aufklärung, Schulung und Wissen über Pflanzen zu erhalten und zu verbreiten. Weiterlesen

Schloss Schedling, das letzte Trostberger Juwel wurde verkauft!

Schloss Schedling, das letzte Juwel der Trostberger Altstadt, wurde an einen Investor verkauft.

Der Kaufpreis bleibt geheim.
Die Trostberger Interessenten wurden bei diesem Deal scheinbar hintergangen.
Der UVA hatte in der Bürgerversammlung sein Interesse an der Gründung einer Baugenossenschaft zur Nutzung des Schlosses als Wohnraum bekundet.
Weiterhin wollte ein Zusammenschluss Trostberger Ärzte das Anwesen als Ärztehaus nutzen. Auch der UVA hätte dies  mit Nachdruck befürwortet.
Was jetzt aus dem Schloss wird wird, bleibt abzuwarten.
Fakt ist, dass seit de

Artikel TT, Schloss Schedling verkauft

r Verlagerung der Ärzte von der Altstadt in das Krankenhaus, das Sterben in der Altstadt keine Ende findet. Ein Ärztehaus wäre hier sicher mehr als nur ein Hoffnungsschimmer gewesen.
Leider wurde dieses Ansinnen von der Stadt Trostberg scheinbar mit unfeinen Methoden abgewürgt.
Schon vor 5 Jahren wurde diesem auf dem Silbertablett Baugrund vor dem Schloss serviert. Über den Turm und dessen Gestaltung selbst lässt sich streiten. Unstrittig ist, dass von diesem kein Leben Richtung Altstadt ausgeht.

Kaum zu glaubenn was heute 01.06.2017 als Leserbrief im Trostberger Tagblatt veröffentlicht wurde:
Der Vertrag mit dem Investor ist angeblich Ende 2016 ausgelaufen!
Um die Trostberger Interessensgemeinschaft der Ärzte auszuhebeln, wurde der Vertrag bezüglich Rückkaufrecht mit dem Investor kurzerhand vom Trostberger Rathaus um 3 Monate verlängert!

„Eine Schande“ nennt es die Leserbriefschreiberin!

Lesen Sie selbst.
Bitte auf den Artikel klicken.

Leserbrief zum Artikel, TT, 01.06.2017

Zeichen gegen naturzerstörende Bauprojekte setzen

Geschlossen ein „Zeichen gegen naturzerstörende, infrastrukturelle Bauprojekte setzen“!
Kreisgrüne sprechen sich gegen den Aubergtunnel aus – Gemeinsames Treffen beim Umweltschutzverband Alztal

Trostberg. Klare Worte gab es zum abgelaufenen Spatenstich des Aubergtunnels bei der Mitgliederversammlung des Umweltschutzverbandes Alztal und Umgebung e.V. (UVA), zu denen zahlreiche Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen, Bund Naturschutz sowie lokale und regionale Bürgerinitiativen gekommen waren. Die Kreisgrünen monierten den Flächenverbrauch und sprachen sich deutlich gegen den Tunnel aus. Der Bund Naturschutz kritisierte die Missachtung des Artenschutzrechtes gefährdeter Tiere und als äußerst bedenklich stufte der UVA den Tunnelbau in Altenmarkt als Einstieg zur Schwerlast-und Transitregion für Südostbayern ein –  ausgerechnet in einer der schönsten touristischen Ecken Deutschlands.

Anlässlich des Spatenstichs in Altenmarkt setzen Kreistagsfraktion der Grünen, Umweltschutzverband Alztal (UVA), Bund Naturschutz, BI`s und Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen geschlossen ein Zeichen für mehr Natur-und Klima-
schutz. Sie alle sind sich zur Verkehrspolitik einig: Kein weiterso wie bisher!

1. Reihe von links: Gisela Sengl Landtagsabgeordnete, Gisa Pauli, UVA-Vorsitzende, Helga Mandl, Kreistagsvorsitzende
2. Reihe von links: Ilse Englmaier, Korbinian Stettwieser und Cornela Leupold (BI: Obinger Weg), Sepp Hohlweger, Willi Geistanger, Andreas Herden, Bundestagskandidat der Grünen

Quelle: UVA

Philosophische Gedanken von Max F.

Geistiger Umweltschutz
Philosophische Gedanken von Max F., unserem geistigen Vordenker:

Was ist Umwelt?

Das Wort und der Inhalt des Wortes bekommen geistige Form „Gedanken“ durch Denken. Im Kopf wird dann der Gedanke (Begriff) sozusagen erst begreifbar gemacht. Im Horizont meiner geistigen Erkenntnis, Erfahrung und Vorstellung, die ich durch meine Sinne erfassen kann, kann ich meine Umwelt erkennen, oder aber auch nicht, durch Selbsttäuschung und Irrtum.

Nach meinem Wissen gibt es eine geistig reale Umwelt:

Gesellschaft, Gesetz, Ordnung
Eine geistliche Umwelt: Glaube, Ewigkeit, Seele
Grenze der menschlichen Erkenntnis.
Wo, was und wie ist diese Grenze??
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Geistiger Umweltschutz

Umweltschutz fängt im Kopf an.

Leben wir Enkeltauglich?

Leben wir nachhaltig, oder nutzen nur wir all unsere Möglichkeiten, zur Ausbeutung natürlicher Ressourcen?

Mit diesen und vielen weiteren Fragen, bis hin zur Schöpfung, haben wir uns eingehend in Diskussionsrunden beschäftigt, um die Thematik „Geistiger Umweltschutz“ zu definieren.

Vermutlich hat jede, auf der Erde lebende Menschliche Generation, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, die Erde soweit ausgebeutet wie es deren Möglichkeiten zuließ
Blickt man nur 500…1000 Jahre zurück, als die Flotten der Griechen und später der Spanier / Italiener, aus den Eichenwäldern des Mittelmeeraumes gezimmert wurden – erkennen wir heute die unübersehbaren Folgen.
Im kompletten Mittelmeerraum ist von den einst üppigen Wäldern beinahe nichts mehr übrig geblieben.
Abholzung, Abschwemmung und zuletzt Steinwüste mit Buschwuchs.  So sehen wir die Folgen dieses Handelns.

Aber: Sind wir heute klüger?
Wenn wir die fossilen Rohstoffe der Erde verbrennen;
Den nächsten Generationen 1.000.000 Jahre radioaktiv strahlenden Müll hinterlassen?
Die Polkappen abschmelzen und den Klimawandel nicht wirklich angehen?
Unsere Meere leer fischen?
Die Umwelt mit Kunststoffmüll verschmutzen?
Unsere Tiere als Ware ohne geistigen Wert behandeln?
Unser Land, urbar gemacht durch den Schweiß unzähliger Generationen, zubetonieren, als wäre es in unbegrenztem Umfang verfügbar?

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UVA stellt Antrag in der Bürgerversammlung 2017

Wir wollen uns bei der Verbesserung der Lebensqualität in Trostberg aktiv beteiligen – so die Prämisse des UVA – 

Wir haben eine der schönsten Städte mit historischem Kern, im Chiemgau.
Seit langem verödet auch Trostberg im Stadtkern.
Geschäfte werden abgezogen; Ärzte ausgelagert; Leerstand in den Häusern ist unübersehbar.
„…damit müssen wir uns abfinden…“ so die Aussage unseres Bürgermeisters in der Bürgerversammlung 2017.

Wir sind hier anderer Meinung.
Wenn die Stadt wieder lebendig werden soll, müssen die Bürger aktiv an der Gestaltung beteiligt werden.
Ein Verkauf der stadteigenen Immobilien hinter verschlossenen Türen ist hier kontraproduktiv.
Die Trostberger haben das Recht, ihre Stadt selbst zu gestalten!
Es kann und darf nicht sein, dass sich die Trostberger hinter Investoren anstellen und zusehen müssen, was für sie noch übrig bleibt.

Folgende 4 Punkte beinhaltet unser Antrag zur Bürgerversammlung:

  1. Stadteigene Naturareale (Rosengarten) und Immobilien (Häuser an der TS-Straße, Schloss Schedling) zu be- und erhalten.
  1.   Zum Nutzen der Trostberger Bürger zu verwenden.
  2. Verkaufsabsichten oder Eintragungen von Rechten am städtischen Eigentum öffentlich zu behandeln.
  1. Einheimischen ein Vorkaufsrecht einzuräumen.

Hier können Sie unseren Antrag zur Bürgerversammlung herunter laden:

BV 2017 – UVA-Antrag

Umgang der Stadt Trostberg mit öffentlichem Eigentum

Eigentum verpflichtet!

Das gilt für jeden, der Eigentum besitzt.
Aber wie sieht es mit der öffentlichen Hand aus?
Wird mit dem Eigentum, welches mit unseren Steuergeldern erworben wurde, verantwortungsbewusst umgegangen?

Ein Artikel im Trostberger Tagblatt, vom 27.01.2017 lässt manche Zweifel aufkommen.
Stein des Anstoßes: Die Wohnhäuser in der Traunsteiner Straße 4 bis 10.
Vor Jahren von der Stadt Trostberg erworben – sollen diese schon seit längerem abgerissen werden – so der Wunsch der Stadtoberen.
Betrachtet man die Bilder in der Zeitung (Kopie anbei), ist unschwer zu erkennen, dass die Gebäude scheinbar von der Stadtverwaltung dem Verfall preis gegeben werden.

Dem Verfall preis gegeben: Stadteigene Immobilien an der Traunsteiner Straße Quelle: Trostberger Tagblatt

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Abwässer dem Grundwasser zuführen wird im Chiemgau anscheinend Standard-Entsorgungsmethode

Was wir dem Boden zufügen, bekommen wir irgend wann wieder zurück.
Dieser Spruch ist anscheinend im Chiemgau noch nicht bekannt.

Quelle: Trostberger Tagblatt

Haben wir so viel unbelasteten Boden und Grund- bzw. Trinkwasser, dass wir dieses absichtlich verschmutzen und damit für die künftigen Generationen unbrauchbar machen dürfen?

Wir sind der Meinung: Auf keinen Fall!

In Burgkirchen muss die Bevölkerung mit Chemikalien belastetes Trinkwasser trinken – selbst auf fossiles Wasser wird bereits zurück gegriffen -so war in der Presse zu lesen.
Für das neue Baugebiet Dieding wird das Oberflächenwasser durch einen Tiefenschacht dem Grundwasser zugeleitet.

Im Trostberger Tagblatt am 30.12.2016 zu lesen:
„Abwasserproblematik durch Tiefenbohrung gelöst“
Gemeinderat Nußdorf stimmte nachträglicher Auftragsvergabe zu.

Heißt im Klartext: „Abwasser wird entsorgt, indem es direkt dem Grundwasser zugeführt wird.

Die künftigen Generationen werden sich fragen, ob die Verantwortlichen im Landratsamt Traunstein und Altötting noch bei Sinnen waren, so etwas im 20. Jahrhundert zu genehmigen!

Aus unserer Sicht sind solche Maßnahmen unverantwortlich!

In neuen Baugebieten sollte man darauf achten, das anfallende Regenwasser zu nutzen und damit den Trinkwasserverbrauch zu reduzieren.
Ganz nebenbei würden hier einfachste Maßnahmen dazu beitragen die Hochwassergefahren zu reduzieren!