Das Alztal -- Die Perle des Chiemgaus!
Bewahren wir gemeinsam Ihren Glanz!

Umweltschutzverband 
Alztal u. Umgebung e. V.
Seit 1980 für die Umwelt aktiv!

 

 

Alzaue, Bereich Schwarzau -- eine der schönsten eiszeitlichen Flussauen Deutschlands!
(Bild oben)

Der Umweltschutzverband ist seit dem Jahr 1980 aktiv, um unsere Landschaft, unsere Heimat und die einzigartige Schönheit des Chiemgaus zu erhalten.
Helfen Sie mit, unterstützen Sie uns, damit unsere Kinder und Kindeskinder auch noch die herrliche Natur und eine intakte Umwelt erleben dürfen.

Geht es nach dem Willen des Straßenbauamtes Traunstein sowie der Mehrheit in unserem Stadtrat, soll genau hier, direkt über dem Alzknie, eine ca. 30m hohe Fernstraßenbrücke errichtet werden!
Damit wäre dieses stadtnahe, einmalige Idyll für immer zerstört!


Kleiner Schillerfalter

Sie sind leider so selten geworden:
Schmetterlinge - die Edelsteine unserer Natur


Wir haben unsere Internetseite mit Schmetterlingen geschmückt, welche für uns von Fr. Gerda Wagner, über Jahre hinweg, im Chiemgau, fotografiert und dokumentiert wurden.

Ein Riesengroßes Dankeschön für diese Arbeit!

Wir setzen uns dafür ein, dass diese zarten Insekten weiterhin bei uns einen Platz zum Leben finden.

          

Folgende Themen beschäftigen uns derzeit:
Weiterer Baustein gegen die geplante Ortsumfahrung Altenmarkt!
Bau eines Güterterminals im Osten von Traunreut!

Laut Bericht im Trostberger Tagblatt, 19.01.2012, wird Fa. BSH ein Containerterminal im Osten von Traunreut errichten.
Dieses soll künftig auch anderen Firmen die Möglichkeit bieten, ihren Warentransport auf die Schiene zu verlagern.
Aus unserer Sicht ein weiterer Baustein, gegen die westlich um Traunreut geplante, neue Bundesstraße B304!

Folgender Leserbrief vom 21.01.2012 von Hr. Bussjäger zeigt das Problem auf.

Der Verkehr vom und zum Terminal wird weiterhin durch Traunwalchen laufen.
Aus unserer Sicht ein weiteres Puzzlestück, welches die Absurdität der aktuellen Bundesstraßenplanung verdeutlicht!

 

 

Wahre Worte zum Jahresende:
Folgende 2 Aussagen örtlicher Kommunalvertreter bringen es auf den Punkt!
Die beiden, auf der rechten Seite eingestellten Artikel des Trostberger Tagblatts, vom 31.12.11, beschreiben die örtliche Situation satirisch. 
- Aber doch mit einem, der Realität sehr nahe kommenden Blickwinkel.-
Aussagen unserer Volksvertreter zeigen, wie man sich vorstellt, die eigenen Probleme zu lösen. 

 

"...Ich werd' den Teufel tun und hier in Trostberg das Verkehrsproblem lösen!
Dann bekommen wir ja keine Umgehungsstraße mehr!..."




"...Was wir brauchen, ist eine direkte Verbindung zwischen Trostberg und Traunreut!
Aber bitte nicht auf Altenmarkter Gemeindegebiet!..."
 

Wahre Worte zum Jahresende - 
darüber sollte man einmal nachdenken.

Anbei 2 erwähnenswerte Leserbriefe aus dem Trostberger Tagblatt, zum Jahresende 2011.
Wir hoffen, Hr. Dr. Ramsauer findet die Zeit, zum Lesen - und zum Nachdenken. Denn an Ihn sind sie gerichtet.
In diesem Rahmen könnte auch darüber nachgedacht werden, woher es kommt, dass sich mehr als 300
Mitglieder eines gemeinnützigen Vereins für den Erhalt und Pflege ihrer Heimat einsetzen.

Ist es der richtige Stil dieses ehrenamtliche Engagement bei jeder Gelegenheit öffentlich herunter zu kanzeln?
Hier wird der Wert des Ehrenamts nachhaltig beschädigt! 
In der sowieso schon knappen Freizeit beim UVA "schuften" und sich dann noch dafür anmachen lassen -
- warum bitte soll sich das jemand antun?

Aber noch ist nicht aller Tage Abend - und vielleicht erleben wir es ja sogar einmal, dass ein Verkehrsminister bei 
Pflanzaktionen, Herstellen von Nistplätzen, Biotopspflege, Baumschutzaktionen beziehungsweise  
beim Herrichten unserer Wanderwege mit anpackt.
Oder beschränkt sich die Daseinsberechtigung eines Verkehrsministeriums nur auf das Zubetonieren unserer Heimat?
Hier sei schon einmal auf die nächste Einladung in der Regionalpresse verwiesen.

 

 

 

 

Jahreshauptversammlung UVA, 2011

UVA für effiziente Verkehrspolitik und Umdenken!

Natur - und Umweltprojekte standen im Mittelpunkt –  Anstieg auf 333 Mitglieder

 

Trostberg. Ein äußerst aktives Jahr mit breit gefächerten Themen liegt hinter dem Umweltschutzverband Alztal und Umgebung e.V. (UVA). Wie in der Jahreshauptversammlung zu erfahren war, steigt die Mitgliederzahl kontinuierlich und Umweltschutzthemen nehmen Fahrt auf. Der Verband fordert klimaschutzfreundliche Maßnahmen und die Wende in der Verkehrspolitik. Bezüglich der Klage zum Aubergtunnel, unterstützt von Bürgerinitiativen und Anwohnern, ist nach erfolgreich gerichtlicher Aufschiebung der Straßenbaumaßnahme, ein offenes Verfahren zu erwarten. Über die jüngste Zusage der Firma Rieger, eine UVA – Umweltaktion zum hundertjährigen Jubiläum umzusetzen, freute sich die Vereinsvorsitzende ganz besonders.

 

Dass Ökologie und Ökonomie Hand in Hand miteinander gehen können, zeige die jüngste Entscheidung der  Trostberger Papierfabrik. Rieger werde 2012 mit der Bepflanzung eines Efeu-Mantels am hohen Maschendraht-zaun, die UVA Idee zur Verschönerung des Firmengeländes und zur Feinstaubentlastung am Rieger Knoten, aufgreifen. Den Mitgliedern sei nach Gisa Pauli mit Klage, Projektarbeit sowie diversen Themenbereichen viel abverlangt worden. So setzte sich der Verband in der BR-Fernsehsendung "Jetzt red i" für den Erhalt des Bahnhofs und den Ausbau des Schienen-Personen-Nahverkehrs ein. Ferner wurde der Tetrafunk unter die Lupe genommen, eine Info-Veranstaltung zur digitalen Einführung abgehalten und ein UVA–Antrag an die Stadt gestellt.

Einen hohen Stellenwert nehmen Natur - und Umweltprojekte ein: Die Baumpatenschaft werde gut angenommen und weitere Interessenten seien bereits vorgemerkt, sagte Helmut Gattinger. Zum Biotop "Am Anger" stellte Robert Hesse fest, dass er auf die Ablagerungsstellen von Schnee und Grüngut aufmerksam machen und hinsichtlich der Artenvielfalt an die späte Mahd erinnern wolle. Reinhold Schopf ging auf den Teich und auf die Rote-Listen-Arten der Hangleite in Altenmarkt, ein. Über die starke Kaulquappen Population der Springfrösche gab er sich erfreut. Unterstützt werde auch der Lebensraum der Gelbbauchunke. Die Alzauengruppe Tacherting befand sich im steten Einsatz für Wege und Bäume. Ihre Aufgabe sei es Natur und Schönheit zu bewahren, so Georg Schindler. Die christlichen Pfadfinder säuberten Auen und nahmen Pflanzaktionen vor, erklärte Manfred Winter. Burkhard Schnell bilanzierte dem UVA-Fußwegeprojekt mehrere Arbeitstreffen. Sein nächstes Ziel sei der Kirchweg. Mit Blick auf die steigenden Mitgliederzahlen stellte Pauli klar, dass die Neuzugänge auf die heimatzerstörerischen Straßenbaumaßnahmen zurückzuführen seien. Bereits im Juni wurde die Zahl 300 erreicht. Mittlerweile liege der aktuelle Stand bei 333 Mitgliedern. Als einen Verlust wertete sie den Tod von Wolfgang Lehnert. Er, wie auch seinerzeit Erich Boesmiller sprachen sich klar gegen die Westtrasse aus. Darüber hinaus unterstütze der Verein die heimischen Wirtschaftskreisläufe, wie den Chiemgauer und  brachte sich zu Erneuerbaren Energien und Verkehr in politische Veranstaltungen, mit CSU-Umweltminister Marcus Huber und SPD-Bayernchef Florian Pronold, ein.

                                                             Bau- und Kostenwahnsinn beenden.

  Laut Bürgerinitiativen sei die derzeitige Verkehrsentwicklung nicht hinnehmbar. Geschlossen stehe man hinter der UVA-Klage. Ziel sei es, effiziente Wege aus dem Verkehrsdilemma zu beschreiten, hieß es. Dazu bemerkte Arnulf Erler, dass die ARGE B 304 seit Jahren fundierte Argumente vorbringt, die man gekonnt zu ignorieren verstehe. Ihn ärgert es, dass man Einwände verdrehe und BI´s zu "böse Buben" degradiere. Wer sich den Bauwahnsinn in Traunstein anschaut, wüsste doch genau was da auf das Alz-und Trauntal zukomme. Für Cornelia Leupold sei es wichtig, den Verkehr auf neue Füße zu stellen. In Sachen Maut und ÖPNV bleibe der Obinger Weg aktiv und wandte sich mit einem Schreiben an Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer. Reinhold Schopf sah im Aubergtunnel ein reines Prestigeobjekt. Er monierte, dass das Raumordnungsverfahren rechtswidrig durchgeführt, die Korridore willkürlich festgelegt und die Entlastungswirkung nicht differenziert wurde. Altenmarkt werde nicht entlastet und der Region noch mehr Schwerlastverkehr zugemutet. Den Verantwortlichen warf der IGGW Vertreter vor, die Fernstraßenplanung mit allen Mitteln durchzudrücken. Max Fröschl ließ wissen, dass es das Straßenbauamt schwer haben werde, ohne Enteignung Grund zu bekommen. Ihm sei bekannt, dass längst notarielle Vereinbarungen zwischen den Eigentümern getroffen wurden, so der Sprecher vom Bestandsorientierten Ausbau. Ulrich Kühn ging auf die verfehlte Verkehrspolitik ein, bei dem sich Verkehr und Kosten immer höher schrauben. Bayerns Verkehrsminister setze auf Straßenbau. Daher sei es wichtig, dass Bürger aufstehen, wenn sie Lkw-Lawinen und Verkehrschaos leid seien, so Kühn von der Bürgerallianz. Zu Abriebsfolgen, Straßenverschleiß und Monstertransporte meinte Uwe Greve nur: Gigaliner, sei ja das Einzige, was dem Minister einfällt. Einig war man sich, dass es zum Güterverkehr auf der Schiene keine umweltfreundlichere Alternative gebe. Zu denken gab jedoch Markus Fröschl Junior die Blockadehaltung der Bürger bei Umladestationen. Besorgt schien auch Alfred Huber: Wenn der Landkreis nicht in diesem Jahr seine Entscheidung schriftlich fixiert, werde das Bahnangebot zu erhöhter Zuganbindung im Stundentakt, eingestellt. Zur guten Nachricht aus Garching, ließ der Verkehrsprojektleiter wissen, dass dort ein Fahrkartenschalter eingerichtet wurde.

                                                             Ausstieg als Chance begreifen!

  Pauli befürchtet, dass Energie- und Klimawandel den Verband in den kommenden Jahren stark fordern wird. Als Quelle von Treibhausgasen und Schadstoffen gerät die bundesweite Verkehrspolitik zunehmend in Kritik. Seit langem investieren Bund und Länder Milliardenbeträge in neue Infrastrukturen, obwohl Verkehrsexperten das Ende des Autozeitalters prognostizieren. Mit 86 Prozent habe der Gütertransport Deutschlands Straßen fest im Griff. Daher gehe analog zur Energiewende kein Weg an der Verkehrswende vorbei. Statt lärmender und stinkiger Blechlawinen müssen Mobilitätsalternativen her. Dazu gehöre ein Gesamtpaket aus  ÖPNV und SPNV, Strecken-und Schienenausbau für Gütertransport, Sammeltaxis, kollektive Fahrangebote, sowie Mauteinführung zur Kostenbewältigung, geschnürt. Desweiteren seien alte Strassen zu modernisieren, Verkehrsadern aus den Innenstädten herauszuführen, Engpässe zu beseitigen sowie weit-und engräumige Umfahrungen für Lkws zu schaffen. Allein das Drosseln des Lkw-Güterverkehrs auf 50 Prozent, könnte Verkehrsaufkommen und Staats-ausgaben enorm reduzieren. Den Ausstieg aus der Verkehrspolitik müsse man als Chance begreifen, so Pauli. Eine im März geplante Verkehrsveranstaltung von UVA und Bürgerallianz Grenzenlos soll aufzeigen, wie groß die Entlastungswirkung sein könnte, wenn nur Entscheidungsträger bereit wären, Eigeninitiative und Verantwortung in die Hand zunehmen.

 

 

Ulrich Kühn im UVA - Beirat

Ulrich Kühn, "Bürgerallianz Grenzenlos" und aktives Mitglied des Umweltschutzverbandes nimmt ab sofort seine Sprechertätigkeit im  UVA – Beirat auf. Dem Bei-
rat gehören nun insgesamt 2o Sprecher aus zehn Umweltprojekten und fünf Bürgerinitiativen an:  
Robert Hesse, Bärbel Ansorge (Biotop:Anger), Thomas Weschta, Georg Schindler (Alzauengruppe Tacherting), Reinhold Schopf  (Mobilfunk), Burkhard Schnell (Fuß-wege), Renate Eichlseder (Umweltschutz von klein an),  Helmut Gattinger (Baumpatenschaft), Alfred Huber (Verkehr), Manfred Winter (Christliche Pfadfinder), Gisa Pauli (Ökologie/ Wirtschafts- und Innenbelebung).

Aus den BI`s sind vertreten: Reinhold Schopf, Eike Bunk, Uwe Greve (IGGW), Arnulf Erler, Matthias Bauregger (ARGE B 304), Max  Fröschl (Bestands-orientierter Ausbau), Cornelia Leupold, Simone Stett-wieser (Obinger Weg).

 

Efeu für Firmengelände, Fa. Rieger

Wussten Sie, dass Fa. Rieger 100 Jahre alt wird?
Das gilt es zu feiern!

Besonders freut uns, dass eine kleine Idee, mit welcher wir schon seit langem liebäugeln, zu diesem Anlass in die Tat umgesetzt werden soll.

Der Zaun des Betriebsgeländes soll mit Efeu begrünt werden.
Dies trägt nicht zur zur optischen Gestaltung bei, sondern hat auch noch ganz praktische Vorteile:
Der Efeu verringert Feinstaub und hält bei Wind die lästigen Papierschnipsel davon ab, das Werksgelände zu verlassen.

Anbei der Artikel im Trostberger Tagblatt vom 15.11.11.

 

 

Kein sofortiger Baubeginn des Aubergtunnels

UVA erfolgreich - Gericht: Sofortvollzug tritt nicht in Kraft

Trostberg. Erleichtert ist der Umweltschutzverband Alztal und Umgebung e.V. (UVA) über die jüngste Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs. Denn: Von einem bestehenden Vollzug, sprich einem sofortigen Baubeginn des Aubergtunnels wird Abstand genommen. Neben der Klage beantragte der UVA auch eine aufschiebende Wirkung gemäß § 80 Absatz 5 VWGO und hatte Erfolg.

Wie bereits berichtet, erhob der Umweltschutzverband Alztal zum Bauabschnitt I, Aubergtunnel in Altenmarkt Klage beim Verwaltungsgericht München. Eine Planfeststellung eröffnet - rein rechtlich gesehen und unabhängig von einer Klage - die Möglichkeit sofort mit dem Bau zu beginnen. Deshalb musste der Verband auch eine aufschiebende Wirkung zum Passus "Sofortvollzug" beantragen. Die Entscheidung darüber,  ob der Antrag angenommen oder abgelehnt wird, trifft das Gericht. Wie nun der Verwaltungsgerichtshof in Form eines Schreibens durch seine rechtliche Vertretung der Landesanwaltschaft Bayern dem Verein mitteilte, werde man vom Sofortvollzug bis zum Gerichtsbeschluss, keinen Gebrauch machen. Das bedeutet, dass mit dem Tunnelbau erst nach richterlicher Entscheidung begonnen werden darf. Weiter hieß es von Seiten der Landesanwaltschaft: Diese Erklärung sei verbindlich.

                                     Zwangspunkt abgewehrt

Demnach folgte das Münchner Verwaltungsgericht den fundiert, argumentativen Ausführungen des UVA Rechtsanwaltes. Laut Verbandsspitze sei die Aufhebung des Sofortvollzugs für den Prozessverlauf nicht unerheblich, weil bezüglich Aubergtunnel kein Zwangspunkt geschaffen wird und Überprüfungen wie auch Abwägungen unabhängiger erfolgen könnten. Ein sofortiger Baubeginn hätte möglicherweise eine Fertigstellung der Baumaßnahme bewirkt, mit fatalen Folgen für die Region. Denn: Altenmarkt und  Umgebung ziehen keine maßgeblichen Vorteile aus dem Bauprojekt. Begründung: "Eine entlastende Ortsumfahrung sieht anders aus!" Und: Die Planung bediene nicht Altenmarkt, sondern werde primär für den Transit- und Lkw-Verkehr zur Ausweichroute für die A 8 gebaut. Auch zu den naturschutzfachlichen Einwendungen verspreche sich der UVA ohne Zwangspunkt mehr. Nicht zuletzt ginge es aber auch um 20 bis 30 Millionen Euro, die in Zeiten leerer Kassen zu weiteren finanziellen Belastungen von Bund und Steuerzahlern führen. Daher müssten  umweltgerechte und bezahlbare Projekte, vorallem mit entlastungsrentablen Verkehrsmaßnahmen, in Erwägung gezogen werden, so das Fazit des Umweltschutzverbandes.

 

 

 

Hier soll, von München kommend, der Aubergtunnel in den Berg geschlagen werden.

Am Tag der Aufnahme waren auch noch einige Schmetterlinge und Hummeln unterwegs, um den letzten Nektar des Jahres zu sammeln.

Folgende Stellungnahme haben wir unter Anderem bei der Pressekonferenz veröffentlicht:

UVA – Pressekonferenz (Aug. 2011)

* Der UVA hat zum Aubergtunnel – Bauabschnitt I fristgerecht Klage erhoben.
* Der UVA beantragt den Planfeststellungsbeschluss der Regierung von Oberbayern vom 9.6.2011 aufzuheben. 
* Der UVA hat mit erhobener Klage gleichzeitig die aufschiebende Wirkung für den Aubergtunnel  angeordnet.

  Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens hat sich der Umweltschutzverband umfassend zum streitgegenständlichen Vorhaben geäußert und umfangreiche Einwendungen erhoben.

  Einwände und naturschutzfachliche Argumente des Umweltschutzverbandes wurden zu wenig oder gar nicht berücksichtigt: Der Planfeststellungsbeschluss verstößt gegen das Bundesnaturschutzgesetz sowie auch gegen andere Rechtsvorschriften, die den Belangen des Naturschutzes und der Landschaftspflege dienen.

  Zudem hat der Verband nach einhelliger Rechtsprechung einen Anspruch auf uneingeschränkte Gesetzeskonformität der mit dem Planfeststellungsbeschluss verursachten Enteignung. Insoweit können wir als Umweltverein in vollem Umfang die Rechtswidrigkeit des Planfeststellungsbeschlusses rügen.

  Nach Überprüfung der Sach- und Rechtslage ist von einer Rechtswidrigkeit des  Planfeststellungsbeschlusses auszugehen, die Planung erweist sich als fehlerhaft und ist damit rechtswidrig.

  Außerdem basiert die Grundlage zum Bau eines Aubergtunnels auf falschen Fakten. Diese sind seit Anbeginn beweisbar vorhanden und ziehen sich in der Planung wie ein roter Faden durch Mängel und fehlerhafte Ergebnisse diverser Voruntersuchungen fort.

  Angreifbar und widersprüchlich sind ebenso die Aussagen zur Verkehrsfunktion im Bauabschnitt I/Aubergtunnel wie auch die Angaben für den  weiteren Planungsabschnitt. Die einschlägige Argumentation der Planer ist unzutreffend, in sich widersprüchlich und falsch.

Eine erhebliche Rolle wird zudem beim Kosten-Nutzen-Vergleich die definitive Entlastungswirkung des Aubergtunnels spielen. Doch auch hier erweisen sich Angaben und Abschnittsbildung als fehlerhaft.

  Altenmarkt ist von allen geplanten Abschnitten mit 20 bis 30 Mill. das teuerste Projekt! Rund 15 Mill. entfallen auf den Tunnel. Ursprünglich ging man von Baukosten in Höhe von 7 Mill. aus. Nicht unerheblich dürften die Mehrkosten und die jüngste Ansage der Politik für neue verkehrliche Bauabschnitte "keine Mittel mehr bereitstellen zu können", sein. Was also würde  geschehen, wenn der erste Abschnitt gebaut wird und keine Mittel mehr fließen: Man hätte in Altenmarkt für 1,5 km ein sündhaft teures Teilstück für den überregionalen Fernverkehr gebaut, um dann die Fahrenden trotz Tunnelneubau und neuem Kreisverkehr/Mögling, wieder zurück auf die alte Altenmarkter Straße durch das Ortszentrum zu führen. Nachdem der Tunnel die Voraussetzung zur Ausschreibung einer Transitstrecke ermöglicht, käme dann noch erschwerend hinzu, dass mit Freischaltung der B299/304 als Ausweichroute für Schwerlast- und Transitverkehr erheblich mehr Verkehr als vorher durch Altenmarkt rollt. Enorme Investitionen für mehr Verkehr:  Das käme einem Schildbürgerstreich gleich und wäre für Altenmarkt und für die gesamte Region eine bittere Pille.

  Nach rechtsanwaltschaftlicher Prüfung und Ausarbeitung der Klageschrift  sind wir sehr zuversichtlich: Die Erfolgschancen für den Verband stehen gut!                                 

 


Nein zum Aubergtunnel!
Das sind unsere Gründe:

* Der Tunnel bringt in Altenmarkt keine Entlastung!
* Der Verkehr nimmt in Altenmarkt durch den Tunnelbau zu! Nachzulesen in den Genehmigungsunterlagen des Aubergtunnels!
* Der Stop-and-Go-Verkehr in Altenmarkt bleibt weiterhin, da alle bisherigen Ampelanlagen bestehen bleiben. Die Anbindung am Schneeweißeck ist trotz Tunnel für Glött und Seeon notwendig!
* Der Tunnel entlastet lt. Genehmigungsunterlagen 60 Personen an der B304; ein Autohaus, Autovermietung, Klavierbauer, e-Werk und 2 Gasthäuser !!Dafür werden 20..30 Mio. Euro unserer Steuergelder investiert!!
* Der Tunnelbau ist ein weiterer Schritt, die B304 als offizielle Stau-Ausweichstrecke zur Autobahn A94 zu benennen. 
Dies ist derzeit nicht möglich, da das Nadelöhr Schneeweißeck besteht.
* Wird der Tunnel gebaut und kommt dann nichts mehr, ist das für Altenmarkt ein klarer Rückschritt!
* Wieso bitte braucht man JETZT den Tunnel, obwohl sich damit die Situation für Altenmarkt nicht entschärft, sondern verschlechtert?
* Die Probleme Altenmarkts werden selbst mit dem nächsten Bauabschnitt nur nach St. Georgen verlagert. Es ist sicher nicht legitim, zu verlangen, dass jetzt andere die Belastung haben sollen, nur um seiner eigenen Egoismus Willen!
* Laut Planfeststellungsunterlagen ist das Verkehrsaufkommen auf der B304 seit 1996 kontiunierlich gefallen! Man hofft darauf, dass durch den Straßenausbau endlich das Verkehrsaufkommen ansteigt! 
WIRKLICH kein Scherz, sondern schwarz auf weiß so in den Unterlagen zum Aubergtunnel nachzulesen!!!

Der Aubergtunnel ist der Einstieg in die Fernverkehrsplanungen zur Verbindung der A8 mit A94 in Nord-Süd-Richtung und München-Linz in Ost-West-Richtung! Es geht hier nicht darum einzelne Bürger vor Ort zu entlasten! 
Mit dem Versprechen "Ortsentlastung" versucht die Bundesregierung bei uns den Fernverkehr, und damit ihre Interessen durchzudrücken!
Dass unser Presse hier scheinbar auch noch Steigbügelhalter spielt ist schwer nachvollziehbar!


Gibt es eine bessere Lösung?
Ja! Die gibt es!

Bereits im Jahr 2004 haben wir der Regierung von Oberbayern und dem Straßenbauamt Traunstein eine östliche Trassenvariante vorgeschlagen.
Nachzulesen in unserem Gutachten von Hr. Prof. Dr. Dietrichs!
* Es wäre hier nicht eine einzige Brücke notwendig!
* Es könnten die Industriebetriebe Trostberg und Traunreut mit angebunden werden
* Es könnte Palling und Traunwalchen entlastet werden
* Die Lösung ist großteils bestandsorientiert und kostet nur einen Bruchteil der jetzt verfolgten Lösung
* Wir haben die Lösung 2009 mit den Verkehrsreferenten der Städte Traunreut und Trostberg bei der Regierung von Oberbayern vorgestellt!
Empfehlung der Regierung: "...wenn Sie möchten, dass Ihr Vorschlag aufgegriffen wird -- stoppen Sie das laufende Verfahren!....eine andere Möglichkeit gibt es nicht!..."

 

UVA hat 300 Mitglieder - Regierung will Aubergtunnel durchdrücken

Gegen alle Vernunft hat die bayerische Regierung sämtliche  Argumente des
Umweltschutzverbandes und der Einwender ignoriert und grünes Licht für den
Aubergtunnel gegeben. Nun sollen 20 Millionen Euro für knapp 430 Meter Tunnel
in Altenmarkt verbaut werden. Unabhängig davon, ob wertvolle Naturareale zerstört
und der Bevölkerung belastende, ja unzumutbare Lärm und Abgase, in den einst so
ruhigen Wohnsiedlungen zugemutet wird.

                 Was den Menschen vorort als Ortsentlastung verkauft wurde, hat sich als
ein Teil eines überregionalen Transit- und Bundesfernverkehrsnetzes entpuppt: Eine
einzigartige Region, beginnend in den Alz- und Traunauen,  Chiemgau, Rupertiwinkel, Südost-
bayern wird bis weit nach Österreich zum Transitland für Schwerlastverkehr und Gigaliners
degradiert. Die Entlastungswirkung des Tunnels ist hanebüchen, wurde aber von der
Entscheidungsbehörde anerkannt: Gerademal 60 Menschen soll sie entlasten.
Tatsächlich handelt es sich aber um ein Kraftwerk, einen  Gewerbebetrieb und ein Gasthaus
für die Baukosten in Höhe von 20 Millionen Euro verschwendet werden.

Mit Wortbeiträgen haben die zahlreich erschienenen UVAler nicht gespart, ihrem Unmut
Ausdruck zu geben und Klartext zu reden. Nur eines dieser vielen Argumente, hätte
für jeden vernünftigen Mensch ausgereicht, um von einer solch, unsinnigen Planung
Abstand zu nehmen. Wissentlich wird hier eine Region - ausgerechnet auch noch eine
Tourismusregion -  zugunsten künftiger Verkehrsachsen geopfert. Unbegreiflich dabei
ist, dass heimische Bürgermeister und der Traunsteiner Landrat einer solchen
heimatschädigenden Trasse zustimmen.
                               
 
300 Mitglieder im Umweltschutzverband

Abschließend konnte der UVA in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause
noch sein 300. Mitglied begrüßen. Alex Hanstein (rechts im Bild) ist in Trostberg auf-
gewachsen. Ihre Familie kommt aus Altenmarkt. Obwohl sie in München lebt, ist sie
der Natur und ihrer Heimat sehr verbunden. Mitglied beim UVA wurde sie aus Über-
zeugung, denn ihr ist es wichtig diese wunderschöne Landschaft für weitere
Generationen zu erhalten.
Kathrin Klever (links im Bild) hat sich mit ihrem ehrenamtlichen Engagement für den
Verband verdient gemacht. Beiden freuten sich über den Biohonig, den Reinhold
Schopf als Hobbyimker in seiner Freizeit herstellt und den sie von UVA - Vorsitzender
Gisa Pauli überreicht bekommen bekamen.

 







 

Planfeststellungsbeschluss Aubergtunnel

Die Regierung von Oberbayern hat jetzt Grünes Licht für den Bau des Aubergtunnels gegeben. 


Wir, der Umweltschutzverband, stehen nun im Fokus des öffentlichen Interesses.
Alle Hoffnungen liegen auf unseren Schultern:
Können wir den Einstieg in das Wahnsinnsprojekt: Ortsumfahrung Altenmarkt; Verkehrsballung direkt vor der Stadt Trostberg und Zerstörung unserer Naherholungsgebiete verhindern?

Wir wissen es nicht. Werden aber alles in unserer Macht stehende unternehmen um dieses Ziel zu erreichen.

Freude bei Altenmarkts Bürgermeister, Hr. Bierschneider über diesen Beschluss.
Uns erschließt sich leider nicht, worüber er sich eigentlich freut.

Darüber, dass vielleicht dann noch mehr Fernverkehr und noch größere LKW's in Zukunft durch Altenmarkt donnern?

Denn eines ist sicher: Wenn das Nadelöhr Schneeweißeck beseitigt und die Nordostumfahrung Traunstein gebaut ist, wird bei Stau die B304 zur offiziellen Ausweichstrecke bei Stau auf der A8, München-Salzburg, auserkoren.

Unsere Meinung: Der Aubergtunnel wäre für Altenmarkt ein klassisches Eigentor!

Verkehr lässt sich nur durch verkehrsberuhigende Maßnahmen reduzieren, so der stellvertretende Leiter des Schweizer Verkehrsministeriums bei einer kürzlichen Informationsveranstaltung in Obing.

Genau unsere Meinung:
*Sperrung der B304 für die Transit-LKW's
*Bemautung der Bundesstraßen, auch die B304
*Verkehrsberuhigung in Obing (Tempo 30) - Vielleicht auch in Altenmarkt?

Und wer es immer noch nicht glaubt:
Aufgrund einer Anfrage vom Juni 2011, SPD, teilt der deutsche Bundestag mit:
Die Ortsumfahrung Altenmarkt, Bauabschnitt 2 wird aufgrund der Kostensituation bezüglich Erhaltungsaufwand des Bundesfernstraßensystems derzeit nicht weiter verfolgt!

 

Für Interessierte:
Der Planfeststellungsbeschluss, Aubergtunnel Altenmarkt zum Lesen:
PDF-Dokument, einfach darauf klicken.

 

Tetrafunk - Geheimhaltung und Misstrauen
Was soll man davon halten?
Einerseits warnt die Weltgesundheitsorganisation: Mobilfunk ist möglicherweise Krebserregend.
Andererseits will die Bundesregierung und auch die Regierung von Oberbayern Tetrafunk in "geheimer Mission" bei uns installieren.
Über gesundheitliche Bedenken der Anwohner und ob das System denn überhaupt ausgereift ist, soll nicht diskutiert werden.

Entsprechende Empfehlungen der bayerischen Staatsregierung an unsere Stadtverwaltung machen nach unserer Meinung die Sache nicht besser. 

Nicht nur bei uns. Auch in den umliegenden Gemeinden stört man sich an diesem Vorgehen.

Wir fordern eine Aussetzung des weiteren Ausbaus, bis unsere offenen Fragen geklärt sind.

Hier muss doch unser Wohl vor dem Interesse der Bundesregierung und bayerischen Staatsregierung stehen! 
Abgesehen davon ist nahe liegend, dass wirtschaftliche Interessen der Fa. Alcatel ein möglicher Antrieb waren. Schließlich lässt man es sich gut bezahlen, das ganze Land wieder mit einem neuen, zusätzlichen Mobilfunknetz zu überziehen.

Zwar ist der Sendestandort in Wimpasing, auf welchem die Anlagen installiert werden sollen im Eigentum der Telekom - das kann aber wohl kaum eine Grundlage dafür darstellen, dass sich unser Stadtrat darauf beruft, man könne für die Trostberger Bürger keine Partei ergreifen.

Ganz im Gegenteil: Jetzt besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit unseren Nachbargemeinden dem Diktat der Regierung Einhalt zu gebieten.
Anstatt nach dem St. Florians-Prinzip zu hoffen, dass es Andere trifft!


Artikel im Trostberger Tagblatt über unseren Diskussionsabend
Wenn Sie den Artikel lesen möchten, bitte darauf klicken.

Hier, auf dem Sendeturm in Wimpasing, soll der Tetrafunk-Standort Trostberg entstehen.

Für raschen Ausbau der Verkehrswege  

Artikel vom 23.05.11, Trostberger Tagblatt

Bad Reichenhall (oo). Die Notwendigkeit eines möglichst raschen Ausbaus einer Verkehrsinfrastruktur in den heimischen Landkreisen, die den Bedürfnissen der Betriebe gerecht wird, stand im Mittelpunkt einer gemeinsamen Veranstaltung des Wirtschaftsbeirates Bayern und der Volksbank-Raiffeisenbank Oberbayern Südost. Referent war der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer.

http://www.chiemgau-online.de/cms_media/module_bi/2604/1302358_0_gross_460_008_2943527_TS_ramsaue.jpg

Peter Ramsauer hat große Pläne für die Verkehrsentwicklung in seinem Wahlkreis. Nicht alles findet Gegenliebe bei allen Bürgern. Für manche Form des Widerstandes hat der Traunwalchner Politiker kein Verständnis. Foto: oo

 

Auszug aus dem Artikel:

„…..Zustimmung bekam Ramsauer für die in Angriff genommene Ortsumfahrung von Traunstein, die er als „Musterprojekt mit ausführlicher Beteiligung und Information der Bevölkerung“ bezeichnete. Andernorts gebe es noch viel zu tun. Bei der Umfahrung von Altenmarkt werde man demnächst Baurecht erlangen. Bedauerlicherweise seien schon wieder von einer Seite rechtliche Schritte angekündigt worden. Da sei ein Sperrgrundstück zu einem Biotop gemacht worden, um die Maßnahme zu blockieren. „Da hört sich jeder Spaß auf“, meint Ramsauer. Er sei nicht gegen einen vernünftigen Artenschutz. Es gelte aber abzuwägen, ob der Schutz der Menschen nicht auch zu seinem Recht kommen müsse.

Auch für die Ortszufahrt von Trostberg habe man bereits intensive Planungen eingeleitet. Für die Umfahrung von Obing habe man aufgrund einer Ausnahmeregelung mit der Planung begonnen und werde hoffentlich bald das Planfeststellungsverfahren einleiten können….“

Unsere Meinung:

Wo bitte lebt eigentlich Hr. Dr. Ramsauer? Scheinbar hat sich unser Hr. Verkehrsminister noch niemals mit den Plänen der Ortsumfahrung Altenmarkt im Detail beschäftigt – denn wie sonst könnte es sein, dass er vollmundig von Entlastungen spricht! Ramsauer  redet  von  Ortsentlastung und vom Schutz am Menschen, wohl wissend, dass es sich  hier um eine Transit- und Bundesfernstraße handelt die unzumutbaren Schwerlastverkehr, Lärm und Abgase für die Menschen  in der Region bringt. 
Wir empfehlen, dass er sich einmal aufmacht und mit denjenigen spricht, welche in Zukunft noch mehr als bisher von den überzogenen Fernstraßenplänen belastet werden!
Wo Hr. Ramsauer im Detail eine Entlastung sieht, bleibt er im Artikel schuldig.
Polemische Äußerungen – und Verunglimpfung der Betroffenen Anwohner – hier wird nicht gespart!

Es wäre schön, wenn Hr. Dr. Ramsauer einmal den Mut hätte, öffentlich seine Sachargumente darzulegen.

Wo bitte ist denn die Entlastung der Anwohner in Altenmarkt, B304, Richtung München? Wie rechtfertigt er die massive Verlärmung vieler Trostberger Viertel und die Zerstörung einer noch liebenswerten Heimat? 
Ganz abgesehen davon, dass nur die Belastung von Altenmarkt nach St. Georgen verschoben wird!
St. Georgen wird  ein Opfer der überregionalen Bundesstrecke!

So soll die Trassenführung in Wirklichkeit werden:

Wenn man von Süden (aus Traunstein / Traunwalchen) kommt, zuerst über die Traun und den Mühlbach, dann 10m hinab in den tiefer gelegten Kreisverkehr, oben drüber im Overfly die Bahnlinie, dann hinein in den 100m langen Tunnel – wieder herauf; in scharfer Rechts-Kurve unter der neu gebauten Waginger Straße hindurch und dann hinauf auf den weit und breit höchsten Punkt unserer Gegend. Vorbei am Wasserturm in Pirach, um dann gleich wieder 55m hinab in’s Alztal, direkt an Nock vorbei, nach Trostberg zu kommen! Jetzt noch von Trostberg nach Altenmarkt zurück – endlich kann man durch den Aubergtunnel nach München abzweigen! 
Belohnt durch einen Blick in die Schlafzimmer der Anwohner – denn diese befinden sich meist im 1. Stock – gleichauf mit der neu gebauten Entlastungsstraße!
Jawohl, das ist moderner Straßenbau zur Freude und Entlastung der Bürger!

Herr Minister!  Im Ernst – Sie haben sich doch diese Planungen niemals angesehen! –

Sie sollten ihrem Ausspruch „Unsere Landschaft ist ein Segen Gottes“  und ihrer Chiemgau Heimat mehr verbunden sein, als sich als "Verkehrs-Transitland-Minister" ein trauriges Denkmal  zu setzen.

 

Demonstration gegen den Aubergtunnel bei Fa. Alzmetall

Hintergrund:
Der Informationskreis der Wirtschaft hat mit Schreiben vom 29.04.2011, 15.00 Uhr, zur Mitgliederversammlung bei der Fa. Alzmetall eingeladen.


Es soll ein selbst beauftragtes Verkehrsgutachten vorgestellt werden.
Mit anschließender Presseerklärung, sowie Ortstermin am "geplanten Durchgang des Aubergtunnels" mit Pressefoto.

Diese selbst beauftragte Verkehrsstudie wurde heute in nichtöffentlicher Sitzung, den Mitgliedern des "IDW" bei der Fa. Alzmetall, vorgestellt.

Im Rahmen einer Presseerklärung soll diese nun in die Öffentlichkeit getragen werden.

Was uns dabei stört, sind fehlende Transparenz und für Betroffene und Bevölkerung nicht öffentliche Aktionen!

Wir sehen dieses Vorgehen als symptomatisch für den bisherigen Umgang mit den Bürgern bei diesem Projekt.

Hier sollen fehlende Argumente durch Stimmungsmache hinter verschlossenen Türen ersetzt werden.

Dagegen wehren wir uns!

Wir sind der Meinung:
Wer gute Argumente hat, braucht sich nicht zu verstecken!


Wir fordern die Verantwortlichen auf, endlich unsere und die Vorschläge aus der Bevölkerung  ernst zu nehmen, offen und sachlich die Vor- und Nachteile für die betroffenen Anwohner und Orte darzustellen und endlich Alternativen für dieses Straßenbauvorhaben zu prüfen. 

Weitere Informationen:

Presseerklärung als pdf-Dokument

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Informationsmappe zum Aubergtunnel und Ortsumfahrung Altenmarkt als pdf-Dokument



Die Bilder genauer betrachten?
Einfach auf das Bild klicken.


     

 

Die Vogelkirsche
Unser Baumpatenschaftprojekt wächst und gedeiht!
Viel Lob, Anerkennung und Freude gab es bei der Einweihungsfeier der Vogelkirsche - ein wunderbares Schmuckstück im Vorgarten der Pauli's.

Wir hoffen noch viele weitere Trostberger als Baumpaten gewinnen zu können!

 

Leserbriefe im Trostberger Tagblatt

Als Reaktion auf einen Leserbrief von Hr. Altbürgermeister Meier war es notwendig, die Tatsachen wiederholt auf den Punkt zu bringen.

Wenn Sie diese lesen möchten, einfach darauf klicken.

Folgend die Leserbriefe aus dem TT, 05.06.03.11, Seite 27

                

 

 

 

Tetrafunk:
Wie viel Strahlenbelastung verträgt der Mensch?
Bisher ist Deutschland mit 3 Mobilfunknetzen überzogen.
Jetzt soll das vierte hinzukommen: Tetrafunk.
Dieselben Betreiber, dieselbe Technik, dieselben kassieren - nur diesmal vom Staat!
Natürlich zum Besten und zur Sicherheit der Bürger!
Damit es keinen Widerstand gibt, wurde von der Bayerischen Staatsregierung die Direktive ausgegeben, die Aufstellung der Sendemasten geheim zu halten!

Wir sind der Meinung:
Wenn unsere Feuerwehr digital funken will: Bitteschön! Aber dann doch einfach mit dem System, welches es schon gibt!
Wir brauchen keine zusätzliche Strahlenbelastung! Es ist jetzt schon mehr als genug!
Auch für sinnlose Steuergeldverschwendung können wir uns nicht begeistern!

Artikel im Trostberger Tagblatt, 05.03.2011:

Tetrafunk schlägt Wellen

Von Lucia Hargaßer
Trostberg. Ein Standort für eine Tetrafunk-Sendeanlage in Trostberg steht laut Betreiber bereits fest: Sie soll auf dem bestehenden Mast in Wimpasing angebracht werden. Der Umweltschutzverband Alztal und Umgebung (UVA) hat sich jetzt an Bürgermeister Karl Schleid gewandt, damit sich die Stadt gegen die für viele Menschen beängstigende Strahlenbelastung einsetzt.
Für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) soll bis 2012 ein flächendeckendes digitales Funknetz mit dem Technik-Standard Tetra (Terrestrial Trunked Radio), ein international standardisiertes Bündelfunksystem, aufgebaut werden. In der Bevölkerung schürt diese Funktechnik Ängste. So wurde in Palling die Errichtung eines 50 Meter hohen Mastens auf gemeindeeigenem Grund durch den Protest der Bürger erfolgreich verhindert. Nach einem Artikel in Ihrer Lokalzeitung über die Sendeanlage in Wimpasing schlägt das Thema jetzt auch in Trostberg Wellen.

Bürgermeister Schleid hatte gegenüber Ihrer Lokalzeitung gesagt, dass die Stadt auf die Verträge des Tetrafunk-Betreibers mit dem privaten Grundstücksbesitzer keinen Einfluss habe. UVA-Vorsitzende Gisa Pauli sieht das anders: „Wir haben einen Bürgermeister, der die Interessen der Bürger landkreisweit vertreten sollte.“ Die Umwelt-Aktivistin weist darauf hin, dass sich in mehreren umliegenden Gemeinden Widerstand rege, wie in Kirchweidach, Burgkirchen, Burghausen, Bad Aibling und Rosenheim. „Wenn Nachbargemeinden Tetrafunk ablehnen, können wir das nicht ignorieren“, meint Pauli. Es sei deshalb Aufgabe des Bürgermeisters, den Informationsstand in Sachen Tetrafunk aufzufrischen.

Die Angst der Bürger vor der gepulsten hochfrequenten Strahlung ist in Paulis Augen nicht unbegründet. Auf der Homepage des Bundesamtes für Strahlenschutz ist ein Resümee zu lesen, das „nicht ausreichende Kenntnisse über den Einfluss von Tetra auf kognitive Funktionen“ konstatiert (www.bfs.de/ de/elektro/hff/papiere.html/TETRA). Die Behörde soll voraussichtlich 2013 eine Aussage darüber machen. „Da muss man sich schon fragen, wie ungeschickt es ist, vorher mit den Sendeanlagen Tatsachen zu schaffen“, kritisiert Pauli. „Ist der Mensch ein Versuchskaninchen?“, fragt sie kopfschüttelnd.

Damit in Trostberg eine vernünftige Reihenfolge eingehalten wird, hat der UVA jetzt einen Antrag beim Bürgermeister und bei den Fraktionssprechern des Stadtrates eingereicht. Darin fordert der Verband, „vorerst sämtliche Tetra-Entscheidungen zurückzustellen, bis eine Aussage vom Bundesamt für Strahlenschutz vorliegt“. Pauli hofft, dass der Antrag im Stadtrat diskutiert und nicht nur achselzuckend zur Kenntnis genommen wird.

Der Bürgermeister sagte gegenüber Ihrer Heimatzeitung, dass er das Thema ernst nehme. „Der bereits bestehende Mast steht auf einem Privatgrundstück. Wir können, falls der Stadtrat das will, nur unsere Missbilligung über die Tetrafunk-Anlage kundtun“, so Schleid. Bevor das Thema im Stadtrat besprochen werden könne, müssten aber erst umfassende Informationen darüber zusammengetragen werden. „Wir müssen uns beide Seiten anhören und die zuständigen Fachstellen befragen.“ In die März-Sitzung wird es der UVA Antrag nicht mehr schaffen.

 

 

Neues UVA – Projekt:

Royal Rangers engagieren sich im UVA

 

Trostberg. Die Royal Rangers, eine christliche Pfadfindergruppe, will sich mit ihren Leitern an den Aufgaben des Naturschutzes im Umweltschutzverband beteiligen.

Die Verknüpfung mit Naturliebenden Pfadfindern begrüßt Gisa Pauli sehr, weil die  Jungen von heute, die Naturschützer von morgen sind. Den Leitern, Manfred und Elfriede Winter, Thomas Komianos, Frederike Rotteneicher sowie dem Stammhelfer Florian Winter sei es wichtig, mehr für die Schöpfung Gottes zu tun und dazu beizutragen, diese zu bewahren: Gerade weil man immer mehr von diesen Werten abrücke, wolle man gegensteuern, so die Gruppenleiter. Daher haben sich die Verantwortlichen der Christlichen Glaubensgemeinschaft entschlossen mit dem UVA ein gemeinsames Projekt aufzubauen. Deutschlandweit gebe es nach Winter 15.000 Mitglieder und 400 Pfadfinderstämme. Eine davon hat ihren Sitz in Trostberg. Als Ansprechpartner stehen Manfred Winter und Thomas Komianos zur Verfügung.

 

Unser Bild zeigt die Royal Rangers mit ihren Gruppenleiter

Ganz oben von links: Manfred Winter, Thomas Komianos

Ganz rechts außen, untere Reihe: Elfriede Winter

 

Wir freuen uns sehr!
Herzlich Willkommen!!

 


Neue Runde im Streit um den Aubergtunnel:


Hier geht's zum Original-Artikel:
Leider wurde der Artikel vom Redakteur aus Altenmarkt, nur in veränderter Form gedruckt.

 

Leserbrief zum Artikel:

Schade!
Der Leserbrief wurde im Trostberger Tagblatt nicht gedruckt - Passt nicht in die politischen Vorstellungen des Verlags?

in der örtlichen presse hoffentlich zu lesen
Gesendet: Samstag, 12. Februar 2011 08:25
Betreff: Artikel : Aubergtunnel

Leserbrief :
Aubergtunnel Altenmarkt
 
Sehr geehrte Redaktion,
und Mitleser unserer Lokalzeitung anbei das Zitat ,
 
Dessen Leiter Sebald König betonte auf Anfrage:
„In so einem Verfahren muss jeder Einwand – also auch der vom UVA – wertneutral geprüft und der Regierung eine Stellungnahme vorgelegt werden. Wir machen unsere Hausaufgaben, aber es bringt gar nichts, die Positionen über die Presse auszutauschen.“
 
Dieser stereotyp wiederholte  Satz liegt allen Entscheidungen/Behauptungen von Herrn S. König zu Grunde.
Er behauptete ja vor Jahren die B 304 neu werde wohl niemals durch Mautflüchtlinge genutzt !
In Altenmarkt/Alz und Umgebung hat man praktische Erfahrung mit den Fehleinschätzungen dieses Beamten.
Vor allem aber der selbstherrliche Satzteil:
"aber es bringt gar nichts, die Position über die Presse auszutauschen."
Bürgerinformation nicht nötig, die werden mit meiner Entscheidung, eben leben müssen.
Noch viele andere fragwürdige Projekte/ Entscheidungen haben wir als Bürger hinzunehmen.
 
Rolfdieter Bratvogel
Hochriesweg 4
83301 Traunreut

 

 


Zum Bau der B 299/ B 304:

UVA beanstandet Streichungen und fehlerhafte Untersuchungen.

Zum Aubergtunnel: Zweite Einwendung  -  Erneute Anhörung zu erwarten.

 

Trostberg. Das Planfeststellungsverfahren zum Aubergtunnel geht laut Umweltschutzverband Alztal und Umgebung (UVA) in die zweite Runde. Wie Vorsitzende Gisa Pauli erklärte, wurde die Planungsbehörde von der Regierung von Oberbayern aufgefordert, für den Bau der Ortsumfahrung in Altenmarkt, weitere Nachbesserungen zu erbringen. Die Ergebnisse der Gutachten sorgten jedoch in der eigens einberufenen Sondersitzung für Wirbel. So kritisiert der UVA fehlerhafte Untersuchungen und  Streichungen von Naturschutzauflagen. Die Bürgerinitiativen werfen dem Amt falsche Berechnungen und gravierende Versäumnisse vor. Laut RA Dr. Kaltenegger sei ein erneuter Erörterungstermin zu erwarten.

 

Kurz vor Weihnachten flatterte dem Umweltschutzverband ein Aktenpaket mit Nachbesserungen und Voruntersuchungen ins Haus. Die von der Regierung von Oberbayern übermittelten Akten - ein Resultat der Anhörung 2010 - ließen eine Einwendungsfrist bis Ende Januar zu. Die Unterlagen des Straßenbauamtes Traunstein sorgten jedoch bei BI Vertretern und UVA Mitgliedern für Aufsehen. Als äußerst widersprüchlich erwiesen sich die nachgereichten Vorprüfungen im Vergleich zur Potentialanalyse 2008. Genauer gesagt: Die anfänglichen Untersuchungen lassen eine deutlich umfangreichere Anerkennung der Schutzgebiete, Roten-Liste-Arten und Populationen zu. Die in den neuen Gutachten beschriebenen Verfahrensmethoden zur Bestandsaufnahme zeigen zahlreiche Fehler und fehlende Untersuchungen.  Zudem sei die Amphibienzählung nicht im Bauabschnitt I, sondern außerhalb des Abschnittes durchgeführt worden. Auch das Untersuchungsergebnis zum Artenvorkommen der Vögel fehle. Ferner wurden die nachgeforderten Überprüfungen außerhalb sinnvoller Zeiträume durchgeführt. Als ebenso wenig professionell stelle sich das Gutachten zum UVA Folienteich heraus.

 

                                      Leite: Schutz für Alztalbewohner

 

Die durch die Baumaßnahme geplanten Eingriffe in die Hangleitenwälder stellen für die Bewohner des Alztals ein ernsthaftes Problem dar. Leitenwälder erfüllen neben geologischen und ökologischen Schutzfunktionen auch wichtige Schutzfunktionen für den Menschen. Um nicht im Verkehr zu ersticken, brauche das Alztal diese Schutzfunktionen, da der Wald Immissionen reduziert und das Feinstaub- und Abgasbelastete Tal entgiftet. Daher seien Eingriffe oder gar Zerstörungen der Wälder, hinsichtlich der  Luftgüte, nicht zu verantworten. Dies gelte besonders bei Inversionswetterlagen, also wenn die zum Tal querlaufenden Winde den Luftabzug behindern. All diese Aspekte seien jedoch aufgrund falscher Berechnungstabellen überhaupt nicht in Betracht gezogen worden.  Außerdem seien die sehr wertvollen und nur im Alztal auftretenden Biotope, für Tiere der Roten Liste, das heißt vom Aussterben bedrohter Arten, als Jagd-, Brut- und Nahrungshabitate unersetzbar.

 

                                      Unrealistische Bestandsaufnahme

 

Eine in der Potentialanalyse dokumentierte Kolonie der Mausohrfledermaus von landesweiter Bedeutung mit rund 350 Individuen soll nach dem neuen Gutachten nicht mehr zu orten, also ganz verschwunden, sein. Die Untersuchung des Sommerquartiers, für die so selten gewordene und geschützte Art, kam zu einem Null Ergebnis. Sommerquartiere wollen jedoch während der Sommermonate und nicht außerhalb dieser Jahreszeit begutachtet werden, sofern sie tatsächliche Bestände wiedergeben sollen. Solche Bestandsaufnahmen machen Ergebnis und Glaubwürdigkeit fragwürdig. Die daraus abgeleiteten  Schlussfolgerungen seien mit den Bewertungskriterien der Potentialanalyse nicht mehr zu vereinbaren und gehen weit an der Realität vorbei.   

 

                                          Pro Natur: Passagen gestrichen

 

Die geschützten Arten wurden entweder gar nicht anerkannt oder in ihrem Bestand beziehungsweise in ihrer Bedeutung für den Naturschutz, für so gering erachtet, dass damit auch gesetzlich, verankerte Naturschutzauflagen zu  Verbotstatbeständen und Tötungsverboten ausgehebelt wurden. Angreifbar sei zudem, dass Textpassagen zum Schutz der Natur,  ohne Bezug und ohne Begründung gestrichen  wurden.

Mit derart lückenhaften Auswertungen wollen sich die Umweltverbände nicht abspeisen lassen: Bezüglich der  Nachbesserungen zum Bau des Aubergtunnels, Ortsumfahrung Altenmarkt sei nun auch der Bund aktiv geworden, hieß es. Und: UVA und Bund Naturschutz ziehen gemeinsam an einem Strang.  Noch ungeklärt stehen die strittigen Punkte der Anhörung 2010 im Raum. Daher sei laut Anwaltsvertretung des Umweltvereines, Dr. Ulrich Kaltenegger eine weitere Anhörung zur Planergänzung und Planänderung  erforderlich.

 

30.11.2010
Max Fröschl sen.

BI “Bestandsorientierter Ausbau”

Das Versagen der Parteien!

Die Wahlversprechen der Parteipolitiker, die oft, aber nicht immer mit gutem Willen gemacht werden, sind meistens nicht glaubwürdig und werden nicht oder nur teilweise durchgeführt. Dies kann nicht durch windige Gutachten ersetzt werden.

Wo bleibt da die Verantwortung der Parteipolitik?

Denn Macht und Geld verändern den Menschen (auch den Politiker).  Die daraus entstehende Unglaubwürdigkeit der Parteipolitik führt zu einer niedrigeren Wahlbeteiligung. Dies ist doch ein sichtbarer Akzeptanz- und Kompetenzverlust  der Parteien. Dieser Vertrauensverlust ist die Ursache für das Entstehen von Bürgerinitiativen.

Die Bürgerinitiative ist parteipolitisch formlos. Sie ist lokal, temporal und thematisch begrenzt. Die parteipolitische Durchsetzung kann jedes Mitglied in der ihm am besten erscheinenden Partei betreiben.

  Die BI-Mitglieder schon deshalb “Verweigerer” zu nennen, weil sie eine andere Meinung haben ist falsch. Es wäre die Verantwortung der Parteien, die neuen Strukturen (Bürgerinitiativen) positiv zur Kenntnis zu nehmen und eine mögliche Zusammenarbeit zu prüfen.  Das Ziel ist ein für alle Beteiligten tragbarer Kompromiss (bestandsorientierter Ausbau zur Entlastung der aktiven und passiven Verkehrsteilnehmer).

  Bei den Globalisierungs- und Wachstums-Rausch-Politikern ist eine Ernüchterung erkennbar. Die Finanzkrise hat diesen Träumern die Realität deutlich aufgezeigt. Diese Finanzleichenerzeuger und - aufbewahrer (Bad Bank) ruinieren unsere Gesellschaft und zerstören unsere Zukunft. Nur mit Teer, Beton und Schulden ist nicht alles zu lösen. Wer das nicht glaubt, der soll die Frage beantworten: Wer soll diese Schulden bezahlen? Denn die Mittel und Möglichkeiten von vorgestern, die gestern schon versagt haben (immer mehr Schulden, Krebswachstum) können heute die Probleme von morgen nicht lösen. Auch die Wissenschaft kann entscheidende Faktoren der Zukunftssicherung (Zeit, Raum, Irrtum, Zufall) nicht beherrschen.

Die BI’s werden als Verweigerer bezeichnet, von denen die andere Absichten und Ansichten haben. Nun ist schon die Frage angebracht: Sind nicht diese Fortschritts- und Wachstumspolitiker nicht auch Verweigerer? Sie weigern sich die Realität zur Kenntnis zu nehmen. Trotz der Aussagen der Straßenbaupolitiker, dass unsere Strassen schlecht und ungenügend sind, und dringend bessere Verkehrswege für den Aufschwung und die Zukunft nötig sind, haben wir Vollbeschäftigung. Für was brauchen wir dann neue Strassen? Und das alles auf Schulden (4000€/Sek)! Und diese Schulden zerstören nicht nur unseren Lebensraum (bäuerliche Kulturlandschaft, Naturlandschaft), sondern auch die Zukunft unserer Kinder.

WER SOLL DIESE SCHULDEN BEZAHLEN?????

  Es ist die Aufgabe der BI’s ihre Forderungen auf demokratischem Weg über Wahlen durchzusetzen.

  Der Erhalt unserer Heimat und unserer Lebensgrundlagen ist das Ziel und die Aufgabe des UVA und der BI’s. Daran arbeiten wir immer und überall, gestern, heute und morgen, solange wir die Kraft haben.

 

UVA: Notbremse zur Transit- und Schwerlastverkehrsregion ziehen!

Verband vergrößert sich: 10 Projektgruppen und 60 Neuzugänge – Brisante Debatte

Die Alzauengruppe Tacherting ist seit Sommer dieses Jahres aktives Mitglied im Umweltschutzverband Alztal. In der Jahreshauptversammlung wurde Georg Schindler (erste Reihe/Mitte des Bildes) zum Sprecher der 12köpfigen Truppe gewählt.

Trostberg.  Ein bewegtes Jahr liegt hinter dem Umwelt-schutzverband Alztal und Umgebung e.V. (UVA) mit positiver Bilanz: Steigende Mitgliederzahlen, neue Projekte und Vernetzung auf breiter Ebene. Viel Raum nahmen Aubergtunnel und Verkehrs-entwicklung ein. Besonders zu den Ausbauplänen einer überregionalen Transit- und Schwerlastverkehrsregion for-miert sich heftiger Widerstand. Die Bürgerallianz Grenzenlos will die steuerverschwen-derischen Konzepte in ihre Schranken weisen. Und: 20 Initiativen fordern zum Schutz ihrer einzigartigen Heimat, zukunftsweisende Wege aus dem Verkehrsdilemma. Zu den naturzerstörerischen Plänen zückt auch der UVA die rote Karte: „Natur und Mensch müssen in den Mittelpunkt gerückt werden, nicht rollende Blechlawinen, Gestank und Lärm!“, so Gisa Pauli.

Den Ausführungen der Vorsitzenden zufolge nehme Interesse sowie Zulauf von Bürgern und BI´s zu. Mit 60 Neuzugängen nähere sich der Umweltschutzverband seinem 300sten Mitglied. Neben gut besuchten Info-Veranstaltungen hielt der UVA auch eine gelungene 30-Jahresfeier ab. Besonders viel Engagement fließe in Natur- und Umweltprojekte: Die Projektgruppen haben sich auf zehn erhöht, drei davon sind neu. Die Alzauen-Gruppe Tacherting, setze sich mit Natur- und Umweltaktionen für ein Bewahren der Auen ein. Sprecher des 12köpfigen Teams wurde Georg Schindler. Die Christlichen Pfadfinder wollen Gottes Schöpfung bewahren, wobei das Projekt mit Manfred Winter, den Kindern Freude und Verantwortung in Umgang mit der Natur vermitteln soll. In Sachen Verkehr kämpft Projektleiter Alfred Huber für Mensch vor Auto und umweltfreundliche Modelle. Über die Zusage zu gemeinsamen Wegen mit Pfarrer Hofmann (Evangelischen Kirche) und Bärbel Weidmann (Tauschbörse) freute sich der Verein. Der Verbandseinsatz zum Thema Jahnstraße (2006) habe sich gelohnt. Die Umgestaltung gehe voran und eine Öffnung für Parkplatz und Verkehr sei vom Tisch. Das eingewachsene Biotop bei Altenmarkt wurde von Fachleuten als naturnah und in die Landschaft passend, gelobt. Für den Teich spreche, so Pauli, dass die in der Nähe lebenden Springfrösche ablaichten und das neue Quartier annahmen.

Zum Projekt Baumpatenschaft erklärte Helmut Gattinger, dass neben Wasserwirtschaftsamt und Stadt, nun auch eine private Baumpatin gewonnen werden konnte. Für das Frühjahr stehe bereits eine weitere Einweihung an. Projektleiter Robert Hesse ging auf das Kleinod „Am Anger“ und deren Artenvielfalt ein. Damit mehr Natur in die Stadt einziehen kann, benötige es weiterer Trittbrettbiotope in Trostberg.

Verbandsspitze positioniert sich

Die ehrgeizigen Verkehrspläne stoßen auf wenig Gegenliebe. Inmitten einer stark frequentierten Touristengegend soll ein ausgeklügeltes Straßennetz für Transit- und Schwerlastverkehr mit Öffnung nach Österreich entstehen. Dies habe Initiativen wie Pilze aus dem Boden sprießen lassen und zum Megaverbund, einer so genannten Bürgerallianz geführt. Zu den politischen Themen und zur Verkehrsentwicklung nahm die Diskussion Fahrt auf. So meinte Gründervater Max Fröschl: Die Finanzkrise habe den Globalisierungs- und Wachstums-Rauschpolitikern ihre Grenzen aufgezeigt, dennoch ruinieren Finanzleichenerzeuger und –aufbewahrer (Bad Bank) die Gesellschaft unvermindert weiter. Zum Verkehr ergänzte der ehemalige CSU-Stadtrat, dass man mit Teer, Beton und Schulden, keine Probleme löse. Vielmehr wäre es an der Zeit, die neuen Strukturen zur Kenntnis zu nehmen, anstatt BI-Mitglieder zu Verweigerern abzustempeln. Pauli argumentierte, dass die bayernweite Arbeitslosenquote im Vergleich zu anderen Bundesländern gut abschneide und den Straßenneubau zur Wirtschaftsförderung nicht rechtfertigt. Im Übrigen würde der Verkehr durch immer mehr Straßen hofiert und nicht eingedämmt: Eine Endlosschraube also, die das Grundübel nicht beseitigt. Und weiter: Eine Planung über die Köpfe der Menschen hinweg, dürfe ebenso wenig der Weg der Zukunft sein, wie die diffamierende Umbenennung einer Bürgerallianz in „Vereinigte-Dagegen-Initiative“. Stellvertreter Reinhold Schopf sah im Fernstraßenbau eine nie wieder gutzumachende Unverantwortlichkeit an Land und Leute. Zudem warf er lokal gesehen Straßenbauamt und Stadt vor, der Öffentlichkeit zu verschweigen, dass die Trasse keine Entlastung für das Zentrum bringe. Der Verkehr werde mit zusätzlichen 14.000 Kraftfahrzeugen pro Tag, Stadt und Alztal um ein vielfaches neu belasten. Ebenso kritisch äußerte sich Arnulf Erler über den Trassenverlauf durchs enge Alztal und über die Planung durch Sankt Georgen. Dies sei eine steuerverschwenderische Fehlinvestition.

Zweites Stuttgart 21?

Zum Anhörungsverfahren Aubergtunnel waren sich beide BI-Sprecher einig, dass der UVA punkten konnte: Weitere Auflagen und Nachbesserungen seien laut Rechtsanwalt mehr als wahrscheinlich. Cornelia Leupold, Sprecherin der Bürgeraktion Obinger Weg, verstand nicht, warum die Politik Verkehrsmiseren nur durch Straßenneubauten lösen könne. Es gebe durchaus andere Möglichkeiten, das Problem in den Griff zu bekommen. Aus diesem Grund seien die Obinger an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer herangetreten, um ihn zum Umsteuern in der Verkehrspolitik aufzufordern. Umweltreferent Peter Kirchgeorg schloss sich dem Ganzen an und sagte: „So kann es einfach nicht mehr weitergehen, da müssen wir die Bremse reinhauen!“ Sepp Frech, Sprecher der BI Vernunft statt Salzachbrücke verurteilte, dass Hermann Steinmaßl etwa zwei Millionen Euro an Planungs- und Untersuchungskosten für die Fridolfinger Brücke in den Sand setzte. Trotz Kosten und widriger Bodenverhältnisse halte er an der Brücke fest. Marianne Penn fühlte sich an eine Ratssitzung erinnert und erzählte, dass es in Trostberg auch nicht viel anders laufe. Als Beispiel dazu nannte sie die drei Millionen teure Südanbindung. UVA – Ehrenmitglied Fröschl wollte wissen, wo denn die Verantwortung der Politik bliebe? Und: Wer das alles bezahlen soll? Darauf hatte aber keiner eine Antwort.

Ulli Kühn, Sprecher der VSS berichtete über die enge Zusammenarbeit mit dem UVA. Beide Vereine trugen maßgeblich am Zustandekommen der Vernetzung einer Bürgerallianz bei. Und: 20 BI`s machen sich für gemeinsame Anliegen stark. Die Initiativen dringen darauf, den Schwerverkehr effizienter zu gestalten und stärker auf die Schiene zu verlagern. Mit der Bürgerallianz habe man einen großen, bisher nie dagewesenen Verbund. Sollte die Politik zur Verkehrsentwicklung 18 kein Einsehen haben, prognostiziert der VSS-Sprecher für die Region, ein zweites Stuttgart 21.


Dank dem anonymen Spender!

Einem anonymen Spender ist es zu verdanken, dass der UVA für seine Mitgliedertreffen das kostenpflichtige Postsaal-Gewölbe weiter benützen kann. Zuvor hatte Pauli betont, dass der Umweltverband die Aufgaben als gemeinnütziger Verein ernst nehme und keine Ausgaben für eigene Zwecke zulasse. Die Spende des großzügigen Umweltfreundes deckt die Unterhaltszahlungen fürs laufende Jahr, ab. Der UVA -Vorstand will auf diesem Wege dem anonymen Spender ein herzliches Vergeltsgott übermitteln.

- Pressemitteilung des UVA vom 13.12.2010 -

 

Einweihungsfeier des Ginkgos

Im Rahmen einer UVA-Feier wurde die private Baumpatin Erika Kitter mit ihrem Ginkgo geehrt. 

Viel Beifall von den Nachbarn gab es für das UVA-Projekt.

Projektleiter Helmut Gattinger und Patin Erika Kitter


Der Handel mit Heilkräutern soll in Zukunft verboten / stark eingeschränkt werden!
Ausser es wird der Nachweis erbracht, dass diese von Monsanto, BASF und co. stammen!

Wir unterstützen die Petition gegen dieses Vorhaben!

Derzeit sind beim deutschen Bundestag 108.000 Unterschriften eingegangen.

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen ...dass das Verkaufsverbot von Heilpflanzen in der EU
ab dem 1 April 2011 in Deutschland nicht greift.

Laut Europäischer Richtlinie zur Verwendung traditioneller und pflanzlicher medizinischer Produkte (THMPD) wird der Verkauf und die Anwendung von Naturprodukten stark eingeschränkt.

Begründung

Es handelt sich um eine Richtlinie der EU zur Vereinheitlichung des Zulassungsverfahrens für traditionelle Kräuterzubereitungen, die medizinisch eingesetzt werden. Damit werden Naturprodukte zu medizinischen Produkten umdeklariert, die zugelassen werden müssen. In allen EU Länder wird es dann verboten sein Heilkräuter oder Pflanzen zu verkaufen, die keine Lizenz haben.
Naturstoffe , denen man eine Heilwirkung zuschreibt werden nicht mehr als Lebensmittel eingestuft, sondern als Arznei. Nur was man patentieren und mit einer Schutzmarke im Handel monopolisieren kann ist erwünscht. Was einfach in der Natur wächst ist illegal.
Unsere Gesundheit wird dadurch nicht geschützt, sondern es werden die Umsätze und Profite der Grosskonzerne gesichert. Wir sollten selber entscheiden was gut für uns ist und welche Mittel wir nehmen, ob chemische Bomben oder sanfte Naturheilmittel.
Dadurch erfahren auch Krankenkassen eine Erleichterung weil immer mehr Leute dazu übergehen,
Naturprodukte ohne Rezeptschein zu kaufen.


ATOMKRAFTWERK
Laufzeitverlängerung

NEIN DANKE!

Wir sing ganz klar gegen die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke.

Unsere Begründung:
1) Die Endlagerung des Atommülls ist völlig unklar.
2) Wir sehen uns in der Verantwortung gegenüber den nächsten Generationen. Ihnen diesen Müll aufzubürden ist an Verantwortungslosigkeit nicht zu überbieten!
3) Die Laufzeitverlängerung bremst die Entwicklung der regenerativen Energien!
4) Deutschland ist einer der größten Stromexporteure Europas! Wir brauchen die Atomkraftwerke nicht.
5) Nicht auszudenken, was bei einem Unfall passiert!

 

Auch Sie können unterstützen!
Wechseln Sie ihren Stromanbieter - kaufen Sie ausschließlich Strom aus regenerativen Energien.

Wohin?
Zum Beispiel Strom vom Maschinenring beziehen. 
Ist zu 100% aus regenerativen Energiequellen und Sie unterstützen die kommunalen Organisationen.

Das nächste Büro: St. Georgen, Traunreut.

Oder fragen Sie bei Ihren Stadtwerken nach.


Anbei ein paar Bilder von der AKW-Demo in München, Oktober 2010




 

Alzauengruppe Tacherting

Wir freuen uns sehr über die neue Umweltgruppe, "Alzauen Tacherting".
Sie ist seit Frühsommer 2010 neues UVA-Mitglied.

Die 12-Köpfige Gruppe kümmert sich um den Eerhalt und den Schutz der Alzauen in Tacherting.

Die intakte Natur und der Erholungswert dieses wunderbaren Fleckchens Natur liegt der aktiven Mannschaft besonders am Herzen.

Besonders erwähnenswert ist, dass sie es geschafft haben, einer drohenden Verwahrlosung der Auenlandschaft Einhalt zu gebieten. 
Seither können die Tachertinger ein Naturidyll mehr ihr Eigen nennen.

Wir freuen uns sehr auf die künftige gemeinsame Arbeit.

Umweltschutz bekommt immer größere Bedeutung

Die evangelische Kirche möchte ein Zeichen für den Umweltschutz setzen und Gottes Schöpfung bewahren. 
Mit dem Umweltprojekt: "Der grüne Gockel" ist die Basis einer Zusammenarbeit mit dem UVA signalisiert worden.
Der UVA sieht das Engagement mit Freude. 
Gelungenes UVA-Jubiläum
30 Jahre Umweltschutzverband
Unsere kleine Fotoserie zeigt die schöne Atmosphäre mit Ruth Rehmann, Peter Kirchgeorg, Max Fröschl, Bgm. Schleid und Stadträte, Vertreter der kath. und evang. Kirche, Bund Naturschutz, MS Trostberg u. Vereine






  
 
 
     

Maut erzeugt nur Mautausweichverkehr
So die Aussage unseres Verkehrsministers, Hr. Dr. Ramsauer.
Dass die Maut auf der A94 Mautausweichverkehr erzeugt - das verneint er stets.

Wieso soll man eigentlich die B304 nicht bemauten?

Lesen Sie rechts, wie es möglich wäre.
Oder ist zu befürchten, dass damit plötzlich ein Verkehrsproblem gelöst wäre?

...Und das will man ja doch nicht.....

(Einfach auf den Artikel klicken)

Bürgerversammlung, Lindach, 19.07.2010:
"Sachlich und ruhig", so die Überschrift im Trostberger Tagblatt.

Schade - der Artikel gestaltet sich auch etwas "ruhig".
Für alle Interessierten, hier die Diskussionspunkte, welche im Artikel leider nicht erwähnt wurden.

1) Frage von Hr. Herden: "Vor einiger Zeit wurde von der Bahn angeboten, die Zugfrequenz zwischen Traunstein bis Mühldorf zu erhöhen. Wieso wurde dies von Hr. Schleid und Hr. Steinmassl damals abgelehnt? Und wie will man in Zukunft das Angebot verbessern?"
Antwort von Hr. Schleid: 
"Das wurde nicht von uns abgelehnt. Es kann nicht der Bus und Bahn leer fahren. Ausserdem kann die Bahn nicht überall halten. Der Bus hat hier den Vorzug."

Kommentar:
Vor einiger Zeit hatte Hr. Kraller, DB-Bahn, der Stadt Trostberg und Landkreis angeboten, kostenlos die Zugfrequenz zwischen Traunstein und Mühldorf um täglich mehrere Fahrten zu erhöhen.
Zur Überraschung musste er feststellen, dass dies bei Hr. Schleid und Hr. Steinmassl nicht gewünscht war.

Weiterhin wollte Hr. Herden wissen, wieso in der Heinrich-Braun-Straße die Platanen entfernt wurden.
Er bedauerte diese Fällaktion und bot Hr. Schleid an, eine Patenschaft für eine Platane zu übernehmen.


2) Hr. Obermayer Korbinian forderte die Stadt auf, mehr zu sparen, da unsere Kinder und Kindeskinder die Schulden, welche wir anhäufen, wieder zurückzahlen müssen.

In diesem Zusammenhang wurde darauf hingewiesen, das bei der Kanalbaumaßnahme in Aspertsham keine Leerrohre für Telekommunikation verlegt wurden. 
Auch wurde alles geteert nächsten Tag später die Teerdecke wiederum für die Errichtung eines Hydranten aufzuschneiden. Auch das kostet Geld und soll in Zukunft vermieden werden.

Außerdem war die Frage, wann in Aspertsham der Stadtbus fahre. Eine Haltestelle gibt es bereits.

3) Hr. Schönberger verwies darauf, dass die geplante Saunalandschaft Gott sei Dank als Fehlplanung in den Schubläden wieder verschwunden ist. Er sah dieses Konzept von vorneherein als Fehlplanung.

4) Hr. Holzleitner frage, wie es denn mit dem Gewerbegebiet Heiligkreuz und der Osttrasse aussehe.
Hr. Schleid teilte mit, dass das Gewerbegebiet Heiligkreuz gestorben sei.
Die Osttrasse, welche im Zusammenhang mit diesem Gewerbegebiet geplant sei, wäre deshalb auch nicht mehr realisierbar.

5) Hr. Salamon fragte, wie es denn in Dieding mit dem Anschluss für Triple Play stehe.
Es wird derzeit von den Stadtwerken geworben "Triple Play für Trostberger".
Von den Stadtwerken wurde gesagt, dass dieses Angebot nur für die Stadt selbst gelte - nicht für die Aussenbereiche.

6) Hr. Schopf verwies darauf, dass die Piracher im Zuge der Kanalisation gehofft hatten, von Stein aus mit Kabel-DSL angebunden zu werden. Diesbezüglich fand im Juli 2009 zwischen den Pirachern und Hr. Schleid eine Besprechung statt. Hr. Schopf wollte wissen, ob von der Stadt Trostberg inzwischen Fördergelder für den Internetausbau beantragt wurden und wie die Verhandlungen zwischen den Sachbearbeitern der Stadt Trostberg und Traunreut stehen - da vor einem Jahr von Hr. Reiter mitgeteilt wurde, dass man zum Thema Internetanbindung / Kabelausbau mit den Sachbearbeitern der Stadt Traunreut bereits zusammenarbeite.

Hr. Schleid teilte mit, dass derzeit nicht geplant sei, für die Internetanbindung Fördermittel zu beantragen. Auch zur Zusammenarbeit zwischen Trostberg und Traunreut konnte nichts gesagt werden.
Es wird für Pirach bezüglich Kabelanbindung nichts gemacht. 

Salzachbrücke Fridolfing
Was geht das uns an?
So mancher bei uns wird sich fragen, was uns eigentlich die Salzachbrücke angeht.
Wir sind doch so weit weg - das betrifft uns doch nicht.

Oder doch?
1) Folgende Grafik zeigt Ihnen, welche überregionalen Verkehrszentren
langfristig verbunden werden sollen (Grafik aus dem aktuellen Gutachten der Salzachbrücke)

Was uns betrifft: Die Verbindung München-Linz
Das heißt: 
München - B304 - Trostberg - Palling - Salzachbrücke - Linz


2) Selbst ohne weitere Baumaßnahme wird in Trostberg das Verkehrs-
aufkommen um ca. 200 KFZ/Tag zunehmen - nur durch den Bau der Salzach-
brücke in Fridolfing! - So im Gutachten des Landkreises Traunstein zu lesen - 

In Palling wird schon mit 400 KFZ/Tag gerechnet!
Und dass dies meist LKW sein werden, liegt auf der Hand.
Haben unsere Nachbarn in Palling noch nicht bemerkt, was mit ihnen gespielt wird?

Westumfahrung Trostberg
Entlastung für Trostberg?
Leider NEIN!
So unsere Argumentation seit Jahren!
Jetzt bewahrheiten sich unsere Befürchtungen!

40% Entlastung! So wurde stets von Hr. Bürgermeister Schleid verkündet.
NUR: Diese 40% sind nur erreichbar, wenn die Osttrasse, Südspange und Westtrasse
gebaut werden.
In der Bürgerversammlung, Lindach, 19. Juli 2010 verkündet Hr. Schleid, dass
die Osttrasse Trostberg und auch das Gewerbegebiet Heiligkreuz nicht kommt!

Damit bricht ein Großteil der versprochenen Entlastung für Trostberg weg!
Die 4.000 KFZ, welche die Osttrasse vom Stadtzentrum fernhalten sollte, fahren
damit unweigerlich auch in Zukunft durch die Stadt.
Es bleibt in Trostberg ein Verkehrsaufkommen von 17.100 KFZ/Tag.
Zusätzlich fahren noch 14.600 KFZ/Tag auf der Westtrasse.
Ob die 3.000 KFZ der Südspange jemals auf dieser fahren werden?
Wohl kaum. Denn auch das ist eine Phantomplanung! So unsere Meinung!

Das kommt auf uns zu:
In Zukunft fahren 20.100 KFZ/Tag durch unsere Stadt
UND zusätzlich 14.600 KFZ/Tag auf der Westtrasse!
Diese beiden Verkehrsströme treffen sich dann direkt auf der Dietlwiese!
Und bringen Lärm, Staub, Abgase für einen Großteil unserer Wohngebiete!

Wir werden uns noch ganz schön anschauen, was da auf uns zurollt!

Verkehrszahlen laut Gutachten der Stadt Trostberg, 2008

Anhörungsverfahren Aubergtunnel Altenmarkt

Einer der wichtigsten und richtungsweisenden Termine für unsere Region: Das Anhörungsverfahren für den Bauabschnitt 1, Ortsumfahrung Altenmarkt: Aubergtunnel.

Bei diesem Verfahren wird der Bürger seit Planungsbeginn, vor etwa 20 Jahren, das erste mal mit eingebunden und kann seine Sorgen, Ängste und Einwände vortragen.

Unser Eindruck vom Ablauf des Verfahrens: Wir hatten den Eindruck, dass unsere Argumente und Hinweise ernst genommen werden. 
Dafür möchten wir uns hiermit nochmals bei der Regierung von Oberbayern bedanken.

Nicht ganz nachvollziehen konnten wir, dass unser Trostberger Tagblatt von Montag bis Donnerstag gänzlich fehlte. Nur am Freitag nahm ein Pressevertreter etwa eine halbe Stunde am Verfahren teil, um sich zu informieren und den rechts zu lesenden Artikel zu schreiben.

In diesem Zusammenhang muss man sich schon fragen, warum mehrseitige Presseberichte über das Büro von Hr. Dr. Peter Ramsauer scheinbar wichtiger sind, als kommunale Themen vor Ort.

Aber wie auch immer.
Wir haben unsere Argumente zum Aubergtunnel sowie dem Gesamtprojekt am Dienstag, 13. Juli von 9 bis 17.00 Uhr vortragen dürfen.
Wir hoffen, dass unsere Argumente gehört und ernsthaft in die Entscheidungsfindung mit einbezogen werden.

Abgesehen von naturschutzrechtlichen Belangen stellt sich der Aubergtunnel als Einzelprojekt aufgrund der fehlenden Entlastungswirkung für Altenmarkt selbst in Frage. 
Hr. Dr. Wölfel als Vertreter der Grundstückseigentümer, sowie unser Rechtsanwalt, Hr. Dr. Kaltenegger sehen die Planrechtfertigung für den Aubergtunnel als Einzelprojekt als nicht haltbar.

Wir sind gespannt, wie die Entscheidung und das weitere Vorgehen der Regierung von Oberbayern aussehen wird.

 

  

 

 

 

 

 

 

Anhörungsverfahren Aubergtunnel: 
Wir machen uns für unseren Chiemgau stark!
Das sind unsere Argumente, kurz zusammengefasst:

Behauptung des Straßenbauamtes:
"Ortskerne werden entlastet"

Unsere Meinung
Es wird durch den Aubergtunnel kein Ortskern entlastet.
Auch durch den Bau der Ortsumfahrun Altenmarkt, BA2 wird der Verkehr nur von Altenmarkt nach St. Georgen und Trostberg verlagert!

"Unsere Industrie wird durch den Trassenbau gefördert.....Die Industrie braucht diesen Trassenbau"

Die Industriegebiete Trostberg und Traunreut liegen jeweils im Osten der Städte:
Um diese an das Straßennetz anzuschließen müssen vom Landkreis für ca. 40 Mio. Euro zusätzliche Trassen gebaut werden. 
Laut einer Studie des Landkreises Traunstein aus dem Jahr 2005, bewertet die Industrie die Verkehrsanbindung mit gut (Note 2,4). Allerdings die Abgabenlast, Bürokratie und Fachkräftemangel wurde durchwegs mit Note 3..4 bewertet. 
Wieso setzt man nicht dort an, wo unsere Industrie das Problem sieht?
Zum Beispiel: Bildung statt Fernstraßenbau?
Abbau der Schulden statt Gebührenerhöhungen?
Ausbau des Kommunalverkehrs statt LKW Transit?

"Verbindung A94 mit A8 muss ausgebaut werden"

Der Aubergtunnel hat primär mit dem Ausbau der Nord-Süd-Transitstraße nichts zu tun.

Ausserdem gibt es zum Ausbau der Nord-Süd-Achse bessere Ansatzpunkte, als mit 5 Brückenbauwerken 3x das Alz- und Trauntal zu queren.
Es geht auch ohne jeglichen neuen Brückenbau!
Unser Vorschlag wurde der Regierung aufgezeigt!

"Entlastung der Anwohner in Altenmarkt, Traunsteiner Straße.....115 Anwohner wohnen dort."

Zuallererst fragen wir uns, wo an der Wasserburger Straße zwischen Schneeweißeck und Alzbrücke 115 Anwohner wohnen sollen.
Noch dazu, wo jetzt mehr als die Hälfte der Häuser abgerissen werden!
Mit welcher Ignoranz wird hier den neuen Betroffenen entgegnet? Sie sollen ihre Heimat und Lebensqualität opfern, damit in Altenmarkt ein Elektrizitäswerk vom Verkehr entlastet wird!

"Die Emissionsbelastung der Anwohner am Westportal des Aubergtunnels wird geringer"

Eine Frage sei hier erlaubt:
Wenn die Straße näher an die Häuser rückt - wieso kann dann die Emissionsbelastung geringer werden?
Noch dazu, wenn die Abgase und Lärm direkt aus der Tunnelröhre auf die Häuser zustömt?

Des Rätsels Lösung:
Der Verkehr wird durch den Bau des Aubergtunnels weniger!
Verstehen Sie das? Wir nicht!
Normalerweise nimmt das Verkehrsaufkommen durch einen Trassenausbau zu. 
Beim Bau des Aubergtunnels ist es genau umgekehrt. Hier meiden scheinbar in Zukunft die Autofahrer den Tunnel - geht es nach den vorgelegten Gutachten des Straßenbauamts.
Hier haben wir um Klärung gebeten.

"Unser Verfahren ist völlig rechtskonform abgelaufen"

Wir haben vor Jahren ein Gutachten über die Rechtskonformität des Raumordnungsverfahrens erstellen lassen.
Ergebnis: Das Raumordnungsverfahren wurde fehlerhaft und nicht rechtskonform erstellt!
Hier werden wir noch sehen müssen, inwieweit dieses überhaupt rechtlichen Bestand hat.

"Der Aubergtunnel ist wirtschaftlich..."

Bisher wurde das Gesamtprojekt Aubergtunnel mit Ortsumfahrung Altenmarkt mit 19,5 Mio. Euro veranschlagt und auf dieser Basis wirtschaftlich geprüft.
Jetzt kostet nach aktuellen Angaben des Straßenbauamts alleine der Tunnel 15,5 Mio. Euro.
Allerdings können hier die Kosten noch steigen!

Das kann nach unserer Meinung nicht sein.
Wir haben den Bundesrechnungshof eingeschaltet.

Ausserdem haben wir das Straßenbauamt aufgefordert, eine nachvollziehbare Gegenüberstellung bezüglich Belastung und Entlastung durch die Baumaßnahme zu erstllen.

"Der LKW-Mautausweichverkehr hat sich in Altenmarkt nie erhöht"

Jeder weiß, dass diese Aussage nicht stimmt.
Wieso lehnt es die Gemeinde Altenmarkt ab, die B304 probeweise zu bemauten?

"Das Verkehrsaufkommen wird in den nächsten Jahren massiv steigen"

1) In den Gutachten des Straßenbauamts steht, dass in Zukunft der Verkehr abnehmen wird.
2) Betrachtet man die offiziellen Verkehrszahlen seit 1996, ist das Verkehrsaufkommen stets gesunken.
Woher in Zukunft das massive Verkehrsaufkommen stammen soll?

Unsere Meinung:
Mehr Verkehr können wir nur durch Ausbau der Transitstrecken bekommen!
Und genau das wird derzeit im Chiemgau verfolgt!

"Die wirksamste Maßnahme gegen Feinstaub in Trostberg ist der Bau der Westumfahrung"

Eigentlich müsste man von einer Fachbehörde doch etwas fundiertere Aussagen erwarten dürfen.
Worin begründet sich diese Behauptung?
Wieso soll durch nahezu Verkehrsverdoppelung auf der Dietlwiese der Feinstaubanteil in Trostberg sinken?

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Durch den bau der Westtrasse, Südspange und Ortsumfahrung Altenmarkt wird in Trostberg der Immobilienwert massiv nach unten korrigiert.
Die Naherholungsgebiete im Stadtgürtel werden verlärmt, durchschnitten und zerstört.
Das steigert weder die Kommunalen Einnahmen (70% der Einnahmen stammen aus Einkommensteuerzuweisung) noch lässt sich die Attraktivität unserer Stadt anheben.

Ganz im Gegenteil: Durch die Tallage und Inversionswetterlagen wird das Alztal zur Kohlengrube des Chiemgaus!

"Durch den Bau und Betrieb des Aubergtunnels geht für die Anwohner keine Gefahr aus.....bisher ist am Auberg noch kein Felssturz bekannt"

Es ist nicht auszuschließen, dass durch den Bau des Aubergtunnels und Betrieb des Tunnels die Anwohner am Auberg, sowie die Besucher der Kellergewölbe (Libella) im Auberg gefährdet werden. Der Felssturz in Stein a. d. Traun hat gezeigt, welche Unglücke aus heiterem Himmel passieren können.
Auch in Stein war bis zu dem tragischen Unglück von Felsstürzen an den Häusern nichts bekannt.

"Die FFH-Gebiete nahe des Aubergtunnels werden nicht beeinträchtigt....."

Es muss hier nicht nur der Aubergtunnel, sondern auch die Ortsumfahrung Altenmarkt, Südspange Trostberg, Westtrasse und Osttrasse Trostberg mit einbezogen werden.
Die Summe der zu erwartenden Emissionen sind nach unserer Meinung hier zu berücksichtigen.

"Die vorhandenen Arten wurden ausreichend untersucht...."

Laut Ausführungen des Bauamts gibt es am Auberg weder Frösche, Amphibien, Schmetterlinge, Schlangen, Eidechsen. 
Nur Dohle, Goldammer, Feldsperling sind als schützenswerte Art vorhanden.
Es erübrigt sich wohl, über solche Argumentationsführung einzugehen. Jeder weiß, dass dies nicht stimmt.
Wir haben die Schmetterlinge, Vögel usw. detailliert aufgeschrieben und dem Amt bereits beim Einspruchsverfahren mitgeteilt. Leider wurden diese Argumente bisher einfach ignoriert.

"Der UVA hat einen Folientümpel, provisorisch mit Plastikfolie ausgekleidet, erstellt....naturferne Gestaltung....es ist nicht zu erwarten, dass sich dort Frösche ansiedeln....."

Diese Beschreibung - vermutlich ein Eigentor für das Straßenbauamt, denn die Vertreter der Regierung von Oberbayern haben sich persönlich unser Biotop angesehen.

Es gibt wohl kaum einen Teich, der sich besser in die Natur einfügt und wertvollen Pflanzenbestand aufweist.
Bereits dieses Jahr konnten wir zum zweiten mal Springfrösche in unserem Teich finden!

Die Zählung des Straßenbauamts ergab, dass 25 Springfrösche die B304 queren wollten.
Damit ist offiziell der Nachweis einer Springfroschpopulation erbracht!

 

 Grünes Licht für Naherholungsgebiet!

Unser Lob für diese Entscheidung!
Wir freuen uns auf die Fertigstellung!
Endlich ist es so weit!

Das Thema Jahnstraße hat unserem Verband sehr viel Mühe, Zeit, Nerven und Kraft gekostet.

Auf unserer Internetseite zu lesen: "...Der UVA hat sich bereits im Jahr 2006 mit diesem Thema befasst.
Letztendlich hat der Stadtrat mit 11:7 Stimmen beschlossen, die Jahnstraße als reines Naherholungsgebiet OHNE PARKPLÄTZE zu gestalten..."

Das Ergebnis der aktuellen Planung entspricht zu 90% unserem Vorschlag aus dem Jahr 2006.

Wir sehen die Gestaltung der Jahnstraße als zweiten grundlegenden Meilenstein zur Verbesserung der Lebensqualität in Trostberg.
--Nach der Ablehnung des EBS-Kraftwerks--

Der dritten große Meilenstein wäre die Akzeptierung der Tatsache, dass durch den Straßenneubau B299/304 für Trostberg keine Vorteile entstehen - ganz im Gegenteil: Das Verkehrsaufkommen erhöht sich um mehr als 10.000KFZ/Tag - wenn man den stadteigenen Gutachten Glauben schenken darf.

 

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"Reines Prestigeobjekt"
Leider eine Falschmeldung!
Lt. Hr. Reichenau ist dies ein Projekt mit überregionaler europäischer Bedeutung.
Lt. Hr. Landrat Steinmassl "nur zum Kennenlernen der Österreicher" gedacht.

Im zugehörigen Verkehrsgutachten zur Salzachbrücke zu lesen:
Verbindung München - Linz!
Das ist das Ziel!

Alleine durch den Bau der Salzachbrücke wird sich in Trostberg der Verkehr nach Osten um ca. 400 KFZ/Tag erhöhen - Schwerlastverkehr?

Gut, dass man jetzt gleich in Zieglstadl einen großen Knoten bei der Ortsumfahrung Altenmarkt mit einplant - mit Trassenanbindung Richtung Palling.

Und auch gut, dass man direkt vor der Schwarzau das Alztal queren kann - Die Mehrheit unseres Stadtrats hat ja nichts dagegen.
Damit wird Trostberg in Zukunft zweifellos unrühmliche Bekanntheit als Verkehrsdrehscheibe im südlostbayerischen Raum erlangen!

Wir bedauern diese Entscheidung, denn damit wird unsere schöne Stadt für immer zum LKW-Rastplatz degradiert!

Einziger Trost:
Wir haben wirklich alles in unserer Macht stehende dagegen getan um die Zerstörung unserer Heimat zu verhindern.
Bärbel Weidmann, Leiterin der Tauschbörse überreicht
dem UVA zum Jubiläum einen Gutschein für die weitere herzliche Zusammenarbeit.
 30 Jahre Umweltschutzverbands - Jubiläum

30 Jahre im Einsatz für Natur und Umwelt.
Termin: 16.04.2010, 19.30 Uhr, Hotel Pfaubräu.
Siehe Artikel im Trostberger Tagblatt

Jubiläumsjahr mit Überraschungen:
Der UVA hat ein neues Projekt "Verkehr", unter Leitung von Hr. Alfred Huber.
Neubesetzung des Projektes Anger, Hr. Robert Hesse mit Unterstützung von Fr. Bärbel Ansorge.
Die Tauschbörse Trostberg wird lt. Bärbel Weidmann die weitere Zusammenarbeit mit dem UVA ausbauen und intensivieren. 
Beide Vereine werden sich hier gut ergänzen.

 

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Herzlichen Glückwunsch!
Für die ersten privaten Baumpaten:

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Von links nach rechts:
Hr. Rudolf Rieder
Fr. Erika Kitter
Und Initiator, Hr. Helmut Gattinger

 

Unsere neue Arbeitsgruppen:

Natur am Anger mit Hr. Robert Hesse und Beraterin, Fr. Bärbel Ansorge
Verkehr, Hr. Alfred Huber

Rechtzeitig zum Jubiläum haben sich UVA – Mitglieder zur Mitarbeit und Übernahme einer  leitenden Funktion bereit erklärt. Demnach wird ab sofort das UVA – Projekt „ Am Anger“ von Robert Hesse betreut. Mit ihrem ökologischen Wissen wird Bärbel Ansorge das ökologisch, liebenswerte Kleinod in der Schwarzau unterstützen.

Alfred Huber wird das Projekt „Verkehr“ leiten. Sein Ansinnen ist es mit kleinen aber schnell umsetzbaren Schritten eine Verbesserung für die Bürger der Stadt zu erreichen. Ihm steht ein Team aus …… zur Verfügung.

Damit hat der UVA acht laufende Projekte: Mobilfunk (Reinhold Schopf), Fußwege (Burkhard Schnell), Ökologie (Gisa Pauli), Baumpatenschaft (Helmut Gattinger), Umweltschutz von klein an (Renate Eichlseder), Wirtschaft und Innenbelebung (Gisa Pauli), Am Anger (Robert Hesse und Bärbel Ansorge), Verkehr (Alfred Huber….). Ferner sind dem Verein vier Bürgerinitiativen zugehörig, wie die Interessengemeinschaft gegen West (Reinhold Schopf, Eike Bunk, Uwe Greve), Aktion für Bestandsorientierten Straßenausbau (Max Fröschl), ARGE B 304 (Arnulf Erler, Mathias Bauregger) sowie der Obinger Weg(Cornelia Leupold, Simone Stettwieser), Alle aufgeführten Leiter und Sprecher sind Ansprechpartner der jeweiligen Projekte oder BI  und gehören als Beiratsmitglieder dem erweiterten Vorstand  an.

 

UVA Baumpatenschaft.
Hallo, ich bin die Rotbuche!

Für den UVA ist es sehr erfreulich, dass mittlerweile im Projekt "Baumpatenschaft" vier Bäume aufgrundi Ihrer ökologischen Besonderheit registriert wurden.
Ein Baum ist im Besitz des Wasserwirtschaftsamtes und 3 stehen auf städtischem Grund.

Wir begrüßen es, dass die Stadt in eigener Regie das UVA-Baumpatenschaft-Projekt weiterführt.

Ebenso sucht der Verband auf privater Ebene weitere Baumpaten.
Die erste Baumpatin: Fr. Erika Kitter, aus Trostberg, freut sich, im Jubiläumsjahr ihre Baumpatenschaft anzutreten.

Bericht folgt. 


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Pressebericht zur Lärmsimulation der IGGW, in der Schwarzau.

Hohe Wellen schlug die Lärmsimulation in der Bauausschusssitzng Trostberg. Laut Bericht im TT, 20.01.10, hagelte es harsche Kritik an der Aktion.
Fr. Bernauer äußerte, Hr. Schopf, und damit die IGGW, würde falsche Zahlen verbreiten.
In dieselbe Kerbe schlug auch Hr. Bürgermeister Schleid.

Wir können hier nur den Beiden empfehlen, gemeinsam mit uns, in einer öffentlichen Informationsveranstaltung, zu zeigen, wo sie denn vermuten, falsche Zahlen gesehen zu haben.

Wir, die IGGW, haben noch nie falsche Zahlen verbreitet. Das Vorgehen und die Knebelung der Beschallungsaktion zeigen, welche Angst man hat, dass die Bevölkerung erfährt, was in Wirklichkeit mit ihnen angestellt werden soll!
Solch ein Verhalten verurteilen wir auf das schärfste!

Man darf gespannt sein, wie es weitergeht. 
Wir halten Sie hier auf dem Laufenden!

 

IGGW simuliert den künftigen Verkehrslärm in der Schwarzau.

Am 16. Januar 2010 konnte man sich in der Schwarzau ein Bild davon machen, wie es in Zukunft bezüglich Lärm aussehen wird.

Durch eine computergestützte punktuelle Simulation des zu erwartenden Verkehrslärms wurde in Nock, direkt auf dem geplanten Trassenverlauf, die künftige Lärmsituation der Schwarzau simuliert.

Das Ergebnis, was die beauftragten, professionellen Tontechniker herbeizauberten, übertraf die Erwartungen aller Beteiligten.

Als Basis für die Lärmsimulation diente der Verkehr auf der B304, in Traunstein.


Allerdings schlug die Aktion im Vorfeld politisch hohe Wellen.
So hatte die Stadt Trostberg erhebliche Bedenken, dass die Darstellung unrealistisch sein könnte.
Auch wurde die Polizeidirektion Trostberg von der Verwaltung angewiesen, genauestens darauf zu achten, dass die vom Landratsamt vorgegebenen Auflagen eingehalten werden.

Entsprechend groß war dann auch die Verunsicherung der Polizeibeamten.
Nach dem Motto: Jetzt lieber zu leise als irgendwelche Ohrfeigen einfangen, wurde dann auch kontrolliert.

 


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Damit die Bevölkerung in der Schwarzau nicht mitbekommen soll, was auf sie zukommt, wurden vom Landratsamt die Lärmwerte soweit beschränkt, dass nur maximal 50% des in Zukunft zu erwartenden Lärmaufkommens simuliert werden konnte.

Bemerkenswert:
Wir hatten alle Stadträte und auch Hr. Bürgermeister Schleid schriftlich zur Aktion eingeladen, um sich ein Bild über das zu machen, was in Zukunft in der Schwarzau passieren soll.
Gekommen sind nur die Stadträte der Grünen.

Lobenswert:
Hr. Bürgermeister Schleid hat sich als einziger Stadtrat entschuldigt.
Danke für die Antwort.

Schade:
Aber scheinbar ist es den meisten Stadträten wichtiger, den Bau der A94 zu unterstützen, statt sich um das Wohl der eigenen Stadt zu kümmern.
Wie sonst könnte man es deuten, dass der Autobahnbau auf der Internetseite Trostbergs gleich auf der ersten Seite beworben wird. 

 

Jahres-Hauptversammlung 2009:
Auch dieses Jahr konnte der UVA auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken.

Der Obinger Weg, eine Bürgerinitiative gegen Naturzerstörung in Obing, hat sich dem UVA mit angeschlossen.
Auch die enge Zusammenarbeit mit der BI: Vernunft statt Salzachbrücke wird die Arbeit des Vereins in Zukunft stärken.

Was Umweltbelange angeht, können wir nicht mehr beiseite geschoben und übergangen werden.

Was wir tun, ist fundiert und nachvollziehbar.

Rückblickend kann man feststellen, dass die Projekte, welche der UVA bisher angepackt hat, auch mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen wurden.

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Herzlichen Glückwunsch!
Zur Gründung des Vereins "Der Obinger Weg"

Auf dem Bild, der Vorstand der Bürgerinitiative.

Wir unterstützen und helfen, wo wir können, denn auch Sie engagieren sich  zum Wohle unserer Heimat!
UVA beglückwünscht   200. Verbandsmitglied

 

Mit   der  Bürgeraktion  „Der Obinger Weg“   hat sich  im  Umweltschutzverband  Alztal  und Umgebung  e.V.  der   Mitgliederstand  auf  insgesamt   200  Mitglieder  erhöht.   

Damit ist  der  Zuwachs  der  letzten  Jahre   auf  150 Prozent gestiegen.  Vorsitzende  Gisa   Pauli   nahm  die   runde   Zahl  zum  Anlass  um das  jüngste UVA – Mitglied  Thomas  Breu zu  seiner 200. Mitgliedschaft zu  beglückwünschen  und  ihm ein Geschenk zu überreichen. 
Thomas Breu  kommt aus Obing und  übt in  der  Kommune  seit 1996  das Amt  eines Gemein- derates   aus. Er   gehört  der  Politischen   Alternative   Obing,  kurz   „PAO „   genannt, an  und   ist  aktives  Mitglied  in  der Bürgerbewegung  „Der Obinger Weg“. 

 

UVA Vorsitzende Gisa Pauli beglückwünscht Thomas Breu als 200. Mitglied im Verein

 

Firmlinge aus Trostberg Spenden an den UVA

Vielen, Vielen Dank für die Spende der Trostberger Firmgruppe, vom Umweltschutzverband!

Der Erlös aus dem Kuchenverkauf wird bei uns für die Erhaltung der Natur angelegt.

Eine genauere Ausführung wird hier noch ergänzt.

 

 

 

Werden die Trostberger Bürger von Ihren Stadtvätern ernst genommen?


 

 

 



Will man in Trostberg wirklich etwas verbessern? 
Oder sieht man die Vorschläge der Bürger in der Bürgerversammlung nur als Affront gegen die Verwaltung?

Bürgerversammlung - was ist das?
Die jährliche Bürgerversammlung gibt dem Bürger die Möglichkeit, sich zu informieren, was in der Stadt / Gemeinde geschieht. 
Auch besteht die Möglichkeit, in diesem Rahmen auf Verbesserungsmöglichkeiten oder Missstände hinzuweisen.

So auch in Trostberg.
Eigentlich möchte man meinen, dass die meist sehr sinnvollen Vorschläge der anwesenden Bürger von der Stadt dankend aufgegriffen werden.

Mit erstaunen mussten wir jedoch feststellen, dass sich seit dem Jahr 2009 die Sitte eingeschlichen hat, dass über die Vorschläge nicht mehr im Stadtrat abgestimmt wird.
Die Vorschläge werden jetzt vom Stadtrat nur noch "zur Kenntnis genommen".

Auf Nachfrage in der Stadtratsitzung, von Hr. Paetzelt, was denn "zur Kenntnis genommen" bedeute, wurde von Hr. Bürgermeister geäußert, "...dass Sie gehört haben, was vorgelesen wurde..."

Wir sind der Meinung:
Bisher zollte man den Vorschlägen der Trostberger Bürger zumindest soweit Respekt, dass man im Stadtrat darüber noch abgestimmt hat. 

Wenn seit Neuestem die Anträge nur noch "zur Kenntnis" genommen werden, erweckt dies bei uns den Eindruck, dass der gemeine Trostberger Bürger in der Stadtverwaltung Trostberg nur noch als "lästiges Übel" gesehen wird.


Internetanbindung Trostberg / Pirach / Aussenbereiche

Nicht begeistert waren die Anwohner in Pirach, als sie feststellen mussten, dass bei den Kanalbauarbeiten keine Vorkehrungen zur Verbesserung der Internetanbindung mit berücksichtigt wurden, obwohl sie dies extra im Vorfeld der Verwaltung, mit Bürgermeister vorgeschlagen hatten!

Die öffentliche Äußerung von Hr. Bgm. Schleid, man könne später über mögliche Gesundheitsgefährdung bei Internetanbindung über UMTS diskutieren, brachte das Fass dann letztendlich zum Überlaufen!

Am 11.06.2009 wurde im Rahmen einer Resolution, Hr. Bgm. Parzinger, von den Anwohnern in Pirach nochmals darauf hingewiesen, dass ab Ende 2010 die Mobilfunkanlagen im Ort, lt. Stadtratsbeschluss Stadt Traunreut, vom 25.10.2005, nicht weiter betrieben werden. 

Gleichzeitig wurde die Stadtverwaltung Trostberg um Stellungnahme gebeten, wieso bezüglich Internet, im Zuge der Kanalbaumaßnahmen keine Vorkehrungen getroffen wurden, um die Situation im Ort zu verbessern. (Leerrohr nach Stein a. d. Traun mit verlegen und Kontakt mit der Telekom aufnehmen.)
Ein unklares Antwortschreiben  wurde von den Anwohnern als nicht ausreichend zur Klärung der Fragen betrachtet, sodass am 30.07.2009 eine persönliche Aussprache zwischen den Anwohnern aus Pirach mit Bürgermeister und Verwaltung,  statt fand.

Das Ergebnis, kurz zusammengefasst:
Die Stadt Trostberg sieht sich derzeit nicht in der Lage, die Betriebe und Haushalte in Pirach bezüglich Internetanbindung mit DSL zu unterstützen 

Die Telekom baut derzeit ihre Netze nicht weiter aus.

Da es für den Ausbau der DSL-Netze Fördermittel gibt, will man erst intern beraten, für welche Gebiete man diese dann beantragen will.
Termin dafür konnte nicht genannt werden.

Im Rahmen der Kanalbaumaßnahmen wurde kein Leerrohr vorgesehen, da man nicht wusste, wofür man dieses dann benötige.
Weiterhin hätte man diese Kosten dann aus den Kanalbaumaßnahmen herausrechnen müssen.
Zusätzlich wäre das Einbringen eines Leerrohrs förderschädlich gewesen.
Auch wisse man nicht, wie viele Kabel nötig wären.

Der Versuch, im Vorfeld mit der Telekom Kontakt aufzunehmen, war nicht möglich. Die Telekom ist nicht erschienen.


SUPER! 

In Summe könnten sich alleine die Piracher monatlich ca. 1.000€ an Telefonkosten sparen, wenn eine DSL-Anbindung vorhanden wäre!
Dass dieses Geld nicht mehr in Trostberg ausgegeben werden kann, ist klar.


 

Erkennen Sie den Unterschied?

Einmal ehrlich:
Neben welchem Wasserturm würden Sie lieber mit Ihrer Familie wohnen?

Anekdote am Rande:
Hr. Wiesmann war sichtlich berührt, als wir ihm vor Jahren ein Bild des Wasserturms seiner Heimatstadt Plattling überreichten.

Dort hat man es nicht nötig, mit dem Wasserturm Geld auf Kosten der Anwohner und ihrer Gesundheit zu verdienen.

Ganz im Gegenteil.
Er wurde so gestaltet, dass dieser keinen Schandfleck in der Landschaft darstellt.

Gerne helfen wir aktiv mit, den Wasserturm in Pirach attraktiver zu machen!

 

 

 

Mobilfunk - 
Umweltschutzverband sorgte für Vertragsende im Jahr 2010.

Mobilfunk - Sendestandort in Pirach bei Trostberg.
Auf dem Wasserturm der Stadt Traunreut wird hier seit 1994 eine Sendeanlage von Fa. Mannesmann im Ortszentrum betrieben. Seit 2001 wurde zusätzlich eine Sendestation von Fa. Viag Interkom installiert.

Bis Ende 2010 sollen die Antennen verschwinden. Eine Vertragsverlängerung wurde vom Stadtrat Traunreut mit Beschluss vom 25.10.2005 abgelehnt.

Damit gar nicht erst der Eindruck entsteht, die Piracher hätten sich inzwischen mit ihrer Situation abgefunden, wurde Anfang 2009 von allen Anwohnern eine Resolution an Hr. Bürgermeister Parzinger übergeben.

Unterstützt haben uns:
Bund Naturschutz
Grüne Parteien
ÖDP
Bevölkerung aus Pirach

 

 

Internetfreuden, auch in Randgebieten
Dieser Artikel des TT, vom 30.07.09, und die darin erwähnten Äußerungen des Stadtgremiums stießen nicht überall auf Freude.
Besonders in Pirach ist man beim Thema Mobilfunk-Sendestationen ein "gebranntes Kind".

Einen weiteren Betrieb der Sendestationen will hier niemand!
Darüber ist man sich durchwegs einig.

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