UVA Jahreshauptversammlung 2023

Am 3. Juli 2023 hielten wir, der Umweltschutzverband Alztal u. Umgebung e. V, die diesjährige Jahreshauptversammlung im Hotel zur Post, Trostberg, ab.

Foto UVA

Es waren etwa 50 Vereinsmitglieder anwesend.
Die überaus umfangreichen Themen, welche im laufe des letzten Jahres bearbeitet wurden, wurden mit einer Powerpoint-Präsentation vorgestellt und gleich diskutiert.

Einen Großteil der Zeit beanspruchte das Planfeststellungsverfahren, B304 Neu, OU Altenmarkt BA2.

Wir gehen davon aus, dass die Bearbeitung der Einsprüche sicher noch bis in das Jahr 2024 andauern wird.

Wobei nach unserer Meinung der Bauabschnitt 1; Aubergtunnel noch nicht abgeschlossen ist.
Die Baucontainer, welche derzeit für die Unterbringung von Personen dienen, hätten nach Abschluss der Arbeiten sofort entfernt werden müssen.
Dies schon alleine deshalb, um die naturschutzrechtlichen Anforderungen zu erfüllen.
Da es das Bauamt Traunstein mit dieser Thematik nicht so genau nimmt, zeigt die zeitliche Verzögerung der Realisierung der Fledermaus-Leitstruktur. Diese wurde auch erst mit jahrelanger Verzögerung und Androhung von Zwangsmaßnahmen durch den Verwaltungsgerichtshof umgesetzt.

Zu einem mittelgroßen Thema hat sich der Bau des Hotel Malerwinkel entwickelt.
Wir haben dazu eine fundierte Stellungnahme abgegeben.

Parkflächen sind nachweislich nur in ungenügender Zahl geplant; Folgeschäden und Folge-Bauprojekte sind damit vorprogrammiert; Konzepte für die schadlose Entsorgung von Bau- und Niederschlagswässer fehlen. Anbindung an den ÖPNV fehlt vollends.
Herantasten ans Mögliche, so ist im TT, vom 10.05.2023 von „meine Volksbank Raiffeisenbank“, Hr. Altmüller zu lesen.

Was diese Aussage bedeutet, werden wir noch sehen.

Jedenfalls war die Grundstücksgröße lt.Bayern Viewer Ende 2022 bei 12786 Qm.

Im Zeitungsartikel des TT vom 10.05.2023 wird erwähnt, dass die Grundstücksfläche „dank Zukauf“ auf 15.000 Qm erweitert werden konnte.
Dass die „meine Raiffeisenbank“ besser als international tätiger Torustikkonzern mit angeschlossener Bank zu bezeichnen ist, dürfte bei uns nicht direkt bekannt sein. „Die schillernde Vita des Volksbanker Wolfang Altmüller“ aus der Feder der Redaktion „finanz-szene“ untermauert dies.
Das Malerwinkel-Projekt ist kein regionales Projekt, sondern im Kontext internationaler Touristikunternehmen zu sehen.
Man kann nur hoffen, dass die örtlichen Gemeinderäte dies erkennen.

Seeoner Seen, Windkraftanlagen, Abwasserbeseitigungsanlage ZABA -Alzchem, Schrebergärten der Alzchem auf Altlastenfläche sowie deren Sanierung sind weitere Themen, um welche wir uns im Jahresverlauf angenommen haben.
Dazu gibt es noch weitere detaillierte Berichte auf unserer Homepage.

Besonders freut uns, dass wir unsere langjährige Vorsitzende, Gisa Pauli, als Ehrenmitglied benennen durften.
Für unseren Verein war sie ein Glücksfall, was wir nicht hoch genug anrechnen können.
Robert Hesse ist vom Kassier zum Revisor gewechselt. Als Kassier unterstützt uns künftig Alexander Huber.
Helmut Uber gibt aus Altersgründen sein Amt ab.
Wir bedanken uns sehr Herzlich für die geleistete Arbeit für den Verein. Denn diese ist bei einer Mitgliederzahl von weit über 500 nicht unerheblich uns nicht zu unterschätzen.

Das Trostberger Tagblatt hat über unsere Versammlung ausführlich berichtet.

Ein recht Herzliches Dankeschön dafür!

Wer den Artikel lesen möchte – bitte darauf klicken.

Bericht, Trostberger Tagblatt, Juli 2023

UVA Informationsabend, 06. Dezember 2022

Endlich haben wir es wieder geschafft, eine persönliche Veranstaltung zu organisieren:
Freundlicherweise hat und Hr. Erdl dafür das Hotel zur Post, zur Verfügung gestellt.

Foto Umweltschutzverband

An heißen Tagesordnungspunkten mangelt es bei uns wahrlich nicht:
Ökologische Situation der Seeoner Seen:
Die schleichende Verschlechterung der Ökologie, in Verbindung mit fehlender Quellwasserspeisung des gesamten Seenverbunds gilt es nach unserer Meinung zu thematisieren. Presse, Wasserwirtschaftsamt und limnologische Station haben wir schon kontaktiert. Sobald uns Neuigkeiten vorliegen, werden weitere Maßnahmen veranlasst.
Jedenfalls werden wir nicht tatenlos zusehen, wie unser mit Abstand wertvollstes Seengebiet dahinsiecht.

Kleingartenanlage Trostberg:
Schade um die Kleinärten.
Wir sind dafür, dass die nun bekannt gewordene Altlast, welche sich unter den Gärten befindet, saniert und wieder renaturiert wird.
Eine Umwandlung in Parkplätze gereicht zum Nachteil von Natur und Stadt.
Für die Kleingartenbesitzer, welche großteils schon resigniert haben, würden wir uns wünschen, dass bei diesem Vorgang das Bundeskleingartengesetz greift.
Damit würden sie entschädigt und die Stadt Trostberg müsste Ersatzland zur Verfügung stellen.
Für die Stadt als großen Grundeigentümer wäre das sicher kein Problem.
Jedenfalls haben wir Hr. Bürgermeister Schleid um rechtliche Klärung gebeten.
Wir werden sehen, wie man in der Stadtverwaltung die Sache sieht und die Bürger unterstützt.

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UVA-Hauptversammlung 2022

Die diesjährige Hauptversammlung des Umweltschutzverband Alztal u. Umgebung e. V. fand am 7.7.2022 im Gasthaus zur Post statt.

Die Vorstandschaft, Schopf, Raepple, Erler und Hesse konnte erneut auf ein Jahr mit vielen Aktivitäten und Erfolgen zurückblicken. Vorne weg der erneute Erfolg vor dem bayerischen Verwaltungsgerichtshof in Sachen Kiesabbau in Grünweg.

Unsere Themen konnten wir mittels Beamer im Rahmen eines unterhaltsamen Abends präsentieren.
Den Termin für die Hauptversammlung hatten wir absichtlich in den Sommer verlegt, um einem möglichen Corona-Problem im Herbst / Winter aus dem Wege zu gehen.

Anbei der Artikel im Trostberger Tagblatt.

Bericht im Trostberger Tagblatt, 15.07.22
Wenn Sie den Bericht lesen möchten, bitte einfach darauf klicken

UVA Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung, Umweltschutzverband Alztal u. Umgebung e. v.

Der Umweltschutzverband Alztal u. Umgebung e. V. hielt am 21.09.2021 im Gasthaus Post, Trostberg die jährliche Hauptversammlung ab.

Der Vorsitzende, Reinhold Schopf, berichtete den zahlreichen Anwesenden über die mannigfaltigen Vereinsaktivitäten des abgelaufenen Jahres.

Quelle: UVA; Treffen mit Bund Naturschutz in Nock

Schon zum Jahresanfang wurden aufgrund weiterer Bestrebungen zur Realisierung einer Salzachbrücke die Gemeinde Palling sowie die Städte Traunreut und Trostberg über die gutachterlich prognostizierte Verkehrserhöhung informiert. So werden für Palling 400 zusätzliche Verkehrsbewegungen prognostiziert. Für den UVA unverständlich, dass man so etwas scheinbar klaglos hinnimmt.
Ein großes Thema sind die geplanten Windkraftanlagen im Siebeneichenforst. Der UVA ist der Meinung, dass solche Anlagen nicht in unsere noch unberührten letzten Wälder gehören. Diese sind viel besser in den Industriegebieten aufgehoben. Aus rechtlicher Sicht spricht nichts gegen diesen Vorschlag. Auch nicht die 10h-Regel. Die Gemeinden haben die Möglichkeit, über Sonderausweisung eine Aufstellung zu genehmigen. Glücklicherweise hat sich inzwischen die Stadt Traunreut unserer Meinung angeschlossen. Eine Aufstellung von Windkraftanlagen im Siebeneichenforst wurde zwischenzeitlich abgelehnt so Schopf.

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Vorstandswechsel im Umweltschutzverband

Der Vorstand im Umweltschutzverband wurde am 06. Juli 2020 neu gewählt.

Die bisherige Vorsitzende, Fr. Gisa Pauli wechselt in den Beirat.
Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender Hr. Reinhold Schopf
2. Vorsitzender Hr. Gerd Raepple
Schriftführer: Hr. Arnulf Erler
Kassier: Hr. Robert Hesse
Revisoren: Hr. Helmut Uber und Hr. Helmut Gattinger

Der Umweltschutzverband wünscht dem neuen Vorstand weiterhin so viel Erfolg und Zusammenhalt im Verein, wie bisher.

Vorstand UVA: Von links nach rechts: Gerd Raepple; Reinhold Schopf; Robert Hesse; Arnulf Erler; Helmut Gattinger; Helmut Uber

 

 

 

 

Fr. Gisa Pauli, die bisherige Vorsitzende, reich beschenkt.

 

 

 

Hr. Gerd Raepple

Hr. Reinhold Schopf

Fr. Stella Erler, beim Zaubern

Jahreshauptversammlung Umweltschutzverband

Zum Schutz für Land und Leute im steten Einsatz.

UVA: Kein Aushebeln der Naturgesetze – Anwalt: Seeon verstößt gegen Naturschutz – 544 Mitglieder.

 

Trostberg. Ein arbeitsintensives und herausragendes Vereinsjahr konnte der Umweltschutzverband Alztal und Umgebung e.V. (UVA) rückblickend in seiner Hauptversammlung vermelden. Mit über hundert neuen Mitgliedern hat der UVA seine Jahres-Neuzugänge getoppt. Verantwortlich sah Gisa Pauli ein wachsendes Klima- und Umweltbewußtsein, das Bürger zunehmend einfordern. Zum Schutz für Land und Leute zeigte sich der UVA auf vielfältige Weise präsent und unterstützte die Initiative„5 G Total Fatal“ zur äußerst umstrittenen 5 G-Technologie.

Der UVA-Beirat hat sich mit den neuen Projekte erweitert. Auf dem Foto sind auch Vertreter der Initiative„5 G Total Fatal“. Erste Reihe von lks: Toni Mayer, Sprecher des Bürgerforums Seebruck, Gisa Pauli, UVA-Vorsitzende, Gerd Raepple, Sprecher Seeon, Reinhold Schopf, UVA-Stellvertreter. Zweite Reihe: Hans Heistracher, Sprecher des Bürgerforums Seebruck, Bärbel Weidmann, „5 G Total Fatal“, Elli Thalhammer, UVA-Delegierte, Dr. Willi Stein, „5 G Total Fatal“, Regina Manzinger, Sprecherin Seeon.

 

Nicht weniger sei die Arbeit des Umweltschutzverbandes im Laufe der Jahre geworden, versicherte Gisa Pauli zu Beginn ihrer Jahresbilanz. Seit Jahren beteilige man sich an Bebauungspläne und ISEK, setzte sich für die Rettung von Bienen sowie schützenswerte Areale ein. Zum gigantischen Flächenabbau für Mehr lesen

Bürgerforum Seebruck tritt dem Umweltschutzverband bei

HERZLICH WILLKOMMEN!

Wir freuen uns sehr über den Beitritt des Bürgerforums zu unserem Verein.
Gemeinsame Einstellungen und Auffassungen werden uns sicher bei der Umsetzung unserer Ziele gravierende Vorteile bringen.

Auch der Umweltschutzverband ist der Meinung, dass der geplante Brückenneubau in Seebruck eine fatale Fehlentscheidung mit gravierenden Auswirkungen, sowohl für die Ortsentwicklung, als auch für die Seebrucker selbst zur Folge hat.

Durch die neu geplante Brücke wird massiver Schwer- und Transitverkehr, Verschandelung des Ortsbilds, Verlärmung des östlichen Ortsbereichs, sowie Zerstörung der nördlich gelegenen FFH-Gebiete bewirkt.

Wir werden das Bürgerforum unterstützen, soweit es nur geht, um diese „Belastungsspange“ zu vereiteln.

Auch die Renovierung der bisherigen Brücke mit Ertüchtigung auf 40 Tonnen Traglast wird das Tor für den Schwerverkehr öffnen.
Wir empfehlen dringend, auch bei einer Brückenrenovierung, die bisherige Tonnagebeschränkung beizubehalten, um den Anwohnern den LKW-Transit zu ersparen.

Bitte lesen Sie hierzu den Artikel des Trostberger Tagblatts:

Artikel, Trostberger Tagblatt, 25.07.2019 Zum Lesen, bitte darauf klicken

UVA Hauptversammlung 2018

UVA:  Artensterben und Ausbeute machen Einmischung notwendig!

Zum Flächenfraß: Seeon plant 70 Hektar Kiesabbau – Zum Lärmschutz: Grenzwert wird eingehalten!

Beim UVA hat sich das Kernteam zu aktuellen Themen vergrößert: jeweils von links: 1. Reihe: Cornelia Leupold, Reinhold Schopf 2. Reihe: Gerd Raepple, Gisa Pauli, Andreas Herden 3. Reihe: Eike Bunk, Helmut Uber 4. Reihe: Arnulf Erler, Stella Erler, Miachael Kießling. Alfred Huber ist nicht auf dem Bild. Foto UVA

 

 

 

Trostberg. Ein aktives und einsatzreiches Jahr liegt hinter dem Umweltschutzverband Altzal und Umgebung e.V. (UVA). In seinem Rückblick zur Jahreshauptversammlung stand der lokale und regionale Schutz von Natur und Heimat im Vordergrund. Mit dem Artenschwund seien die Umweltverbände gefordert, so Gisa Pauli. Bei Verkehr und Lärm habe man sich mit Lärmschutz und Planung beschäftigt und müsse sich ab nächstes Jahr intensiv mit dem Trassenverlauf des zweiten Bauabschnittes auseinandersetzen. Beachtliche Anerkennung fand der Gartenwettbewerb „Naturnahe Ecken und Gärten“. Und: Ab 2019 wird sich das Kernteam  zu aktuellen Themen erweitern.

Die Erkenntnisse zu Glyphosat, Pestizide und Artensterben habe den Verein aufgerüttelt. Man unterstützte Petitionen und forderte ein sofortiges Verbot. Alles dem Verbraucher zu überlassen, erschien zuwenig, erklärte die Vorsitzende. So kam es zur Idee, für Artenschutz in heimischen Gärten zu werben und Modelle naturnaher Gestaltung mitzuliefern. Und das kam gut an! Für eine grüne und lebenswerte Wohnstadt beteiligte sich die Vorstandsspitze bei ISEK. Das Bekenntnis der Stadt auf Pestizide zu verzichten erfreut. Jedoch könnte mit Umgestaltung ökologischer Nischen auf städtischem Grund und einer Baumschutzverordnung für Gartenbesitzer mehr gegen das Artensterben getan werden. Umweltzerstörung und Verlust der Lebensqualität seien deutlich spürbar, was die Leute in den Verband hineintreibt. So beklagten Trostberger zu innerstädtischen Verdichtungen, die Abstandsflächen gingen auf Kosten von Qualität und Grünzonen.Zu den Verkehrs- und Lärmproblemen fühlen sich die Bewohner seit langem von der Stadt ausgegrenzt. Zu den PFOA-Werten im Trinkwasser formierte sich geballter Widerstand. Hier befürchte auch der Verein noch unabsehbare Probleme auf den 55 Hektar belasteten Gebiet. Der UVA regte an, Quellen zu erschließen und forderte eine wissenschaftliche Untersuchung zum umstrittenen Ersatzstoff ADONA. Aber auch der Ausverkauf der Natur und rücksichtslose Ausbeute machen die Einmischung regional und bundesweit notwendig, erklärte Pauli. So sei man  an Natura 2000, Plastikmüll, Freihandel, Klimaschutz und Umweltprozessen beteiligt.

Stella Erler ging auf CETA  und JEFTA  sowie deren Machtspiele ein. Das alles müsse man öffentlich machen! Als „unglaublich“ empfand sie JEFTA`s Aussage, der Klimaschutz dürfe nicht zu Lasten von Wirtschaft und Handel gehen.

 Kein Lärmschutz für Anwohner

Die BI-Sprecher der Interessengemeinschaft gegen West (IGgW) ,Reinhold Schopf und der Arbeitsgemeinschaft (Arge B304) Arnulf Erler informierten sich zum zweiten Bauabschnitt der Westtrasse beim Straßenbauamtsleite Rehm. Demnach liege der Trassenvorentwurf zur Prüfung und Akzeptanz der Kosten beim Verkehrsministerium. Eine Wiederaufnahme der Radunterführung sei beantragt. 2019 erwarte man eine Antwort. Zum Lärmschutz, Mehr lesen

UVA, Jahresversammlung 2017

B 299 neu:

„Noch immer glauben die Leute an Verkehrs- und Lärmminderung! “.

Doch: Alztal wird zerstört und laut- Lärmschutz für Bürger – Vielschichtige Einsätze zu Natur und Umwelt.

Das Bild zeigt die Zuhörer zur Versammlung im Pfaubräu: Großes Interesse bestand zur Diskussion der Trassenplanung in Trostberg. Zu den Alztal zerstörerischen Folgen zeigten sich Umweltfreunde und Bürger betroffen und fordern Lärmschutz.

Mit Sorge verfolgt der Umweltschutzverband Alztal und Umgebung e.V. (UVA) die Entwicklung zur Stadt, zum Rosengarten und zum Neubau der B 299. Im Rückblick der Verbandstätigkeiten focussierte sich die Umweltarbeit auf diverse Bürgeranfragen, Anbau-und Natureinsätze. Besonders intensiv war der Einsatz zu den Problemen der überhöhten PFOA-Werte, teilte Gisa Pauli vor breitem Publikum mit und versicherte, dass sich der UVA beim Konzernchef der InfraServ für ein schnelles Handeln einsetzte. (Siehe Kasten) Handlungsbedarf sehen auch die Trostberger Bürger. Sie befürchten mit zweitem Bauabschnitt eine extrem hohe Lärmbelastung und Minderung ihrer Lebensqualität. Daher wollen sie der Bevölkerung die Folgen einer Alztal zerstörerischen Trasse aufzeigen und Lärmschutz einfordern.

 

Breitgefächert waren die lokalen und regionalen Themen. Wie die Vorsitzende zur Hauptversammlung berichtete, wurde ein Antrag zu Schloss Schedling mit Rosengarten zur Bürgerversammlung 2017 eingereicht. Dieser wurde nicht im Stadtrat  behandelt. Sorge bereite die Entwicklung der Stadt,eine für Trostberg wünschenswerte Alternative blieb ungenutzt. In Dieding ging man einem Grundwasserproblem nach. Die Beteiligung zum Spatenstich Aubergtunnel wurde abgesagt, weil dem Verein ein Redebeitrag untersagt blieb. Zum Spatenstich in Obing demonstrierte man gegen Naturzerstörung, Vernachlässigung des Schienenausbaus und CO2-Ausstoß. Ferner lud der Verband zur Info-Veranstaltung zu Erdgasbetriebenen Autos ein. Für die Einträge im Facebook sei man gut betreut und freue sich über den zunehmenden Bekanntheitsgrad des Verbandes. So seien viele Bitten und Anfragen aus umliegenden Gemeinden eingegangen. Im Niesgau war es eine Bebauung, ein  Brückenneubau in Seebruck, in Seeon die Erweiterung einer Kiesgrube und in Garching die Umfahrung der B 299. Aber auch bundesweit war der UVA im Einsatz. Er beteiligte sich zu Glyphosat,Plastikkonsum,Vermüllung der Ozeane, Rodung der Ur-und Regenwälder in Polen und Peru. Einsatz kam ebenso zu den Palmölplantagen in SO-Asien, Ceta und TTIP wie zur Ressourcen-Ausbeute in der Antarktis, so Pauli.

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