UVA beteiligt sich am Anhörungsverfahren, Grundwasserentnahme in großem Umfang

Der Umweltschutzverband beteiligt sich am Anhörungsverfahren zur geplanten Grundwasserentnahme der Fa. Infraserv Gendorf.

Teilnehmer des Anhörungsverfahrens:
6 Vertreter der Fa. Infraserv; Diverse Vertreter des Landratsamtes; Wasserzweckverband Emmerting; UVA-Trostberg

Hintergrund:

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Gisa Pauli und Reinhold Schopf beim Anhörungstermin; Quelle: Eigenes Bild
Es existiert bisher bereits eine Genehmigung für das Werk Gendorf, Alz- und Grundwasser bis zu einer Menge von 55 Mio. m3/Jahr zu entnehmen.
Dieses Recht soll nun für die Fa. Infraserv für 30 Jahre vergeben werden.
Laut Auskunft der Fa. Infraserv wurden in den Jahren 2012 bis 2014 durchschnittlich 41…43 Mio. m3/a Wasser entnommen. In Zukunft soll diese Menge auf 54 Mio m3/a gesteigert werden.
Die Entnahme des Wassers soll, wie bisher, völlig kostenlos von öffentlicher Hand erlaubt werden.
Der UVA hat mit seiner, bereits schriftlich eingereichten Stellungnahme, darauf hingewiesen, dass aus ökologischer Sicht der Vergabezeitraum als zu lange betrachtet wird. Außerdem soll das Wasser nicht kostenlos, sondern von der öffentlichen Hand für einen geringen Obolus abgegeben werden, um für die Firmen Anreize zum Sparen zu schaffen. Denn wenn das Wasser nichts kostet, wird damit nicht sparsam umgegangen. So die allgemeine Lebenserfahrung.

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Gerichtsverhandlung Aubergtunnel

Von den Befürwortern des Aubergtunnels, lange ersehnt und nun endlich Realität:
Die Gerichtsverhandlung zum Aubergtunnel, am 21.09.2016, 10.00 Uhr.

Mehrmals wurde im Trostberger Tagblatt im Vorfeld für die Gerichtsverhandlung geworben.
Ein Bus wurde von den Altenmarkter Befürwortern, Fr. Namberger, organisiert.

Als Ergebnis war es dem UVA möglich, im Rahmen eines Vergleichs, am Nordportal einen bestmöglichen Fledermausschutz zu erreichen. Einhergehend damit, dass dieser Schutz als Nebeneffekt die Tunnelzufahrt mit Baumbewuchs kaschiert, sodass auch für das optische E

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Anwesende im Gerichtssaal; Quelle: Eigenes Bild

rscheinungsbild in Altenmarkt etwas getan wird.
Beim Westportal, an der B304, wurden uns leider keine weiteren Schutzmaßnahmen zugestanden.
Hier wird man in Zukunft damit leben müssen, einen kahlen Berghang zu sehen.
Natürlich auch schade für die Anwohner der Siedlung an der Wasserburger Straße. Für sie konnten wir zu unserem Bedauern, nichts erreichen. Wir hoffen, dass hier im Nachhinein vielleicht noch vom Altenmarkter Gemeiderat auf eigene Kosten kleine Verbesserungen geschaffen werden.
Mit etwas Engagement und ein bisschen Hilfe durch die Altenmarkter Bürgervertreter wäre hier sicher einiges für die Anwohner zu erreichen gewesen. Mehr lesen →

Komposter, der nichts kostet und die Umwelt nicht belastet

Liebe Gartenfreunde
Herbstzeit ist Kompostzeit für Gartenabfälle und Laub.
Bevor man sich dafür einen Teuren beim Baumarkt kauft, könnte man sich einen aus Euro- Paletten bauen.

Diese gibt es meist kostenlos beim Recyclinghof, oder in größeren Firmen.

Bauanleitung:
Idealerweise darauf achten, dass der Bretterabstand möglichst gering ist.
Man nehme 4 Paletten, stelle diese im Karree auf und verschraube diese oben und unten mit je einer Spax, 6×80.  Am besten Torx-Schrauben verwenden.

So sieht das Ergebnis aus:

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Montierter Komposter
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Montierter Komposter
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Schraube so einschrauben, dass diese in das gegenüberliegende Brett geht; eine oben und eine unten

Nach einem Jahr lässt sich der Komposter einfach durch entfernen der 8 Schrauben wieder zerlegen und der herrliche Kompost entfernen.

Im Frühjahr wird auf den Kompost eine Schicht Erde aufgebracht.
Damit hat man ein Super Hochbeet, wie auf den Bildern zu sehen ist.

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Endivien-Salat
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Kapuzinerkresse

13. Mahnfeuer in Pirach

Tunnel, Transit und „Kathi´s Kunstmeilen-Träume“k-Mahnfeuer_1 k-Mahnfeuer_2 k-Mahnfeuer_3

13. Mahnfeuer der IGgW und der Arge-B-304mit vielen Informationen
Aufgrund der unsicheren Wetterverhältnisse verlegten die Bürgerinitiativen IGgW und Arge-B-304 das angekündigte Mahnfeuer heuer in eine Scheune am östlichen Ortsrand von Pirach. Die BI`s zündeten symbolisch eine Kerze an, die mahnen sollte, die Menschen im Alz- und Trauntal vor Transitverkehr und Verlärmung zu schützen.
Trotz widriger Wetterbedingungen konnte Arnulf Erler eine Vielzahl von Interessenten, darunter auch einige Stadträte aus Traunreut, begrüßen. Hauptthema beim diesjährigen Mahnfeuer war die Ortsbesichtigung durch den Vorsitzenden Richter am Verwaltungsgerichtshof, der wegen der Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss für den Aubergtunnel in Altenmarkt angesetzt worden war. Beim Ortstermin waren Vertreter des Verwaltungsgerichtshof, der Landesanwaltschaft, des Staatlichen Bauamtes Traunstein, der Gemeinde Altenmarkt und der Kläger, UVA anwesend, wie Erler erklärte. Erler zeigte zunächst die verschiedenen Besichtigungspunkte auf, die vom StBA und vom UVA dem Gericht vorgeschlagen worden waren. Da auch vom Gericht Besichtigungspunkte des eigentlich nicht beklagten BA II der OU Altenmarkt, weil sie im Zusammenhang mit dem Aubergtunnel zu sehen sind, zugelassen worden waren, konnte er auf die Schwierigkeiten der Planung für St.Georgen, die nicht im Bundesverkehrswegeplan enthalten ist, vor Ort hinweisen. Er erklärte, dass es für St.Georgen in absehbarer Zeit keine Lösung geben werde, da die Deutsche Bahn bisher zu einer Veränderung an den Bahnübergängen in St.Georgen nicht bereit sei. Der Verkehr fließe weiter durch St.Georgen und zwar in Zukunft in verstärktem Maße, wenn Aubergtunnel und Mehr lesen →

Bundesverkehrswegeplan 2030 und Planfeststellungsbeschluss Aubergtunnel

Der Bundesverkehrswegeplan 2030 ist kurz vor der Fertigstellung.
Im Rahmen der Bürgerbeteiligung soll die Meinung der Betroffenen eingeholt und bei den Planungen nach Möglichkeit berücksichtigt werden.
Wir hoffen auf eine möglichst große Beteiligung.

In diesem Zusammenhang stellen wir hier den Planfeststellungsbeschluss zum Aubergtunnel
als Download bereit.

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Baugebiet gegen den Willen des Ortes: „Dieding“

Dieding: Ein Dorf soll sich verdoppeln.
Obwohl die Anwohner es ablehnen, dass ihr Dorf durch ein überdimensioniertes Neubaugebiet zerstört wird!

Es gibt weder eine passende Infrastruktur, die Niederschlagswässer von den Dächern, Straßen und Parkflächen sollen in das nahegelegene, amtlich kartierte Biotop geleitet und dort möglichst direkt dem Grundwasser zugeführt werden.

Abgesehen davon, befindet sich dieses Baugebiet direkt im Immissionsbereich des Trostberger Chemieparks.
!!In der Anlage speichern wir zum Download die Stellungnahme des Umweltschutzverbands. Darin enthalten, die Quellen und Nachweise, dass dieser Umstand der Stadt Trostberg seit Jahren bekannt ist. Wir sehen den Verkauf dieser Grundstücke – sollte es denn jemals soweit kommen, aufgrund versteckter Mängel, als rechtlich vermutlich nicht haltbar.    

Die UVA-Stellungnahme können sie hier downloaden:  Dieding_Baugebiet

Ja, so denkt man in Trostberg!
Natur gilt es nicht zu schützen, sondern ist im Überfluss vorhanden.
Das war Denkweise im 18. Jahrhundert!

Betrachtet man sich die Planungen der letzten Jahre wird es klar, warum sich Trostberg nicht nach vorne, sondern zurück entwickelt.
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UVA Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

Bewahren der Natur:
Nicht Wachstums- und Verkehrswahnsinn!
Motto unserer Hauptversammlung, 2015

Stadt trägt zur Verschlechterung der Verkehrssituation bei – UVA-Wahlen und Ausblick auf 2016

hauptversammlung_2015Trostberg. „Das stete Verlangen nach Wachstum und Infrastruktur zieht Naturzerstörung, Artenschwund und Landverbrauch nach sich!“. Anlässlich des 35.Vereinsjubiläums des Umweltschutzverbandes Alztal und Umge-bung e.V. und der abschließenden Jahreshauptversammlung im Hotel Pfaubräu verwies der UVA auf die Folgen und mahnte eine natur- und flächenschonende Wirtschafts- und Stadtentwicklung an. Zur Westumgehung rügten die Initiativen, dass Trostberg zur Verkehrsdrehscheibe verbaut werde, um die Fernverbindungsachse einer belastbaren Verkehrsader für ein europäisch-geplantes Transit- und Schwerverkehrsland in Südostbayern zu erfüllen. Nach zehnjähriger UVA-Führung nahm Gisa Pauli ein drittes Mal das Amt der Vorsitzenden an. Mit Blick auf die nächste Wahl gab sie bekannt, dass sie sich 2020 nicht mehr aufstellen lasse. (Weitere Wahlergebnisse siehe Kasten)

 

Der Umweltschutzverband Alztal und Umgebung hat für weitere fünf Jahre seine Vorstandsschaft und seinen Beirat gewählt. Diese sind wie auf dem Bild zu sehen, 1. Reihe (immer von links):

Reinhold Schopf, Gisa Pauli, Gina Wreicheneder. 2. Reihe: Alfred Huber, Cornelia Leupold, Stella Erler. 3. Reihe: Bärbel Weidmann, Helmut Uber, Robert Hesse. 4. Reihe: Dieter Flessa, Willi Pscherer, Arnulf Erler. 5. Reihe: Korbinian Stettwieser und Eike Bunk.

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