Probebetrieb Aubergtunnel: Zerstörte Natur!

Endlich ist licht am Tunnel – der Aubergtunnel geht in absehbarer Zeit in Betrieb.
Alle freuen sich angeblich!
Wirklich alle?
Wir können die Sache nur bedauern!
Eines der wertvollsten Nahrungshabitate unserer Fledermäuse im Alztal, für immer zerstört!
Mehrere Hektar bester Ackerboden zugeteert und für immer versiegelt!

Ob der Tunnel dazu führt, dass sich die Altenmarkter im Liegestuhl neben der Bundesstraße entspannen können, wie ihrem Bürgermeister vor einigen Jahren verkündet, wird man schon in naher Zukunft sehen.

Bitte urteilen Sie selbst:
Ist das Zeitgemäß?

Quelle: Artikel Trostberger Tagblat, 10.10.2020

Kleine Korrekturen und Ergänzungen zum Artikel:
a) Am Westportal des Tunnels haben mehrere Grundeigentümer bisher ihren Grund noch nicht verkauft! Es geht hier also nicht um „ein einzelnes kleines Grundstück nahe des Westportals“, wie von Hr. Maltan behauptet, sondern um ca. 30% der Tunnelzufahrt!

b) Das Bauamt ist der Meinung, für ehemaligen Baugrund Grünlandpreis zu bezahlen!
Dass sich die Grundeigentümer nicht für dumm verkaufen lassen möchten, ist doch nachvollziehbar!
Vielleicht sollten sich die Beamten des Bauamtes einmal selbst fragen, ob sie die Gärten ihrer Häuser für einen Preis unter 15 Euro pro Quadratmeter abgeben würden?

c) Man muss sich schon fragen, wie es in Deutschland sein kann, dass eine Tunnelzufahrt gebaut, eröffnet und betrieben werden kann, ohne Eigentümer des Grundstücks zu sein!
Hat dies noch etwas mit Rechtsstaatlichkeit zu tun?

Diese Baustelle ist kein Einzelfall, sondern Standard!

Bitte sehen Sie selbst:
Umfahrung Obing:

Keine Rücksicht auf unsere Natur!
Rücksichtsloser Straßenbau durch unberührte Landschaft!


Video, welches den Straßenverlauf der „Umfahrung Obing“ zeigt:
https://zh-cn.facebook.com/SkyflyPix/videos/249375653161286/

Mahnfeuer 2018 in Pirach

Große Resonanz beim diesjährigen Mahnfeuer in Pirach

Das Planungsverfahren wird wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Die Grenzwerte bezüglich Lärm werden eingehalten, so die Auskunft des Straßenbauamtes.
Einzige Ausnahme: 2 Anwesen in St. Georgen.

Zusätzlichen Lärmschutz gibt es von Seite des Straßenbauamtes nicht.
Das dürfen wir nicht machen, denn sonst würden wir gegen rechtliche Vorgaben verstoßen – so Hr. Rehm, bei unserem Besuch im Amt.

Wenn die Stadt Trostberg für die Schwarzau Lärmschutzmaßnahmen haben will, muss die Stadt Trostberg diese bezahlen und später auch erhalten.

Wer möchte, kann einen Antrag auf Zuschüsse zum Lärmschutz stellen. Ob er dann einen Zuschuss bekommt, muss geprüft werden.

Und dass es mit dieser Straße nicht leise wird, ist ganz klar.

Kann man nur hoffen, dass sich der Traum von Kathi, Karli und Kurti erfüllt, und uns allen dieses Desaster erspart bleibt!

Ein riesen Dankeschön an Stella, Arnulf, Karli und Kurti!

Quelle: Trostberger Tagblatt, 07.08.2018

Zeichen gegen naturzerstörende Bauprojekte setzen

Geschlossen ein „Zeichen gegen naturzerstörende, infrastrukturelle Bauprojekte setzen“!
Kreisgrüne sprechen sich gegen den Aubergtunnel aus – Gemeinsames Treffen beim Umweltschutzverband Alztal

Trostberg. Klare Worte gab es zum abgelaufenen Spatenstich des Aubergtunnels bei der Mitgliederversammlung des Umweltschutzverbandes Alztal und Umgebung e.V. (UVA), zu denen zahlreiche Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen, Bund Naturschutz sowie lokale und regionale Bürgerinitiativen gekommen waren. Die Kreisgrünen monierten den Flächenverbrauch und sprachen sich deutlich gegen den Tunnel aus. Der Bund Naturschutz kritisierte die Missachtung des Artenschutzrechtes gefährdeter Tiere und als äußerst bedenklich stufte der UVA den Tunnelbau in Altenmarkt als Einstieg zur Schwerlast-und Transitregion für Südostbayern ein –  ausgerechnet in einer der schönsten touristischen Ecken Deutschlands.

Anlässlich des Spatenstichs in Altenmarkt setzen Kreistagsfraktion der Grünen, Umweltschutzverband Alztal (UVA), Bund Naturschutz, BI`s und Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen geschlossen ein Zeichen für mehr Natur-und Klima-
schutz. Sie alle sind sich zur Verkehrspolitik einig: Kein weiterso wie bisher!

1. Reihe von links: Gisela Sengl Landtagsabgeordnete, Gisa Pauli, UVA-Vorsitzende, Helga Mandl, Kreistagsvorsitzende
2. Reihe von links: Ilse Englmaier, Korbinian Stettwieser und Cornela Leupold (BI: Obinger Weg), Sepp Hohlweger, Willi Geistanger, Andreas Herden, Bundestagskandidat der Grünen

Quelle: UVA

Gerichtsverhandlung Aubergtunnel

Von den Befürwortern des Aubergtunnels, lange ersehnt und nun endlich Realität:
Die Gerichtsverhandlung zum Aubergtunnel, am 21.09.2016, 10.00 Uhr.

Mehrmals wurde im Trostberger Tagblatt im Vorfeld für die Gerichtsverhandlung geworben.
Ein Bus wurde von den Altenmarkter Befürwortern, Fr. Namberger, organisiert.

Als Ergebnis war es dem UVA möglich, im Rahmen eines Vergleichs, am Nordportal einen bestmöglichen Fledermausschutz zu erreichen. Einhergehend damit, dass dieser Schutz als Nebeneffekt die Tunnelzufahrt mit Baumbewuchs kaschiert, sodass auch für das optische E

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Anwesende im Gerichtssaal; Quelle: Eigenes Bild

rscheinungsbild in Altenmarkt etwas getan wird.
Beim Westportal, an der B304, wurden uns leider keine weiteren Schutzmaßnahmen zugestanden.
Hier wird man in Zukunft damit leben müssen, einen kahlen Berghang zu sehen.
Natürlich auch schade für die Anwohner der Siedlung an der Wasserburger Straße. Für sie konnten wir zu unserem Bedauern, nichts erreichen. Wir hoffen, dass hier im Nachhinein vielleicht noch vom Altenmarkter Gemeiderat auf eigene Kosten kleine Verbesserungen geschaffen werden.
Mit etwas Engagement und ein bisschen Hilfe durch die Altenmarkter Bürgervertreter wäre hier sicher einiges für die Anwohner zu erreichen gewesen. Weiterlesen

13. Mahnfeuer in Pirach

Tunnel, Transit und „Kathi´s Kunstmeilen-Träume“k-Mahnfeuer_1 k-Mahnfeuer_2 k-Mahnfeuer_3

13. Mahnfeuer der IGgW und der Arge-B-304mit vielen Informationen
Aufgrund der unsicheren Wetterverhältnisse verlegten die Bürgerinitiativen IGgW und Arge-B-304 das angekündigte Mahnfeuer heuer in eine Scheune am östlichen Ortsrand von Pirach. Die BI`s zündeten symbolisch eine Kerze an, die mahnen sollte, die Menschen im Alz- und Trauntal vor Transitverkehr und Verlärmung zu schützen.
Trotz widriger Wetterbedingungen konnte Arnulf Erler eine Vielzahl von Interessenten, darunter auch einige Stadträte aus Traunreut, begrüßen. Hauptthema beim diesjährigen Mahnfeuer war die Ortsbesichtigung durch den Vorsitzenden Richter am Verwaltungsgerichtshof, der wegen der Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss für den Aubergtunnel in Altenmarkt angesetzt worden war. Beim Ortstermin waren Vertreter des Verwaltungsgerichtshof, der Landesanwaltschaft, des Staatlichen Bauamtes Traunstein, der Gemeinde Altenmarkt und der Kläger, UVA anwesend, wie Erler erklärte. Erler zeigte zunächst die verschiedenen Besichtigungspunkte auf, die vom StBA und vom UVA dem Gericht vorgeschlagen worden waren. Da auch vom Gericht Besichtigungspunkte des eigentlich nicht beklagten BA II der OU Altenmarkt, weil sie im Zusammenhang mit dem Aubergtunnel zu sehen sind, zugelassen worden waren, konnte er auf die Schwierigkeiten der Planung für St.Georgen, die nicht im Bundesverkehrswegeplan enthalten ist, vor Ort hinweisen. Er erklärte, dass es für St.Georgen in absehbarer Zeit keine Lösung geben werde, da die Deutsche Bahn bisher zu einer Veränderung an den Bahnübergängen in St.Georgen nicht bereit sei. Der Verkehr fließe weiter durch St.Georgen und zwar in Zukunft in verstärktem Maße, wenn Aubergtunnel und Weiterlesen

Bundesverkehrswegeplan 2030 und Planfeststellungsbeschluss Aubergtunnel

Der Bundesverkehrswegeplan 2030 ist kurz vor der Fertigstellung.
Im Rahmen der Bürgerbeteiligung soll die Meinung der Betroffenen eingeholt und bei den Planungen nach Möglichkeit berücksichtigt werden.
Wir hoffen auf eine möglichst große Beteiligung.

In diesem Zusammenhang stellen wir hier den Planfeststellungsbeschluss zum Aubergtunnel
als Download bereit.

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UVA fordert erneut die Stadt Trostberg auf, die Vorgaben des Bundesumweltamtes zu erfüllen

Im Rahmen der Bürgerversammlung 2015 stellt der Umweltschutzverband erneut den Antrag, die Stadt Trostberg möge die Vorgaben des Umweltbundesamtes erfüllen, um die Feinstaubwerte am Vormarkt zu reduzieren.

Hier speziell, die Einrichtung der weit- und engräumigen Umfahrungen.
Dies lehnt die  Stadt Trostberg bisher und weiterhin kategorisch ab!

Anbei der zugehörige Zeitungsbericht im Trostberger Tagblatt mit einem Kommentar der Redakteurin, welche beileibe nicht mehr nachvollziehbar ist.

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Das Trostberger Tagblatt fügte zum Antrag des UVA folgenden Kommentar hinzu:
uva_ohne_folgen_2  „… der UVA hat ein Glaubwürdigkeitsproblem…“
Begründungen, oder eine Untermauerung für die Behauptung der Redakteurin sucht man vergebens.
Schade, wenn sich das Trostberger Tagblatt zum Sprachrohr der Polit-Propaganda macht.
Nachdem der UVA in den letzten Jahren mehr als genug Vorschläge zur Verkehrsentlastung gemacht hat, liegt wohl das Glaubwürdigkeitsproblem bei den Verantwortlichen, welche all die fundierten und guten Vorschläge des Umweltschutzverbands bisher stets kategorisch ablehnen.

Die Reaktion der Bürger / Leserbriefe, sollte vielleicht zum Nachdenken anregen.

 

Leserbriefe, als Reaktion auf die Anmerkung des Trostberger Tagblatts:

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Dass von den angeblichen Befürwortern für den Trassen-Neubau keine Reaktion kam, zeigt, wie es in Wirklichkeit steht!

Für die Meisten ist es nicht mehr nachvollziehbar, warum wir immer mehr Verkehr in den Chiemgau leiten sollen und dafür unsere Heimat zerstören!
Fragt man die künftigen Anwohner der Neubautrasse, bekommt man unisono dieselbe Antwort: „…das glaubt doch kein Mensch, dass diese Planung ernst zu nehmen ist. So etwas wird doch nie gebaut…!“

 

Wiederaufnahme Gerichtsverfahren Aubergtunnel?

Das Verwaltungsgericht hat entschieden, das Verfahren für den Aubergtunnel ruhen zu lassen, da es keine Aussicht auf Finanzierbarkeit dieses Projekts gibt.

Daraufhin wurde der UVA und das Straßenbauamt von der Stadt Trostberg aufgefordert, gegen diese Gerichtsentscheidung Einspruch einzulegen und das Gericht aufzufordern, das Gerichtsverfahren weiter voran zu treiben.

Was die Stadt Trostberg dazu treibt, sich für die Belange der Gemeinde Altenmarkt stark zu machen, bleibt noch unklar.

Der UVA sieht keine Notwendigkeit, dieser Aufforderung Folge zu leisten.
Der Aubergtunnel und auch damit die geplanten Verkehrsprojekte werden für Trostberg keine Entlastung, sondern Mehrbelastung mit sich bringen.

Der beigefügte Artikel des Trostberger Tagblatts vom 13.01.2015 trifft den Punkt.

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Jahreshauptversammlung UVA

2014, wie nicht anders zu erwarten, auch wieder ein sehr bewegtes Jahr für den UVA. Egal, ob Verkehrskonzepte, Ortsumfahrungen Altenmarkt u. Obing, Kiesgrube Tacherting, Tetrafunk, Gewerbegebiet Waltersham oder Neubaugebiet in Dieding.

Im Rahmen der Träger öffentlicher Belange hat der Umweltschutzverband fundierte Stellungnahmen abgegeben und hier ohne Rücksicht auf politische Interessen seineuva_hauptv_2014 Meinung vertreten.

Wir stehen zu unserer Meinung uns lassen uns nicht beirren.
Auch wenn uns der Wind manchmal gewaltig in’s Gesicht bläst und der Arbeitsaufwand fast nicht mehr bewältigbar erscheint. Wir geben nicht einfach klein bei.

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