Cyanamid – in der EU verboten; bei Alzchem Verkaufsschlager

Die ARD „Monitor“ hat es scheinbar aufgedeckt. Cyanamid ein Verkaufsschlager der Alzchem – in der EU verboten.
Glaubt man dem Artikel, so ist das Mittel ein Segen für all die Länder, in denen es bisher noch nicht verboten ist!
Man könnte sich allerdings fragen, ob hier die Moral beim Geld aufhört.

Wer den Artikel des TT vom 03.10.2020 lesen möchte, bitte einfach darauf klicken.

Cyanamid – hat das vielleicht etwas mit dem giftigen Stoff der Cyanide zu tun?
Das haben wir uns schon länger gefragt, denn die Deponie Benetsham (Alzchem) ist eine der wenigen gelisteten Deponien mit gefährlichen Stoffen.
Die Listung findet man bei https://www.thru.de.
Im Jahr 2018 wurden in der Deponie mit dem Abwasser 63,7Kg Canide verbracht. So zu in der Quelle zu lesen.

Was sind Cyanide?
Laut Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Cyanide

Alle Cyanide der Alkali- und Erdalkalimetalle sind hochgiftig und in Wasser leicht löslich, wie zum Beispiel Kaliumcyanid (Zyankali) und Natriumcyanid. Die Giftigkeit dieser Salze liegt an der Freisetzung der Blausäure bei der Reaktion mit der Salzsäure des Magens:

Wieso beschäftigt uns die Deponie Benetsham?
Seit dem PFOA-Skandal in Burgkirchen sind wir misstrauisch.
Ließen die Verantwortlichen des Landratsamt Burghausen die Bevölkerung über Jahre hinweg im Unklaren, dass ihr Trinkwasser nachweislich mit PFOA hoch belastet ist!

Woher kommt unser Wasser der Palling-Ottinger Gruppe?
Vielleicht aus dem Bereich der Deponie? Vielleicht sogar mit Cyaniden versetzt – und die verantwortlichen Behörden verschweigen dies?
ENTWARNUNG: Das Wassergebiet der Palling-Ottinger Gruppe befindet sich im Bereich Brünning.

Aber ob die Anwohner im Bereich der Deponie über ihren zweifelhaften Nachbarn im Klaren sind, darüber könnte man spekulieren.

Baugrundstücke – Nachverdichtung: Wo sind die Grenzen?

Hedwigstraße, Trostberg:
Ein Beispiel, wie es nicht laufen sollte.
Hier wurde abermals über die Köpfe der Anwohner, Umweltverbände und Landratsamt eine Baumaßnahme genehmigt, welche sicher nicht zur Steigerung des Wohnwertes in Trostberg beiträgt.

Artikel, TT, 22.09.2020; Wenn Sie den Artikel lesen möchten, bitte auf das Bild klicken

Nachverdichtung um jeden Preis: Kein Einzelfall in Trostberg.
Wir fragen uns, woran liegt es?
Wieso werden Villen durch Bauklötze; historische Bauten durch Phantasieburgen im chinesischen Stil; gewachsene, naturnahe Grundstücke mit Maximalbebauung zubetoniert?
Wieso verkauft die Stadt ihre besten Immobilien an Investoren zur Immobilienbevorratung – und den Schrott behält man, um in diese anschließend Millionenbeträge unserer Steuergelder zu pumpen?

 

Windräder im Siebeneichenforst oder besser im Industriegebiet?

Windräder im Siebeneichenforst oder besser im Industriegebiet?

Windrad in Baumham, Foto UVA
 

Windräder sind ohne Zweifel ein wichtiges Standbein unserer künftigen Energieversorgung.
Aber wo sollen sie aufgebaut werden?

Derzeit sind fast sämtliche Standorte im Wald geplant.

Hintergrund: Angst vor Bürgerprotesten.

Betrachtet man die Situation im geplanten Siebeneichenforst, stellt sich die Frage, ob die Windräder nicht besser in den Gewerbegebieten Traunreut (Hochreit) und Trostberg (Waltersham) aufgehoben wären.

Am Lärm kann es nicht liegen, dass diese mitten in unseren Wäldern gebaut werden sollen, denn in kaum 50m Abstand sind diese nicht mehr zu hören.

Die notwendige Infrastruktur (Straßen, Stromanbindung und Abnehmer für den Strom) ist in jedem Industriegebiet vorhanden.

Aus unserer Sicht spricht also nichts dagegen, die noch intakten Wälder zu schonen und Windräder in Industriegebieten zu errichten.

Der Windertrag, lt. Windatlas Bayern, spricht jedenfalls nicht gegen diesen Vorschlag.
Denn im Vergleich zu Baumham (4,9m/s) liegt der 7-Eichen-Forst bei 4,7m/s, gleichauf mit dem Gewerbegebiet Hochreit (4,7m/s);
Im Industriegebiet Waltersham, Trostberg, wäre die Situation für ein Windrad sogar noch günstiger, mit 4,8m/s.

Freifläche in Baumham für Wartungsarbeiten am Windrad
Waldschäden in Baumham Foto UVA

Lesen Sie auch unsere Pressemitteilung vom 24.08.2020:

Mehr lesen

Schon wieder eine Kiesgrube in Seeon genehmigt!

 Wie viel von unserer einzigartigen Natur soll noch zerstört werden, um unsere Ressourcen möglichst schnell auszubeuten und unseren Kindern geschundenes Land zu hinterlassen?

Es sind derzeit 8 Kiesgruben, alleine um Seeon herum verteilt, entweder im Betrieb oder genehmigt.
Dies ist nun die NEUNTE KIESGRUBE!

Mitten im Verbund der Naturschutzgebiete!
Trotz ablehnender Haltung der Gemeinde Seeon/Seebruck, nun vom Landratsamt Traunstein genehmigt!
Das macht uns Fassungslos! Was soll man dazu noch sagen?

Dass man im Landkreis Traunstein für Gewerbe und Verkehr keine Rücksicht auf die Natur nimmt, ist hinlänglich bekannt.
Aber diese Genehmigung toppt alles!

Wir lehnen dieses Vorgehen, rücksichtslos unsere Ressourcen und die Natur auszubeuten, entschieden ab und werden mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen vorgehen!

Artikel, Trostberger Tagblatt, 14.07.2020 Wenn Sie ihn lesen möchten, bitte darauf klicken

Artikel, Trostberger Tagblatt, 12.07.2020 Wenn Sie ihn lesen möchten, bitte darauf klicken

Vorstandswechsel im Umweltschutzverband

Der Vorstand im Umweltschutzverband wurde am 06. Juli 2020 neu gewählt.

Die bisherige Vorsitzende, Fr. Gisa Pauli wechselt in den Beirat.
Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender Hr. Reinhold Schopf
2. Vorsitzender Hr. Gerd Raepple
Schriftführer: Hr. Arnulf Erler
Kassier: Hr. Robert Hesse
Revisoren: Hr. Helmut Uber und Hr. Helmut Gattinger

Der Umweltschutzverband wünscht dem neuen Vorstand weiterhin so viel Erfolg und Zusammenhalt im Verein, wie bisher.

Vorstand UVA: Von links nach rechts: Gerd Raepple; Reinhold Schopf; Robert Hesse; Arnulf Erler; Helmut Gattinger; Helmut Uber

 

 

 

 

Fr. Gisa Pauli, die bisherige Vorsitzende, reich beschenkt.

 

 

 

Hr. Gerd Raepple

Hr. Reinhold Schopf

Fr. Stella Erler, beim Zaubern

Gelungene Frosch-Schutzaktion 2020

Mehr als wir uns erträumt hätten:
1527 Erdkröten konnten dieses Jahr in Engertsham eingesammelt und sicher über die Straße gebracht werden.

Umso erfreulicher, dass die Zahl der Kröten jährlich mehr wird.
Ob wir nächstes Jahr dieses Ergebnis noch einmal toppen können, werden wir sehen.
Eine unterhaltsame und verbindende Aktion im Team wird es allemal wieder werden.

Wer uns im kommenden Jahr beim Aufstellen des Zauns, sowie Krötensammeln unterstützen möchte, ist jederzeit herzlich Willkommen.
Wir freuen uns darauf!

Kontaktaufnahme: HIER KLICKEN

Das Helferkreis-Team Foto: Schönberger

 

Nach Abschluss der Aktion Foto: Schönberger

Artikel vom 23.05.2020 im Trostberger Tagblatt zum Thema.  Zum Lesen: Darauf klicken

 

 

 

 

Bürger stellen sich gegen Neutrassierung der B304

Ortsumfahrung Altenmarkt und Trostberg 
Bürger wehren sich gegen diesen Wahnsinn!

In der aktuellen Bürger-Information durch Anwohner aus Nock wurde deutlicher denn je, dass die Stadt Trostberg durch die geplanten Neubautrassen „Ortsumfahrung Altenmarkt“ und „Ortsumfahrung Trostberg“ mehr denn je belastet wird.

Auf den neuen Trassen werden täglich 30.000 Fahrzeugbewegungen statt finden.
Durch die Überwindung der Talhänge werden zusätzlich 1,5Mio. Liter Treibstoff im Tal verbrannt!
* Der innerstädtische Verkehr bleibt auf heutigem Niveau.
* Die südlichen städtischen Wohngebiete werden der Verlärmung preis gegeben.
* Die wichtigste Frischluftschneise der Stadt Trostberg wird mit einem Damm zugebaut.
* Alle südlich-, westlich- und östlichen Stadtnahen Erholungsgebiete, Biotope, Naturoasen werden zerstört oder massiv beeinträchtigt.
* Die Verbrennung dieser extremen Menge an Treibstoff erzeugt 4.000 Tonnen co2 und viele weitere Schadstoffe, was die Luft in Trostberg deutlich verschlechtern wird.

Wir haben in der Bürgerversammlung 2020 unseren Bürgermeister und die Stadträte aufgefordert, ihre Entscheidung zu dieser Trassenlösung aufgrund der aktuell vorliegenden Informationen zu überdenken und diese Lösung nicht weiter zu unterstützen.
Diese Trasse bringt keinen einzigen Vorteil für die Stadt Trostberg!

Artikel, Trostberger Tagblatt, 01.02.2020

Frosch-Aktion Ausstellung im Trostberger Fenster

Bitte beachten:
Im Trostberger Fenster findet aktuell eine Ausstellung der Amphibiengruppe statt.

In den Details nicht mehr zu überbieten hat sich die UVA-Gruppe zur Aufgabe gemacht, über deren Aktivitäten im Rahmen der jährlichen Krötensammlung in Engertsham zu berichten.

Federführend sei hier Hr. Karl Schönberger erwähnt.

Ein Herzliches Dankeschön für sein Engagement.

Trostberger Fenster bei Nacht. Foto UVA

Bitte den Amphibienzaun beachten Foto UVA

Bauverdichtung zum Nachteil der Natur und Lebensqualität!

Bauverdichtung zum Nachteil der Natur und Lebensqalität in Trostberg!

Offener Brief an den Bürgermeister und die Stadträte:

Wenn Sie den Brief lesen möchte, bitte darauf klicken

 

 

 

 

 

 

An die Redaktionen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Trostberg. Der Umweltschutzverband Alztal und Umgebung e.V. (UVA) sieht am Beispiel einer in der Hedwigstraße beschlossenen Bebauungsplanänderungen sorgenvoll

auf den kommunalen Umgang mit Natur- und Artenschutz in der Stadt. Der UVA hat dazu nun ein Schreiben an Bürgermeister und Stadträte weitergeleitet (Siehe Datei).

In einer „Nacht- und Nebelaktion“, so die Nachbarn habe der Investor den biotopartigen Baumbestand platt gemacht. Bauamt und Unteren Naturschutzbehörde verwiesen

darauf, dass ihnen vielfach die Hände gebunden seien. Die Verantwortungshoheit für Natur und Artenschutz trägt die Stadt.  “ Das Artensterben zu verlangsamen“ liege

in der kommunalen Pflicht. Was aber tun, wenn dem nicht Folge geleistet wird? Und Artenschutz zur Nebensache wird?

 

Vor Jahren hat der UVA in Trostberg einen Antrag zur „Baumschutzverordnung in privaten Gärten“ gestellt. Dieser wurde abgelehnt. Zur Hedwigstraße hatte der UVA eine

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