Gerichtsverhandlung Aubergtunnel

Von den Befürwortern des Aubergtunnels, lange ersehnt und nun endlich Realität:
Die Gerichtsverhandlung zum Aubergtunnel, am 21.09.2016, 10.00 Uhr.

Mehrmals wurde im Trostberger Tagblatt im Vorfeld für die Gerichtsverhandlung geworben.
Ein Bus wurde von den Altenmarkter Befürwortern, Fr. Namberger, organisiert.

Als Ergebnis war es dem UVA möglich, im Rahmen eines Vergleichs, am Nordportal einen bestmöglichen Fledermausschutz zu erreichen. Einhergehend damit, dass dieser Schutz als Nebeneffekt die Tunnelzufahrt mit Baumbewuchs kaschiert, sodass auch für das optische E

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Anwesende im Gerichtssaal; Quelle: Eigenes Bild

rscheinungsbild in Altenmarkt etwas getan wird.
Beim Westportal, an der B304, wurden uns leider keine weiteren Schutzmaßnahmen zugestanden.
Hier wird man in Zukunft damit leben müssen, einen kahlen Berghang zu sehen.
Natürlich auch schade für die Anwohner der Siedlung an der Wasserburger Straße. Für sie konnten wir zu unserem Bedauern, nichts erreichen. Wir hoffen, dass hier im Nachhinein vielleicht noch vom Altenmarkter Gemeiderat auf eigene Kosten kleine Verbesserungen geschaffen werden.
Mit etwas Engagement und ein bisschen Hilfe durch die Altenmarkter Bürgervertreter wäre hier sicher einiges für die Anwohner zu erreichen gewesen.

Im Trostberger Tagblatt wurde ausführlich über die Verhandlung berichtet.
Überschrift: „Für ein paar Stauden gibt’s das Baurecht„.
Ausführliche Interviews mit folgender Gewichtung ergänzten den Artikel vom 23,09.2016:
Pro Natur: Fr. Gisa Pauli
Pro Straßenbau: Herren Bierschneider, König, Ramsauer, Steiner, Walch, Ritter, Schleid u. Fr. Kofler.

Und um die Sache abzurunden, wurde vom Trostberger Tagblatt ein Leserbrief mit der, von der Redaktion vergebenen Titulierung „Neuer Krieg des UVA“ veröffentlicht.
Nach unserer Auffassung ein völlig unnötiges Nachtreten in dieser Sache.

Aus unserer Sicht ist mit der Gerichtsverhandlung die Angelegenheit „Aubergtunnel“ abgeschlossen.
Wir wünschen den Altenmarktern Alles Gute und ihre lange ersehnte Entlastung mit dem Tunnel.

Unseren Blick gilt es nach vorne zu richten.
Mit der Errichtung des geplanten Verkehrsknotens werden wir uns niemals einverstanden erklären!

 

 

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Rechtsanwlat, Hr. Dr. Kaltenegger mit Fr. Gisa Pauli; Quelle: Eigenes Bild

 

Hier der ausgehandelte Vergleich und die Niederschrift der Gerichtsverhandlung im Original zum Download: (Bitte auf das Bild klicken)

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Quelle: Niederschrift