Der Umweltschutzverband ist seit dem Jahr 1980 aktiv, um unsere Landschaft, unsere Heimat und die einzigartige Schönheit des Chiemgaus zu erhalten. Wir sind ein gemeinnütziger Verein und mit Klagerecht in Umweltbelangen ausgestattet.
Der UVA wurde 1980 gegründet. Max Fröschl sen. hat in seiner Tätigkeit als UVA-Vorsitzender 25 Jahre den Verein aufgebaut. Mit seiner Verbundenheit zur Natur hat er das Bewusstsein zu Umweltbelangen nachhaltig geprägt und Menschen in ihrem Heimatgefühl sensibilisiert.
Hier finden Sie unsere Einstellung zu Umweltthemen, welche wir seit jeher verfolgen und inzwischen als Schlüsselfaktoren der künftigen Umweltentwicklung gesehen werden:
Bertl ist schon unterwegs. Vom Wald in den Teich. Wäre da nicht die Straße in Engertsham. Es ist ein Glück, wenn Bertl und Resi unbeschadet über die Straße kommen. Die vielen Autos, viel zu schnell und enorm gefährlich. Glücklicherweise gibt es Karl, Robert, Daniela und einige weitere unserer Freunde. Jedes Jahr bauen sie einen Krötenschutzzaun auf und bringen uns spätabends und früh am Morgen über die Straße. Wer gerne mithelfen möchte, ist herzlich willkommen! Bitte denkt daran, dass auch wir gerne auf dieser schönen Erde weiterleben möchten. Möchtest Du denBericht über uns lesen? Dann einfach auf das Bild klicken. Ich hoffe, wir sehen uns bald. Resi und Bertl.
Woher nehmen wir uns das Recht, unsere Ressourcen ohne Rücksicht auf künftige Generationen zu verbrauchen? Nur weil uns die moderne Technik ermöglicht, tausende Jahre altes, völlig unbelastetes Grundwasser oder Erdgas aufzuspüren und zu fördern, steht es uns noch lange nicht zu, diese Ressourcen ohne Rücksicht auf künftige Generationen zu fördern.
Nicht nur Wasser und Erdgas sind endliche Ressourcen. Grundstücke, auf denen unsere Lebensmittel wachsen, sind ebenfalls nur in endlichem Umfang verfügbar.
Bild UVA
Wikipedia: Tiefengrundwasser ist eine langsam erneuerbare, qualitativ hochwertige Wasserressource in tiefen geologischen Schichten (oft >100m), die durch undurchlässige Schichten vom oberflächennahen Grundwasser getrennt ist. Es ist oft Jahrhunderte bis Jahrtausende alt, natürlich rein und dient als strategische Reserve, erfordert aber aufgrund langsamer Neubildung eine besonders nachhaltige Bewirtschaftung.
Was sollen künftige Generationen von uns halten, wenn wir deren Ressourcen zerstören, um die von uns selbst verursachen Probleme der letzten 20 Jahre zu kaschieren. So wird Tiefengrundwasser zum Flaschenwaschen oder zur Verdünnung von PFOA-belastetem Trinkwasser verwendet. Gleichzeitig genehmigt man nahezu unbeschränkte weitere Freisetzung von PFOA in aktuellen Bescheiden. Der Industrie gesteht man zu, unsere letzten Notreserven in noch größerem Umfang zu fördern und zu vermarkten, als gäbe es kein Morgen.
Nur marginale Änderungen, so das Ergebnis der erneuten Gemeinderats-Diskussion des geplanten Notelbaus Malerwinkel. Bei dem Größenvergleich wird deutlich, welches Ungetüm an unserem Chiemsee entstehen soll.
Ob die „Meine Raiffeisenbank“ überhaupt noch Interesse hat, das Projekt selbst umzusetzen, oder bereits andere Pläne verfolgt, bleitbt unklar. Laut diesem Artikel müsse man erst den Satzungsbeschluss abwarten und würde dann über die weitere zeitliche Planung entscheiden.
Da die Raiffeisenbanken mit diversen Investments und Übernahmen bereits mehrfach Schiffbruch erlitten hat, würden wir nicht ausschließen, dass eine Veräußerung des Objekts mit einem von der Gemeinde genehmigten Überdimensionalen Plan mehr Geld zu verdienen sein könnte, als man dies mit einem Hotelprojekt kann.
Was empfinden Sie, liebe Leser, beim Anblick des Größenvergleichs – alter und neu geplante Malerwinkel? Ist das der richtige Weg für unseren bisher noch bäuerlich geprägten Chiemgau?
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Die Mehrheit der Trostberger Bürger ist zufrieden mit dem Ausgang des Bürgerentscheids. Damit wird Trostberg nicht dem überregionalem Verkehr einer Autobahnähnlichen Transit-Verbindungsstrecke ausgesetzt. Die Unkenrufe des Bauamts über einen „Phyrrhussieg“ kann man getrost ignorieren, denn seit über 20 Jahre ist der Verkehr nicht angestiegen. Er fällt sogar seit 5 Jahren kontinuierlich. Und so kann es getrost weiter gehen.
Wir gehen davon aus, dass auch dieser Bürgerentscheid zum Wohle uns aller in Trostberg beitragen wird. Die Zeit, als man sich über eine neue Straße mit mehr Verkehr freute, sind vorbei.
Wir würden uns wünschen, dass in Trostberg nun längst überfällige lokale Verkehrsentlastungen umgesetzt werden. Dies wäre eine Kreuzungsregelung bei der Abzweigung zum Schwarzerberg. Dazu brauchen wir keine neue Fernstraße. Dann die Regelung der Abzweigungen zu den Einkaufszentren im Bereich Mögling. Hier ist man schon lange dran; wurde aber stets vom Bauamt abgelehnt, um die „leichtigkeit des Verkehrs“ nicht zu gefährden.
Zur Erinnerung, die Folgen der letzten Bürgerentscheide:
Bürgerentscheid Ersatz-Brennstoff-Kraftwerk: Die Industrie und die Stadt Trostberg wird zugrunde gehen, wenn dieses nicht kommt. Die Bürger haben sich gegen diese Müllverbrennungsanlage im Stadtkern entschieden. Hätten doch im jahr über 200.000t Müll per LKW in die Stadt gefahren und dort verbrannt werden sollen. Heute ist man überglücklich, dass dieses Vorhaben gestoppt wurde.
Bürgerentscheid Platanenfällung: Heute ist man froh über die Schattenspendenden Bäume im Zuge des Klimawandels. Man hat erkannt, dass große Bäume die Lebensqualität in der Stadt fördern.
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Die Trostberger Bürger haben entschieden! Die eindeutige Mehrheit will keine Trasse über den Schwarzerberg. Wir wollen keine Transittrasse in Trostberg! Glückwunsch an die Bürgerinitiative!
Screenshot der Bürgerinitiative „Hände weg vom Schwarzerberg“
Wir gehen davon aus, dass die Stadt Trostberg nun alles unternimmt, um die Planung zu stoppen. Ob das wirklich so kommt, darauf werden wir achten.
Derzeit wird das Ergebnis auf der städtischen Homepage klein gehalten. Die Werbeseite der Stadtverwaltung gegen den Bürgerentscheid wurde kommentarlos gelöscht. Auch Kommentar oder Glückwunsch an die Bürgerinitiative sucht man auf der städtischen Internetseite derzeit noch vergebens.
Bürgermeinung und Stadtratsmehrheit stimmen beim Thema „Umgehungsstraße“ leider nicht mehr überein. Die Zeiten, als man sich noch über Fernstraßenbau freute, scheinen nun auch in Trostberg der Vergangenheit anzugehören.
Glaubt man den Verlautbarungen aus dem Rathaus Trostberg, wird in der Stadt der Verkehr immer mehr. Jeder Ausbau der B304 wird das Verkehrsaufkommen erhöhen. Wenn die Umgehungstrasse nicht kommt, wird Trostberg im Verkehr ersticken. Die Stadt stirbt jetzt schon, weil die B299 druch Trostberg verläuft.
Die Realität spricht allerdings eine ganz andere Sprache. Das Verkehrsaufkommen in Trostberg ist direkt mit dem Verkehrsaufkommen südlich Altenmarkt verknüpft. Betrachtet man die Zahlen der automatischen Verkehrszählstelle Altenmarkt (Tankstelle Wurm) der letzten 20 Jahre, stellt man fest, dass diese Aussagen haltlos sind. Und ob es in Trostberg vielleicht doch mehr an kommunalpolitischen Fehlentscheidungen als an der B299 krankt, wäre sicher einer näheren neutralen Betrachtung wert.
Tatsache ist: In den letzten 20 Jahren hat sich das Verkehrsaufkommen auf der B304, südlich Altenmarkt und damit sicher auch in Trostberg nicht erhöht. Seit 5 Jahren fällt das Verkehrsaufkommen kontinuierlich. Auch die Fertigstellung der Umfahrung Unterneukirchen, Traunstein oder der Aubergtunnel hat die Verkehrszahlen nicht erhöht. Die Prognosen des Bauamtes in deren Verkehrsgutachten haben sich als völlig unrealistisch gezeigt. So hätten wir bei der Zählstelle Altenmarkt im Jahr 2025 18700 Kfz/Tag; im Jahr 2030, also in 5 Jahren, sollen es sogar 21400 Kfz/Tag werden. Also völlig unrealistisch – siehe Grafik unten. Tatsache ist auch, dass in Trostberg stets vermieden wurde, lokale Verbesserungen umzusetzen. „Man wollte die Umfahrung Trostberg nicht gefährden“
Folgende Grafik zeigt das Verkehrsaufkommen der Zählstelle Altenmarkt. Quelle: Baysis. Bayern.de (Landesbaudirektion Bayern) In der Grafik ergänzt die Prognosewerte des Bauamtes laut deren Gutachten. Sowie die umgesetzten Ausbaumaßnahmen.
Grafik: Umweltschutzverband; Screenshot aus Baysis.Bayern.de, Zählstelle Altenmarkt
Der Umweltschutzverband Alztal u. Umgebung e. V. lädt am 11.11.2025 zum Diskussionsabend in den Pfaubräu Trostberg ein.
Unter dem Motto „Die Trostberger Bürger gestalten ihre Zukunft selbst“ werden aktuelle Themen aus dem Bereich Verkehr, Umwelt, Industrie und strategische Ausrichtung Trostbergs diskutiert. Betrifft auch das aktuelle Bürgerbegehren „Hände weg vom Schwarzerberg“.
Nach Meinung des Verbands sollte jeder mit eigenen Ideen und Ansichten zur Stadtentwicklung beitragen. Aus Sicht des UVA hat sich bewährt, seine Vorstellungen mit Ausdauer und Engagement zu verfolgen. Es ist grundverkehrt, darauf zu hoffen, Andere würden die eigenen Probleme schon irgendwann lösen. Nehmen Sie sich die Zeit, diskutieren Sie mit uns gemeinsam im Pfaubräu für bessere Lösungen.
Jeder interessierte ist herzlich eingeladen.
Am Dienstag. 11.11.2025 um 19 Uhr Pfaubräu Trostberg, Nebenzimmer
Bereits im Jahr 2024 hatten wir folgende Fotomontage veröffentlicht: Daran hat sich bis heute nichts geändert.
In Garmisch-Partenkirchen ist die Verkehrssituation ähnlich wie es in Trostberg beim geplanten Trassenbau über den Schwarzerberg vom Bauamt Traunstein prognostiziert wird. Ampelanlage regelt den Verkehr von 24.000Kfz/Tag
Folgendes Video zeigt, wie die Situation in Garmisch-Partenkirchen derzeit mit einer Kreuzung ist — und wie man dort das Problem zu lösen gedenkt.