Biber erweitern ihr Revier

Der Biber in meinem Wald

Seit etwa 2 Jahren haben sich Biber in meinem kleinen Waldstück sesshaft gemacht.
Ich möchte hier kurz über meine Erfahrungen berichten:

Die Biber stören prinzipiell nicht. Richten allerdings beträchtlichen Schaden an.
Wie auf den Bildern zu sehen ist, werden die Fichten unten entrindet.
Der Biber fällt die Bäume nicht.
Der Schaden wird eigentlich nicht ersetzt.
So habe ich für 15 Bäume mit etwa 20cm Durchmesser einen Betrag von 85€ als Schadenersatz vom Land Bayern erhalten.
Der Schaden wurde ursprünglich mit 115€ beziffert. Da allerdings das Land Bayern nur einen sehr geringen Betrag für Biberschäden bereit stellt, wurde dieser Betrag einfach nochmals gekürzt.
Kein Wunder, wenn die Bauern sauer sind.

Es wäre schön, wenn die bayerische Staatsregierung die Schäden begleichen würde, welche durch den Biber angerichtet werden, statt Milliarden in den Straßenbau zu stecken.

 

Biberschaden: Fichtenstämme unten entrindet. Die Bäume werden vom Biber nicht gefällt.

Hier hat der Biber den Bachlauf einfach in das Wald-Grundstück umgeleitet

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Erste Kartoffel-Ernte 2017

Lohn der Arbeit

Endlich ist es soweit!
Die ersten Kartoffel können geerntet werden!

Spannend wie ein Krimi:
Wie wird die Ernte sein?
Kleine oder große Kartoffel?
Wie viel Stück sind an der Staude?

Schnell stellte sich Gute Laune ein, denn die Ernte ist zur Zufriedenheit der Kartoffler.

Bei der Ernte, Bild UVA

Mit guter Stimmung wird gleich diskutiert, was man Gutes aus den Knollen zaubern kann.
Die Träume gehen von Pellkartoffel über Fingernudeln mit Apfelkompott bis hin zu Wespennestern, mit Äpfeln gefüllt.

Die mitgebrachten Eimer sind schnell – eigentlich zu schnell gefüllt.
Aber es wird sicher nicht lange dauern, bis man sich zur nächsten Ernte-Runde trifft.

Eimer mit Kartoffeln, Bild UVA

Kartoffeln zum Trocknen, Bild UVA

 

Trostberger Grüne radeln nach Traunreut

die Radlmannschaft, Foto UVA

So könnte Freundschaft aussehen:
Trostberger besuchen Traunreut und umgekehrt.

Mit einem kleinen Abstecher von Trostberg nach Traunreut – im Rahmen mehrerer Radtouren –  besuchte Andreas Herden, Bundestagskandidat der Grünen, die Kollegen in Traunreut.  Gemeinsam musiziert man am Wochenmarkt in Traunreut, welcher jeden Donnerstag statt findet und auch bei den Traunreutern sehr beliebt ist.

Vielleicht eine Anregung für die anderen Parteien, das Städtebünd

Am Traunreuter Rathausplatz

nis wieder etwas enger zu binden?

Ortsumfahrung Obing – Spatensich oder Totengrab?

Ortsumfahrung Obing
Eine Entlastung für die Ortsmitte.
Aber zweifellos ein weiterer Baustein für die Verkehrsdrehscheibe Südostoberbayern – und damit Zerstörung unserer Heimat!

Das Maß bezüglich Verkehrs-, Umwelt-, Lärm-, und Schadstoffbelastung ist längst voll!
Verkehrssperrungen sind jetzt höchstrichterlich zulässig.

Nur die Herren Dobrint, Ramsauer und co., sowie Fr. Kofler leben leider noch in der Welt von Gester, so scheint es!

 

Mit einem einseitigen Bericht, inklusive Foto, wird im Trostberger Tagblatt über den hochkarätig besetzten Spatenstich berichtet. Die Bürgerinitiative „Pro Umfahrung“ ist in Tuchfühlung mit dem Geschehen auch auf dem Bild zu sehen.

Quelle, Trostberger Tagblatt, Spatensicht OU Obing, 25.07.2017

Leider werden die Gegner der Umfahrung in der örtlichen Presse nicht erwähnt. Ganz anders im ZDF. Hier wird life von der anderen Meinung berichtet.

Für die Trassen-Gegner gelten auch beim Landratsamt Traunstein andere Regeln, wie für die Befürworter:
500m Abstand zum Geschehen sind mindestens einzuhalten, so der Beschluss des Landratsamtes.

Wir fragen uns: Nach welchen rechtliche Grundlagen urteilt man eigentlich beim Landratsamt Traunstein?
Vielleicht sollte sich Hr. Landrat Walch einmal darum kümmern?
Als Augenzeuge war er schließlich selbst vor Ort!

Gegner der Ortsumfahrung Obing, Bilder  UVA

Bild UVA

Bild UVA

Wir sin der Meinung:

Die Umfahrung wird den LKW-Transitverkehr, parallel zur A8 noch weiter erhöhen!
Wir brauchen nicht mehr, sondern weniger Verkehr und vor allem:
Weniger Transit-LKW und Transitverkehr durch unseren Chiemgau! Weiterlesen

Weiterdenken statt Wachstumswahsinn

Bürgerinitiativen Arge-B-304 und IGgW veranstalteten das jährliche Mahnfeuer

Beim traditionellen Mahnfeuer der Bürgerinitiativen kamen heuer sehr viele Interessenten, darunter auch einige Stadträte aus Traunreut und Trostberg, dass der Stadel in Pirach aus allen Nähten platzte.

Die BI´s zündeten symbolisch eine Kerze an, die mahnen sollte, die Menschen im Alz- und Trauntal vor Transitverkehr,  Verlärmung und Smog  zu schützen. „Gemeinsam müssen wir weiterdenken“ war das Motto des diesjährigen Treffens. Arnulf Erler, der Sprecher der Arge-B-304, berichtete über die Gerichtsverhandlung zum Aubergtunnel. Der Richter ließ sich auf die Argumentation  bezüglich Planrechtfertigung, Zwangspunkte  und verstärktes Verkehrsaufkommen in Altenmarkt bis zur Inbetriebnahme des BA II der Ortsumfahrung von Altenmarkt  gar nicht erst ein.  Er kommentierte dies lapidar mit den Worten: „Dann ist´s halt so“ und er mache heute den Sack zu, so Erler.

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Bericht vom Acker

Alles wächst und gedeiht.

So kann man es am einfachsten beschreiben – die Situation auf unserem Acker.
Die Kartoffeln haben sich gut entwickelt und stehen teils in voller Blüte.
Das Gras zwischen den Zeilen stört nicht. Hauptsache, wir haben im Herbst eine ungespritzte Ernte.
Und die allgemeinen Gärtner-Problemchen mit Kartoffelkäfer, Kohlweißling und Co. zu lösen, macht richtig Spaß.
Nicht nur uns, denn die Maden der Kartoffelkäfer und eingesammelte Schnecken verspeisen die Piracher Dorfenten mit Genuss.

Kolonie Kohlweißling-Raupen

Sieht schon aus, wie richtiges Kraut

Kartoffeln in voller Blüte

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Naturschonender Kartoffelanbau: Wissen erhalten und verbreiten!

Naturschonender Kartoffelanbau: Wissen erhalten und verbreiten!

UVA-Besuch bei Landwirt Posch – Reinhold Schopf ruft Anpflanzungsprojekt ins Leben

Trostberg. Abermals betreibt der Umweltschutzverband Alztal und Umgebung e.V. (UVA) auf eigenen Grund einen Kartoffel- und Gemüseanbau.

Ziel des UVA ist es, die Bevölkerung über die Möglichkeiten der Eigenversorgung mit Nahrungsmitteln aufzuklären und zu schulen.
Leider ist im Zeitalter der „Supermarkt-Verköstigung“  das Wissen und die Erfahrung, wie man Grundnahrungsmittel selbst erzeugt und vermehrt, großteils verloren gegangen. Dieses Wissen ist, schon im Hinblick auf künftige Versorgungslagen, verstärkt zu verbreiten. Das UVA-Grundstück ist dazu ein Geschenk Gottes – denn sonst wären diese Schulungs-Aktionen überhaupt nicht möglich.
Diese Dinge lernt man nicht aus einem Buch, sondern nur mit eigener Erfahrung!

Deshalb schloss sich eine Interessensgemeinschaft zusammen, die sich vorab bei einem Hof- und Ladenbesuch beim Biolandwirt Hans Posch informierte. UVA-Gründervater Max Fröschl, stellte zur Erleichterung der Feldarbeit einen Einachser mit Ackerfräse und Anhäufelpflug zur Verfügung. Auf dem Restgrund wurde Gemüse angepflanzt. Nun sprießt und wächst es prächtig.

UVA-Gruppe beim Kartoffelsetzen

Ins Leben gerufen hat das Projekt Reinhold Schopf. Der stellvertretende Vorsitzender sieht es als notwendig an, Aufklärung, Schulung und Wissen über Pflanzen zu erhalten und zu verbreiten. Weiterlesen

Schloss Schedling, das letzte Trostberger Juwel wurde verkauft!

Schloss Schedling, das letzte Juwel der Trostberger Altstadt, wurde an einen Investor verkauft.

Der Kaufpreis bleibt geheim.
Die Trostberger Interessenten wurden bei diesem Deal scheinbar hintergangen.
Der UVA hatte in der Bürgerversammlung sein Interesse an der Gründung einer Baugenossenschaft zur Nutzung des Schlosses als Wohnraum bekundet.
Weiterhin wollte ein Zusammenschluss Trostberger Ärzte das Anwesen als Ärztehaus nutzen. Auch der UVA hätte dies  mit Nachdruck befürwortet.
Was jetzt aus dem Schloss wird wird, bleibt abzuwarten.
Fakt ist, dass seit de

Artikel TT, Schloss Schedling verkauft

r Verlagerung der Ärzte von der Altstadt in das Krankenhaus, das Sterben in der Altstadt keine Ende findet. Ein Ärztehaus wäre hier sicher mehr als nur ein Hoffnungsschimmer gewesen.
Leider wurde dieses Ansinnen von der Stadt Trostberg scheinbar mit unfeinen Methoden abgewürgt.
Schon vor 5 Jahren wurde diesem auf dem Silbertablett Baugrund vor dem Schloss serviert. Über den Turm und dessen Gestaltung selbst lässt sich streiten. Unstrittig ist, dass von diesem kein Leben Richtung Altstadt ausgeht.

Kaum zu glaubenn was heute 01.06.2017 als Leserbrief im Trostberger Tagblatt veröffentlicht wurde:
Der Vertrag mit dem Investor ist angeblich Ende 2016 ausgelaufen!
Um die Trostberger Interessensgemeinschaft der Ärzte auszuhebeln, wurde der Vertrag bezüglich Rückkaufrecht mit dem Investor kurzerhand vom Trostberger Rathaus um 3 Monate verlängert!

„Eine Schande“ nennt es die Leserbriefschreiberin!

Lesen Sie selbst.
Bitte auf den Artikel klicken.

Leserbrief zum Artikel, TT, 01.06.2017

Zeichen gegen naturzerstörende Bauprojekte setzen

Geschlossen ein „Zeichen gegen naturzerstörende, infrastrukturelle Bauprojekte setzen“!
Kreisgrüne sprechen sich gegen den Aubergtunnel aus – Gemeinsames Treffen beim Umweltschutzverband Alztal

Trostberg. Klare Worte gab es zum abgelaufenen Spatenstich des Aubergtunnels bei der Mitgliederversammlung des Umweltschutzverbandes Alztal und Umgebung e.V. (UVA), zu denen zahlreiche Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen, Bund Naturschutz sowie lokale und regionale Bürgerinitiativen gekommen waren. Die Kreisgrünen monierten den Flächenverbrauch und sprachen sich deutlich gegen den Tunnel aus. Der Bund Naturschutz kritisierte die Missachtung des Artenschutzrechtes gefährdeter Tiere und als äußerst bedenklich stufte der UVA den Tunnelbau in Altenmarkt als Einstieg zur Schwerlast-und Transitregion für Südostbayern ein –  ausgerechnet in einer der schönsten touristischen Ecken Deutschlands.

Anlässlich des Spatenstichs in Altenmarkt setzen Kreistagsfraktion der Grünen, Umweltschutzverband Alztal (UVA), Bund Naturschutz, BI`s und Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen geschlossen ein Zeichen für mehr Natur-und Klima-
schutz. Sie alle sind sich zur Verkehrspolitik einig: Kein weiterso wie bisher!

1. Reihe von links: Gisela Sengl Landtagsabgeordnete, Gisa Pauli, UVA-Vorsitzende, Helga Mandl, Kreistagsvorsitzende
2. Reihe von links: Ilse Englmaier, Korbinian Stettwieser und Cornela Leupold (BI: Obinger Weg), Sepp Hohlweger, Willi Geistanger, Andreas Herden, Bundestagskandidat der Grünen

Quelle: UVA