Ortsumfahrung Obing – Spatensich oder Totengrab?

Ortsumfahrung Obing
Eine Entlastung für die Ortsmitte.
Aber zweifellos ein weiterer Baustein für die Verkehrsdrehscheibe Südostoberbayern – und damit Zerstörung unserer Heimat!

Das Maß bezüglich Verkehrs-, Umwelt-, Lärm-, und Schadstoffbelastung ist längst voll!
Verkehrssperrungen sind jetzt höchstrichterlich zulässig.

Nur die Herren Dobrint, Ramsauer und co., sowie Fr. Kofler leben leider noch in der Welt von Gester, so scheint es!

 

Mit einem einseitigen Bericht, inklusive Foto, wird im Trostberger Tagblatt über den hochkarätig besetzten Spatenstich berichtet. Die Bürgerinitiative „Pro Umfahrung“ ist in Tuchfühlung mit dem Geschehen auch auf dem Bild zu sehen.

Quelle, Trostberger Tagblatt, Spatensicht OU Obing, 25.07.2017

Leider werden die Gegner der Umfahrung in der örtlichen Presse nicht erwähnt. Ganz anders im ZDF. Hier wird life von der anderen Meinung berichtet.

Für die Trassen-Gegner gelten auch beim Landratsamt Traunstein andere Regeln, wie für die Befürworter:
500m Abstand zum Geschehen sind mindestens einzuhalten, so der Beschluss des Landratsamtes.

Wir fragen uns: Nach welchen rechtliche Grundlagen urteilt man eigentlich beim Landratsamt Traunstein?
Vielleicht sollte sich Hr. Landrat Walch einmal darum kümmern?
Als Augenzeuge war er schließlich selbst vor Ort!

Gegner der Ortsumfahrung Obing, Bilder  UVA

Bild UVA

Bild UVA

Wir sin der Meinung:

Die Umfahrung wird den LKW-Transitverkehr, parallel zur A8 noch weiter erhöhen!
Wir brauchen nicht mehr, sondern weniger Verkehr und vor allem:
Weniger Transit-LKW und Transitverkehr durch unseren Chiemgau!
Wir fordern seit Jahren die Sperrung der B304 für den LKW-Transit-Verkehr!
Die neue rechtliche Situation würde Trostberg und Altenmarkt die Möglichkeit eröffnen, in ihren Orten die Diesel-Fahrzeuge auszusperren!

Laut Zeitungsbericht werden 20 Hektar Grund benötigt.
Vielleicht sollten sich die Verantwortlich einmal fragen, wo bitte ihre Lebensmittel wachsen?
Die Grundeigentümer werden enteignet oder genötigt, ihren Grund gegen wertloses Papiergeld zu tauschen.
Das hat nach unserer Meinung nichts mit demokratischem Verhalten zu tun.

Sollte die Ortsumfahrung Altenmarkt mit Bauabschnitt 2, wie geplant, realisiert werden, kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Sperrung dieser Trasse aufgrund der hohen Schadstoffe, welche von den LKW und PKW zur Überwindung der Höhenunterschiede emittiert werden, gesperrt werden muss.
Wir haben ausgerechnet, dass jährlich 7.000.000 Liter Treibstoff von den Fahrzeugen zusätzlich im Trostberger Tal verbrannt werden. –Zur Überwindung der Höhenunterschiede.–
Abgesehen von der großflächigen Verlärmung der Schwarzau.
Es ist für die Anwohner der Schwarzau kein Lärmschutz geplant – und es wird auch nichts kommen, denn der Bürgermeister der Stadt Trostberg setzt sich unseres Wissens, nicht dafür ein!

Wer hier von einer Entlastung spricht, der Lügt!

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