Wir freuen und riesig und bedanken uns auf diesem Wege für ein Großes Lob zur Gartenaktion 2018!

Zu meinem großen

Natur zu gestalten. Ich blicke mich aufmerksamer um und achte mehr auf


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Zu meinem großen

Natur zu gestalten. Ich blicke mich aufmerksamer um und achte mehr auf


Erst kürzlich wurde in Offling eine Kiesgrube mit folgenden Ausmaßen genehmigt:
.“.. Der beantragte Abbau umfasst eine Fläche von rund 47000 Quadratmetern bei einer Abbautiefe von maximal 30 Metern. Das Abbauvolumen wird auf rund 975.000 Kubikmeter geschätzt, und es wird von einem Zeitraum von maximal 20 Jahren ausgegangen….“
Mit diesen 390.000 LKW-Fahrten beglückt Altenmarkt nicht nur sich selbst, sondern auch viele Anwohner der Nachbargemeinden!
Danke für dieses großzügige Geschenk!
https://www.chiemgau24.de/chiemgau/trostberg/altenmarkt-an-der-alz-ort458413/altenmarkt-genehmigungsverfahren-kiesgrube-offling-laeuft-kritik-anonymen-buerger-11791217.html
Ist Kiesabbau ein gemeindliches Problem?
Nach dem Baugesetzbuch ist der Abbau von Bodenschätzen ein privilegiertes Vorhaben, das im Außenbereich grundsätzlich zulässig ist, wenn nicht besondere Belange entgegenstehen. Solche Belange können gemeindliche Vorgaben (Flächennutzungsplan) oder landesplanerische Vorgaben (Regionalplan) sein.
Der Landesgesetzgeber hat für Bayern

im Landesentwicklungsprogramm bestimmt, dass der Abbau von Bodenschätzen regional zu ordnen ist; Kiesabbau ist auf Vorrang- und Vorbehaltsgebiete zu konzentrieren, die nach dem regionalen und überregionalem Bedarf zu bemessen sind und in den Regionalplänen festgelegt werden. Das ist vernünftig und praktikabel, weil damit ein Ausgleich zwischen Gemeinden mit geeigneten Kiesvorkommen und Gemeinden ohne Abbaumöglichkeiten geschaffen wird.
Der für die Region Südostoberbayern gültige Regionalplan weist 2.500 ha Vorrang- und Vorbehaltsflächen für den Kiesabbau aus (rechnerisch sind das im Durchschnitt etwa 15 ha pro Gemeinde). Diese Ausweisung ist im Benehmen mit dem Industrieverband Steine-Erden auf den regionalen und überregionalen Bedarf ausgelegt und wird bedarfsweise immer wieder fortgeschrieben. Somit ist es weder nötig noch zweckmäßig, dass Gemeinden in ihren Flächennutzungsplänen Kiesabbauflächen-Ausweisungen vornehmen, die über den Regionalplan und somit über den Bedarf hinausgehen.

Sollte es – wie manchmal behauptet – so sein, dass der Regionalplan zu wenig konkret oder zu wenig rechtssicher ist, dann muss doch wohl der Regionalplan verbessert werden! Es kann doch nicht sein, dass stattdessen wieder jede Gemeinde für sich das regionale Kiesproblem lösen muss und deshalb viele Hektar Kiesabbauflächen unnötig ausgewiesen werden. Der UVA wird dem nachgehen.
Nein!
Sand und Kies ist zu einem wertvollen Gut geworden.
Umso mehr muss man sich wundern, wieso die Gemeinde Seeon den Abbau dieses Rohstoffs in massivem Umfang ausweiten will.
Laut Untersuchung der Gemeinde Seeon gibt es derzeit noch ca. 24,4 Hektar abbaubare Kiesvorkommen, wenn man bisher schützenswerte Natur nicht preis gibt und die Gemeindebürger in mäßigem Umfang vor Lärm schützen will. Das heißt: Schutz vor dem Lärm der Kiesgrube.
Nicht der Lärm und die Belastung durch tausende zusätzliche LKW-Fahrten.
Diese Ressource soll in den nächsten 25 Jahren abgebaut werden.
Was die nächsten Generationen dann machen bleibt völlig offen.
Welche Kiesgruben bestehen und was ist geplant?
In der Gemeinde Seeon-Seebruck und knapp außerhalb der Gemeindegrenze bestehen derzeit etwa 44 ha betriebene und 37 ha geplante Kiesgruben sowie ca. 25 ha regionalplanerische Reserveflächen:
Innerhalb der Gemeinde gibt es die Kiesgrube Holzen an der Grenze zu Altenmarkt mit ca. 3 ha.
An der nördlichen Gemeindegrenze bei Thalham/Gemeinde Obing, d.h. im Quell-Einzugsbereich des Naturschutzgebiets Seeoner Seen wird derzeit von zwei Unternehmen Kies auf gut 10 ha abgebaut; auf etwa einer gleich großen Fläche ist der Abbau beendet; die Moränenhügel sind aber nicht wieder im alten Relief hergestellt, sondern eingeebnet und z.T. mit einer Solaranlage belegt. Für eine Grube läuft derzeit ein von der Gemeinde Obing abgelehnter Antrag auf zusätzliche Vertiefung. Auch die ehemaligen Kiesgruben südöstlich Großbergham sind planiert und jetzt z.T. Parkplatz, Betriebsgelände oder bebaut. Westlich Großbergham wurde kürzlich trotz Ablehnung der Gemeinde Obing eine ca. 1 ha große Kiesgrube eröffnet.

Die Kiesgruben in Voglöd neben der Kreisstraße Seeon-Rabenden mit derzeit ca. 12 ha liegen im Gemeindegebiet Obing, an der Grenze zu Seeon und zu Mehr lesen


Trostberg. Ein aktives und einsatzreiches Jahr liegt hinter dem Umweltschutzverband Altzal und Umgebung e.V. (UVA). In seinem Rückblick zur Jahreshauptversammlung stand der lokale und regionale Schutz von Natur und Heimat im Vordergrund. Mit dem Artenschwund seien die Umweltverbände gefordert, so Gisa Pauli. Bei Verkehr und Lärm habe man sich mit Lärmschutz und Planung beschäftigt und müsse sich ab nächstes Jahr intensiv mit dem Trassenverlauf des zweiten Bauabschnittes auseinandersetzen. Beachtliche Anerkennung fand der Gartenwettbewerb „Naturnahe Ecken und Gärten“. Und: Ab 2019 wird sich das Kernteam zu aktuellen Themen erweitern.
Die Erkenntnisse zu Glyphosat, Pestizide und Artensterben habe den Verein aufgerüttelt. Man unterstützte Petitionen und forderte ein sofortiges Verbot. Alles dem Verbraucher zu überlassen, erschien zuwenig, erklärte die Vorsitzende. So kam es zur Idee, für Artenschutz in heimischen Gärten zu werben und Modelle naturnaher Gestaltung mitzuliefern. Und das kam gut an! Für eine grüne und lebenswerte Wohnstadt beteiligte sich die Vorstandsspitze bei ISEK. Das Bekenntnis der Stadt auf Pestizide zu verzichten erfreut. Jedoch könnte mit Umgestaltung ökologischer Nischen auf städtischem Grund und einer Baumschutzverordnung für Gartenbesitzer mehr gegen das Artensterben getan werden. Umweltzerstörung und Verlust der Lebensqualität seien deutlich spürbar, was die Leute in den Verband hineintreibt. So beklagten Trostberger zu innerstädtischen Verdichtungen, die Abstandsflächen gingen auf Kosten von Qualität und Grünzonen.Zu den Verkehrs- und Lärmproblemen fühlen sich die Bewohner seit langem von der Stadt ausgegrenzt. Zu den PFOA-Werten im Trinkwasser formierte sich geballter Widerstand. Hier befürchte auch der Verein noch unabsehbare Probleme auf den 55 Hektar belasteten Gebiet. Der UVA regte an, Quellen zu erschließen und forderte eine wissenschaftliche Untersuchung zum umstrittenen Ersatzstoff ADONA. Aber auch der Ausverkauf der Natur und rücksichtslose Ausbeute machen die Einmischung regional und bundesweit notwendig, erklärte Pauli. So sei man an Natura 2000, Plastikmüll, Freihandel, Klimaschutz und Umweltprozessen beteiligt.
Stella Erler ging auf CETA und JEFTA sowie deren Machtspiele ein. Das alles müsse man öffentlich machen! Als „unglaublich“ empfand sie JEFTA`s Aussage, der Klimaschutz dürfe nicht zu Lasten von Wirtschaft und Handel gehen.
Kein Lärmschutz für Anwohner
Die BI-Sprecher der Interessengemeinschaft gegen West (IGgW) ,Reinhold Schopf und der Arbeitsgemeinschaft (Arge B304) Arnulf Erler informierten sich zum zweiten Bauabschnitt der Westtrasse beim Straßenbauamtsleite Rehm. Demnach liege der Trassenvorentwurf zur Prüfung und Akzeptanz der Kosten beim Verkehrsministerium. Eine Wiederaufnahme der Radunterführung sei beantragt. 2019 erwarte man eine Antwort. Zum Lärmschutz, Mehr lesen
100 jährige Baumriesen haben keine Chance, sich gegen den winzigen Borkenkäfer zur Wehr zu setzen, wenn das Wasser fehlt.
Die Fichte, seit dem 18. Jahrhundert als Brotbaum der Landwirtschaft hoch gelobt, scheint Opfer des Klimawandels zu werden.
Die hier geschlagenen Bäume, im Bayerischen Wald, sind erst der Anfang der diesjährigen Käfer-Durchforstung in einem Waldstück.
Andererseits wird damit wohl zwangsweise eine naturnahere Waldnutzung und mehr Artenreichtum in unseren Wäldern Einzug halten.
Finanziell allerdings ein immenser Schaden für die Bauern.
Holz in diesem Umfang kann kaum noch einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden.

In einem feierlichen Rahmen konnte der Umweltschutzverband am 01. Oktober 2018 zur Preisverleihung einladen.
Viele Teilnehmer sind der Einladung gefolgt und wurden mit schönen Preisen überrascht.
Es ist uns wichtig, dass Engagement für die Natur belohnt wird.
Erster Preis, eine Reise zur Landegartenschau
Zweiter Preis, Besuch des Klosters Raitenhaslach
Dritter und vierter Preis, Gutschein der Gärtnerei Horizont.
Wobei der zweite Preis und vierte Preis jeweils 2x vergeben wurde.
Wie Gisa Pauli betont, lagen alle Preisanwärter so nahe beieinander, dass es sehr schwer war, die genaue Rangfolge festzulegen.
Alle anderen Teilnehmer erhielten jeweils einen Preis aus der Rubrik „Gutes aus dem Garten“.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern recht Herzlich für die Teilnahme und die Erlaubnis, Ihre Gärten im Rahmen dieses Abends vorstellen zu dürfen.
Der nette Kontakt und die überaus offene Art, welche wir im Rahmen dieses Wettbewerbs erleben durften, war ein überaus eindrucksvolles Erlebnis.
Wir hoffen, dass sich daraus weitere Kontakte und Freundschaften entwickeln.
Überdies bedanken wir uns recht Herzlich für die freundschaftliche Begleitung unserer Gartenaktion durch das Trostberger Tagblatt!

Trostberg-Seebruck. Zu einer weiteren Besichtigung wurde das Team des Umweltschutzverbandes Alztal und Umgebung e.V. (UVA) im Rahmen des Sommer-Wettbewerbs nach Truchtlaching geführt.

Dort leben Irmengard und Theodor Mayerhöfer in einem schön angelegten, für Natur und Mensch, ausgewogenen Hanggarten. Sie gehen mit der Natur verantwortungsvoll um und tragen, laut Vorsitzender Gisa Pauli, nachhaltig zur Umweltververträglichkeit mit einer umweltschonenden Bewässerung und biologischer Schädlingsbekämpfung bei.
Leidenschaft: Gemüsegarten




Seit 1975 haben Irmengard und Theodor Mayerhöfer einen etwa 1400 Quadratmeter großen Grund in der Gemeinde Seeon-Seebruck erworben und Jahre der Arbeit in Haus und Garten gesteckt, bis alles so funktionierte und aussah wie heute. Beide kommen aus kinderreichen Bauernfamilien und haben zwei Töchter und 5 Enkeln. Alltäglich ist ihr Leben nicht, denn sie pendeln zwischen Chiemgau und Amerika hin und her. Mayerhöfer ist Hubschrauber- und passionierter Ballonpilot. Sofern es Garten und Wetter zulassen, fährt er den Vereinsballon für gebuchte Fahrten. Immer im Winter treten die rüstigen Rentner den langen Flug nach Florida an, um –wie all die Jahre zuvor- ein Vierteljahr bei ihrer Tochter und den Enkeln zu verbringen. Dort geht ihnen der Garten gar nicht ab. Die Pause empfinden sie eher als erholsam und ihrer Tochter unter die Arme zu greifen sei schön. Doch ohne Garten wollten sie nicht sein. Ihre Rücktour nach Hause werde dann immer so geplant, dass sie bereits im Februar, die ersten Samen ziehen können. Der Gemüsegarten liegt dem Piloten besonders am Herzen. Seine Frau fühlt sich mehr zu Blumen und Pflanzen hingezogen. Daher ist ihr Garten eine abwechslungsreiche und gelungene Mischung aus buschigen Hecken, Kräuterspirale, kleinere und größere Pflanzinseln, Teichanlage, tierfreundlichen Verstecken, Gewächshäusern und lauschigen Plätzen. Zahlreiche Apfel- und Birnbäume versorgen Bienen und Insekten. Ihr Insektenhaus haben sie liebevoll „Hotel zur wilden Biene“ benannt. In den Bäumen hängen Tontöpfe für Ohrwürmer. Die Brutstätten der Vögel werden mit Baumringe gegen jagende Katzen geschützt. Blühende Blumen- und Staudenbeete mit duftenden Schmetterlingsflieder oder Lavendel, Fingerhut, tränendes Herz, Anemonen, Akeleien und Flockenblumen eifern um begehrte Plätze. Ein Schilfgürtel mit Schwertlilien, Liebesperlenstrauch und Azaleen säumt den Teich. Rund 80 Quadratmeter umfasst der Gemüsebereich. Die Familie versorgt sich selbst. Das Gewächshaus wird mit Solarstrom belüftet und was schmeckt wird angebaut, selbst die empfindliche Aubergine. Ein ausgeklügeltes Solarsystem sorgt für eine Bewässerung der kurzen Wege. Auf dem Grund geschickt verteilt sind die solarbetriebene, unterirdische 3600-Liter Zisterne, Regentonnen und Wassertröge. Per Knopfdruck lassen zwei Solarpumpen das Wasser sprudeln. Doch nicht nur dem Element Wasser zollen sie Respekt, auch mit dem Boden gehen sie verantwortungsvoll um. Schnecken und Schädlinge werden durch biologische Mittel, weiße Fliegen und Spinnmilben durch Mikroorganismen bekämpft. Die Mayerhöfers sind äußerst sorgsam im Umgang mit der Natur und tragen somit nachhaltig zur umweltgerechter Wassereinsparung und Schädlingsbekämpfung bei.
Statt Waben wird ein Drahtgitter in den Wachsschmelzer eingelegt.
Darauf das zu trocknende Obst (bei mir Zwetschgen) ausbreiten.
Deckel nicht ganz schließen – ein Brettchen oder Keil unterlegen – damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
Nach 3 Tagen sind die Zwetschgen fertig getrocknet.
Die Zwetschgen mit der Haut nach unten einlegen, damit sie nicht am Gitter fest kleben.




