Vorstand des UVA geehrt

Beim ersten Monatstreffen, 05.10.2015, des UVA nach der Sommerpause, haben es sich Stella und Arnulf Erler nicht nehmen lassen, unseren Gründervater und Vordenker, Max Fröschl, sowie unserer langjährigen Vorsitzenden, Gisa Pauli, ihren Dank auszusprechen.

Auch im Namen aller Mitglieder hier nochmals HERZLICHEN DANK für eure Ideen, Tatkraft, Standfestigkeit und Lebenszeit.
Mit diesem Lob und Anerkennung möchten wir euch weiter motivieren, unserm Verein treu zu bleiben.

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Artikel v. 09.10.2015 im TT

35 Jahre Umweltschutzverband

35 Jahre Umweltschutzverband in Trostberg, Chiemgau, Bayern.
Dies lässt vermuten, dass sich unser Verein auf dem richtigen Weg befindet.
Es ist nicht unser Ziel, der Industrie und dem Geld alle Tore zu öffnen.
Dafür werden wir zu gerne an den Pranger gestellt.
Nein, es geht darum, unsere Werte, unsere Natur und unsere eigene Identität zu bewahren.

Unser Name steht für den Schutz der Umwelt. UVA ist zu einem Markenzeichen geworden.
Wir bewegen uns nicht nur im Rahmen der materiellen, sondern auch im Rahmen der Immateriellen Thematik des Umweltschutzes.

Warum ist es überhaupt notwendig, unsere Umwelt zu schützen?
Einer der Gründe ist sicher das in unserer Gesellschaft verankerte, unersättliche Verlangen, nach mehr.
Nach mehr Profit, mehr Energie, mehr Schnelligkeit,  mehr Natur… — es reicht einfach nie –.

Diese Sucht führt zur Ausbeutung unserer Ressourcen an Bodenschätzen, Grund und Boden, Luft, Artenvielfalt…
Wir sind der Meinung, es ist längst überfällig, über diese Spirale nachzudenken.
Denn wohin soll uns diese Entwicklung führen?

Es gilt die Werte unserer Gesellschaft auf eine Basis von mehr Nachhaltigkeit zurück zu führen.

Jede Generation muss sich dafür verantwortlich sehen, die Welt so zu verlassen, wie sie diese vorgefunden hat.
Um diese Mammut-Aufgabe zu bewältigen, bedarf es viele Hände.
Vielleicht sehen Sie sich, als Leser dieser Gedanken, berufen in unserem Verein mit zu wirken.
Es würde uns freuen.
Aber seien Sie gewiss: Ein Spaziergang wird das nicht.

Folgender Artikel wurde im Oktober 2015 vom Trostberger Tagblatt über unser Wirken veröffentlicht.

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35 Jahre UVA, Artikel TT, 03.10.2015

 

Traunreut und St. Georgen wachsen zusammen

Wohin wächst in Zukunft die Stadt Traunreut?

Im Osten und Norden weiten sich die Gewerbegebiete immer mehr aus.
Platz ist noch im Westen, wie es scheint.
Nach Meinung einiger Stadträte wird langfristig die Stadt Traunreut mit St. Georgen zusammen wachsen.
Es ist davon auszugehen, dass sich anschließend die Stadt weiter Richtung Anning ausdehnen wird.

Denkt man einen Schritt weiter, stellt sich die Frage, ob es Sinn macht, die B304 zwischen Stadt Traunreut und Anning, sowie durch den Ort St. Georgen massiv auszubauen.
Damit wird heute schon der Grundstein für Zukunftsprobleme gelegt. Eine Fernstraßenverbindung quasi durch die Stadt Traunreut.

Die Planung aus den 60er Jahren hat sich augenfällig überholt.
Die vom UVA vorgeschlagene östliche Verkehrsführung, auf bestandsorientierter Basis, sollte von den Verantwortlichen einmal genauer ins Kalkül gezogen werden.

Anbei der Zeitungsartikel aus dem TT, 24.09.2015

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Artikel, TT, 24.09.2015

Neue Studie bestätigt Umfahrungs-Trasse

Neue Studie bestätigt Umfahrungs-Trasse – so zu lesen im TT, 12.09.2015.
* Flussquerungen möglichst vermeiden
* Aubergtunnel als zentrales Herzstück

Hier kann man sich nur noch wundern!alternativtrasse_TS1
Gerade erst hatte das Straßenbauamt dem Verwaltungsgerichtshof mitgeteilt, dass der Aubergtunnel ein völlig eigenständiges Bauprojekt darstellt. Nun ist dieser wieder das
zentrale Herzstück.
Die Vermeidung von Flussquerungen – auch hier ist die aktuelle Planung mit der Querung von Alz, Traun und 2 Alzkanälen nicht gerade auf dem richtigen Weg.
Wir empfehlen seit fast einem Jahrzehnt die blau markierte Trasse:

Im Gegensatz zum Vorschlag des Straßenbauamts hat diese folgende Vorteile:
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Mahnfeuer 2015 in Pirach

Klimaziele statt Verkehrsdrehscheibe Alztal
Die Bürgerinitiativen Arge-B-304 und IGgW veranstalten Mahnfeuer

Gut besucht war heuer wieder das Mahnfeuer der beiden Bürgerinitiativen Arge-B-304 und IGgW auf der Wiese in Pirach. Wegen der großen Trockenheit zündete Arnulf Erler, der Sprecher der Arge-B-304 allerdings nur eine Kerze in einer Laterne an, die aber trotzdem mahnen solle, das Alztal nicht durch autobahnähnliche Straßenneubauten zu zerstören, sondern Klimaziele anzustreben.

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Mahnfeuer 2015

 

 

 

 

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UVA fordert erneut die Stadt Trostberg auf, die Vorgaben des Bundesumweltamtes zu erfüllen

Im Rahmen der Bürgerversammlung 2015 stellt der Umweltschutzverband erneut den Antrag, die Stadt Trostberg möge die Vorgaben des Umweltbundesamtes erfüllen, um die Feinstaubwerte am Vormarkt zu reduzieren.

Hier speziell, die Einrichtung der weit- und engräumigen Umfahrungen.
Dies lehnt die  Stadt Trostberg bisher und weiterhin kategorisch ab!

Anbei der zugehörige Zeitungsbericht im Trostberger Tagblatt mit einem Kommentar der Redakteurin, welche beileibe nicht mehr nachvollziehbar ist.

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Das Trostberger Tagblatt fügte zum Antrag des UVA folgenden Kommentar hinzu:
uva_ohne_folgen_2  „… der UVA hat ein Glaubwürdigkeitsproblem…“
Begründungen, oder eine Untermauerung für die Behauptung der Redakteurin sucht man vergebens.
Schade, wenn sich das Trostberger Tagblatt zum Sprachrohr der Polit-Propaganda macht.
Nachdem der UVA in den letzten Jahren mehr als genug Vorschläge zur Verkehrsentlastung gemacht hat, liegt wohl das Glaubwürdigkeitsproblem bei den Verantwortlichen, welche all die fundierten und guten Vorschläge des Umweltschutzverbands bisher stets kategorisch ablehnen.

Die Reaktion der Bürger / Leserbriefe, sollte vielleicht zum Nachdenken anregen.

 

Leserbriefe, als Reaktion auf die Anmerkung des Trostberger Tagblatts:

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Dass von den angeblichen Befürwortern für den Trassen-Neubau keine Reaktion kam, zeigt, wie es in Wirklichkeit steht!

Für die Meisten ist es nicht mehr nachvollziehbar, warum wir immer mehr Verkehr in den Chiemgau leiten sollen und dafür unsere Heimat zerstören!
Fragt man die künftigen Anwohner der Neubautrasse, bekommt man unisono dieselbe Antwort: „…das glaubt doch kein Mensch, dass diese Planung ernst zu nehmen ist. So etwas wird doch nie gebaut…!“

 

UVA stellt alternative Verkehrsentlastungen zur Diskussion

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellt der UVA seine Entlastungskonzepte öffentlich zur Diskussion:

* Ausbau des öffentlichen Personen Nahverkehrs.
* Güter auf die Schiene.
* Sperrung des LKW-Transit auf der B304.
* Westumfahrung des Aubergtunnels (Umsetzung läuft bereits; Mittel wurden von der Reg. v. Obb bereits frei gegeben.)
* Bestandsorientierter Ausbau der TS1 zwischen Traunstein u. Wiesmühl.

 

Reaktionen:
BArt_TT_berlin_basisayerischer Rundfunk bringt sachlichen Beitrag im BR1.
In einigen Medien werden die Vorschläge als Tot und haltlos abgetan.
Hier stehen unsachliche Stellungnahmen des Bauamtsleiters Hr. König und Hr. Dr. Ramsauer im Vordergrund.

Schade eigentlich – wenn man nicht einmal bereit ist, nur ansatzweise mit den Bürgern eine Diskussion zu führen.

Folgende zwei Berichte verdeutlichen die Situation:

 

 

 

 

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UVA will Diskussion auf Augenhöhe

Pressekonferenz des UVA, am Donnerstag, 12. März, 15 Uhr, in Trostberg, Pfaubräu/ Nebenzimmer

Entlastung Ja, aber nur auf gemeinsamer Basis.
Entlastung Ja, aber ohne zusätzlichen Fernverkehr.

So sind die Vorstellungen der IGGW und ARGE-B304.
Es kann nicht sein, dass seit Jahrzehnten unsere Vorschläge unter den Tisch gekehrt werden und man sich nun wundert, dass wir gegen den Bdiskussion_augenhoeheau des Aubergtunnels klagen.

Wir wollen nicht unsere Natur und Heimat für den Transitverkehr opfern! Dass hier die Altenmarkter für überregonale Transitplanungen herhalten müssen, ist traurig genug. Sollte aber auch den Altenmarktern Ansporn sein, unseren Vorschlag zur sofortigen Sperrung der B304 für den LKW-Transitverkehr nicht abzulehnen, sondern mit uns gemeinsam voran zu treiben.

Wir haben uns nun erlaubt, Herrn Innenminister Herrmann unsere Sichtweise und Alternativen zu unterbreiten.
Wir stellen uns jederzeit einer öffentlichen Diskussion über unsere Lösungsvorschläge.